Packt ein paar Pokébälle in den Rucksack und ladet den Pokédex noch einmal auf – Nintendos Taschenmonster sind wieder da. Diesmal allerdings nicht mit völlig neuen Editionen, sondern grafisch überarbeiteten 3DS-Remakes der dritten Pokémon-Generation. Da der Sprung vom GBA auf den aktuellen 3D-Handheld aber deutlich mehr als nur technische Anpassungen mit sich bringt, hilft euch unsere 'Pokémon Alpha Saphir / Omega Rubin'-Komplettlösung auf der beschwerlichen Reise durch Hoenn.

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Hat sich einiges getan in den letzten Jahren, keine Frage. Als die Original-Versionen von Pokémon Rubin und Saphir Ende 2002 für den Game Boy Advance erschienen, war das Phänomen der Taschenmonster noch ein vergleichsweise junges, doch über die Jahre kamen immer mehr Neuerungen hinzu – und diese findet sich nun auch allesamt in den beiden Neuauflagen.

Am eigentlichen Ziel hat sich aber natürlich quasi nichts verändert: Noch immer zieht ihr mit einer ordentlichen Portion Zuversicht und einem von drei Starter-Pokémon aus in eine lebhafte Welt aus, möglichst alle Pokémon zu fangen und der stärkste Trainer aller Zeiten zu werden. Nicht gerade ein kleinlautes Ziel und auch keines, das ihr mal eben so im Vorbeigehen abarbeitet.

Aus diesem Grund stehen wir euch in unserer „Pokémon Omega Rubin / Alpha Saphir“-Lösung beratend zur Seite. Wir führen euch durch ganz Hoenn, geben Tipps im Kampf gegen die acht Arenaleiter sowie die Top Vier und lassen auch sonst keine Gelegenheit aus, euch auf wichtige Dinge hinzuweisen. Besondere Spielelemente werden im Laufe der Zeit in separaten FAQs näher beschrieben, alles andere findet ihr ohnehin auf den folgenden Seiten des Pokémon-Walkthroughs.

Pokémon Alpha Saphir: Allgemeine Tipps und Tricks

Es liegt in der Natur der Sache, dass wir hier nur einen kleinen Ausschnitt möglicher Hinweise und Kniffe geben können, doch wer mit offenen Augen durch die Welt geht, wird sich sehr schnell in ihr zurechtfinden und bald eigene Tricks herausfinden. Für den Anfang seid ihr mit den folgenden Tipps aber schon mal ganz gut beraten.

1. Speichert euer Spiel regelmäßig ab!
Trotz aller Neuerungen und Komfortverbesserung der Pokémon-Spiele: eine automatische Speicher-Funktion gibt es noch nicht. Ihr seid also selbst dafür verantwortlich, euren Fortschritt regelmäßig zu sichern und solltet das auch dringend tun. Je öfter ihr dabei speichert, desto weniger geht euch verloren, wenn ihr doch einmal neu laden müsst – etwa, weil ihr versehentlich ein legendäres Pokémon besiegt habt.

2. Bereitet euch angemessen auf Kämpfe gegen legendäre Pokémon vor
Klar, es dauert schon eine Weile, bis ihr eurem ersten legendären Taschenmonster gegenübersteht, aber wenn es soweit ist, solltet ihr besser gut gewappnet sein. Stopft euch die Taschen mit den besten Pokébällen voll, die ihr finden könnt, stockt euer Team (falls nicht ohnehin der Fall) mit Pokémon voll, die Statusänderungen wie Schlaf oder Paralyse verursachen können und nehmt etwas Geduld mit – bis ihr so einen widerstandsfähigen Kämpfer gefangen habt, können schon ein paar Minuten vergehen. Da ihr aber jeweils nur einen Versuch habt, solltet ihr euch diese Zeit nehmen. Denkt zudem daran, direkt vor dem Kampf zu speichern, um es bei einem Patzer direkt noch einmal versuchen zu können.

3. Welche Pokémon habe ich bereits gefangen?
Bei deutlich mehr als 200 Pokémon kann man schon mal schnell den Überblick verlieren. Welches Kerlchen habe ich bereits gefangen, welches nicht? Seid ihr euch während eines Kampfes gegen ein wildes Pokémon nicht sicher, zeigt euch ein kleiner Pokéball rechts neben dem Namen der jeweiligen Kreatur, ob ihr diese bereits gefangen habt – oder eben nicht. Ist dort nämlich kein Ball auszumachen, habt ihr dieses Exemplar bislang noch nicht im Pokédex. Ein Umstand, den ihr dringend ändern solltet.

