Manche Dinge ändern sich nie und der Beginn einer jeden Pokémon-Edition gehört ganz eindeutig in diese Kategorie. Wie es seit nunmehr über 15 Jahren Tradition ist, lauscht ihr andächtig den einigermaßen vernachlässigbaren Worten eines Pokémon-Professors, der in diesem Fall auf den Namen Birk hört und von euch erst euer Geschlecht, dann den Namen wissen will. Beides hat beinahe keinen Einfluss auf das folgende Spiel; spielt ihr einen Jungen, ist euer Rivale die Tochter des Professors, entscheidet ihr euch hingegen für ein Mädchen, ist dessen Sohn euer Gegner.

Nach dem überraschend schönen Intro (in den Jahren seit Veröffentlichung der ursprünglichen Saphir- und Rubin-Editionen hat sich eben einiges getan) hüpft ihr aus dem Umzugswagen und schwatzt mit eurer Frau Mama. Die Gute ist noch ganz aus dem Häuschen und freut sich über das neue gemeinsame Heim. Tatsächlich haust ihr in einer netten Bleibe, die ihr auch ruhig ein wenig inspizieren könnt, wobei ihr zum jetzigen Zeitpunkt wenig Relevantes findet werdet.

Folgt stattdessen dem Rat eurer Mutter und geht in euer Zimmer im oberen Stockwerk, wo ihr die Uhr an der Nordseite stellt. Früher musstet ihr das manuell tun, inzwischen wird einfach die Systemuhr eures Nintendo 3DS übernommen – ihr solltet also sicherstellen, dass euer Handheld korrekt eingestellt ist. Verlasst eure eigenen vier Wände anschließend und geht wieder nach unten, wo Mama sogleich in einen neuerlichen Redeschwall verfällt. Die Quintessenz dessen: Stattet Professor Birk einen Besuch ab.

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Der nette Kerl wohnt direkt rechts neben euch – also nichts wie hin. Gewöhnt euch gleich an, die B-Taste gedrückt zu halten, um deutlich schneller zu laufen. Anders als in den Original-Versionen habt ihr eure Turbotreter (Schuhe, die euch schneller machen) in den Neuauflagen nämlich bereits von Beginn an an den Füßen.

Nach dem Eintreten teilt euch seine Frau allerdings mit, dass er gerade außer Haus ist, ihr aber seiner Tochter Maike / Sohn Brix (je nachdem, ob ihr selbst einen Jungen oder Mädchen spielt) Hallo sagen könnt. Lauft dazu die Treppen nach oben und tut genau das. Allzu lang dauert das Gespräch jedoch nicht; Maike/Brix hat noch einiges vor und verabschiedet sich.


Das solltet ihr nun auch tun. Verlasst das beschauliche Dörfchen Wurzelheim, werft gegebenenfalls noch einen Blick im Labor vorbei, wo ihr allerdings nur Birks Assistenten findet, und betretet die Route 101 im Norden.

Route 101: Starter-Pokémon wählen
Kaum habt ihr auch nur wenige Schritte gemacht, dringen Hilfeschreie an euer Ohr. Sie dringen aus der verängstigten Kehle des Professors, der gerade vor einem Fiffyen davonrennt (ein toller Professor ist das!). Um ihm helfen zu können, müsst ihr Pokémon mit Pokémon bekämpfen – wählt dafür entweder Geckabor, Flemmli oder Hydropi aus der Tasche. Worin sich die kleinen Racker unterscheiden, erfahrt ihr in unserem FAQ: Starter-Pokémon – Unterschiede, Eigenheiten.

Der erste Kampf

Nur keine Sorge, ihr könnt nicht viel falsch machen. Für diejenigen unter euch, die noch nie ein Pokémon gespielt haben (gibt es das überhaupt): Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab, ihr wählt also pro Runde eine Attacke und wiederholt das so lang, bis euer oder das gegnerische Pokémon besiegt ist. Da euer Starter (egal, für welches ihr euch entschieden habt) ein höheres Level als das Fiffyen besitzt und ohnehin ein stärkerer Kämpfer ist, müsst ihr lediglich einen Standard-Angriff nach dem anderen (Kratzer oder Tackle) vom Stapel lassen, um den Kampf zu gewinnen. Solltet ihr wider Erwarten doch in Bredouille geraten, könnt ihr den Trank in eurem Beutel nutzen, mit dem ihr die Kraftpunkte (KP) eures Schützlings wieder um 20 Zähler auffrischen könnt.

Ist der Kampf vorüber, zeigt sich Professor Birk überaus dankbar für eure Hilfe. Gemeinsam begebt ihr euch zu seinem Labor, wo er euch als Zeichen seiner Anerkennung das gewählte Pokémon schenkt. Glückwunsch! Im Anschluss schlägt er euch vor, Maike/Brix zu treffen, die/der sich auf Route 103 herumtreibt. Mit einem letzten Hinweis auf das Karten-Navi eures Poké-Multi-Navis, das logischerweise als Übersichtskarte dient, entlässt er euch in die freie Wildbahn und damit in euer großes Pokémon-Abenteuer.

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