4. Spart niemals an Pokébällen
Wenn ihr wirklich einmal klamm sein solltet, könnt ihr an allen Ecken und Enden sparen, nur nicht an Pokébällen. Stellt sicher, dass ihr jederzeit ein ordentliches Arsenal an den Dingern im Gepäck habt, um nicht plötzlich ohne dazustehen, wenn ihr sie gerade am dringendsten bräuchtet. Gerade im späteren Spielverlauf werden die Taschenmonster immer hartnäckiger, sodass ihr gut und gern fünf, zehn oder sogar noch mehr Pokébälle einsetzen müsst, um die Kreaturen wirklich zu fangen. Kleiner Tipp: Kauft ihr mindestens zehn Bälle (welcher Art auch immer) auf einmal, erhaltet ihr als Bonus einen kostenlosen Premierenball obendrauf. Das effektivste Utensil zum Fangen wilder Pokémon ist das zwar nicht, aber hey, einem geschenkten Gaul und so.

5. Verlasst euch nicht nur auf ein Pokémon
Gerade für Einsteiger ist die Versuchung oft groß, sich ausschließlich auf das Starter-Pokémon zu verlassen und keine anderen Kämpfer zu trainieren. Klar, euer erster Begleiter gehört über weite Strecken des Spiels zu den stärksten Kreaturen überhaupt, aber auch dieses Kerlchen kommt nicht ohne Schwachstellen aus. Sorgt deshalb dafür, zumindest einen kleinen Pool an Monstern zu haben, die ihr regelmäßig einsetzt, damit ihr für jede Situation die Entsprechende Antwort parat habt. Ansonsten steht ihr schön dumm da, wenn ihr es mit eurem Wasser-Starter etwa mit einem starken Pflanzen-Gegner aufnehmen müsst.

6. Training zahlt sich aus
Auch wenn es lästig ist, solltet ihr regelmäßig eine Trainingsrunde einlegen, um zumindest ein paar eurer Pokémon auf ein ähnliches Niveau zu hieven. Je nachdem, wie viele ihr gleichzeitig trainiert, reicht es nicht aus, sich ausschließlich auf die Kämpfe zu konzentrieren, die man im Verlauf der Handlung ohnehin absolvieren muss – ihr müsst schon ein paar Extrarunden einlegen. Im „schlimmsten“ Fall heißt das, immer wieder gegen wilde Pokémon anzutreten, was jedoch der langwierigste Weg ist. Wann immer ihr die Wahl habt, solltet ihr gegen andere Trainer kämpfen, da ihr für diese Siege mehr Erfahrungspunkte (und andere Boni) erhaltet. Es gibt aber auch immer wieder besondere Bereiche und Gebäude, in denen ihr gezielt trainieren könnt. Auch Objekte wie der EP-Teiler sind probate Mittel, um das ganze Prozedere etwas zu beschleunigen.

7. Kampfeffekte ausschalten
So hübsch die animierten Kampfeffekte auch aussehen: wenn ihr gezielt trainieren wollt, fressen sie viel Zeit und können dadurch schnell nerven. Schaltet sie deshalb in diesen Phasen regelmäßig ab.

8. Nutzt den Schnellzugriff[/b]
Während ihr in früheren Pokémon-Editionen jeweils nur ein Item auf eine Schnellwahltaste legen konntet, stehen euch inzwischen vier Plätze zur Verfügung, die ihr auf die Y-Taste verteilen könnt. Wählt im Beutel das jeweilige Item aus und klickt auf „Registrieren“ – drückt ihr anschließend außerhalb des Menüs die Y-Taste, könnt ihr den jeweiligen Gegenstand ohne Umwege auswählen. Gerade Kram, den ihr häufig braucht (etwa das Fahrrad) solltet ihr unbedingt über den Schnellzugriff einsetzen.

9. Prägt euch Vor- und Nachteile der verschiedenen Pokémon-Typen ein
Wenn ihr über längere Zeit hinweg in der Welt der Pokémon bestehen wollt, ist es unumgänglich, sich die jeweiligen Typen und Elemente der Monster und ihrer Attacken einzuprägen. Setzt ihr nämlich im Kampf auf das falsche Pferd, greift etwa mit einer Feuer-Attacke ein Wasser-Pokémon an, richten eure Angriffe deutlich weniger Schaden (im schlimmsten Fall sogar gar keinen an) bzw. ihr steckt deutlich mehr ein, solltet ihr euch in der Defensivposition befinden. Da nicht alle Vor- und Nachteile durch logisches Denken erschließbar sind, führt kein Weg daran vorbei, diese einfach auswendig zu lernen.

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