Hach ja, Bisasam. Eigentlich warst du schon immer mein Liebling. All die Glumanda-Liebhaber sind ganz einfach Kostverächter! Denn es gab und gibt tatsächlich einige Gründe dafür, weshalb es ratsam ist, am Anfang von Pokémon Rot & Blau den Pflanzen-Starter zu wählen. Ein paar davon möchte ich euch heute auftischen.

Bisasam nimmt die ersten Arenen auseinander

Während sich auch Schiggy ordentlich gegen Rocko schlägt, dafür aber Probleme mit Misty bekommt, ist der Publikumsliebling Glumanda für die ersten zehn Spielstunden schlichtweg nutzlos! Zum einen wird das Feuer-Pokémon sowohl von Rockos Stein- als auch Mistys Wasser-Pokémon auseinander genommen, zum anderen bekommt es auch im Mondberg ordentlich Probleme, sobald es gegen Kleinsteins antreten muss.

Pokémon - Warum Bisasam der beste Starter war

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Gnadenlos unterlevelt? Kein Problem für Bisasam, den Retter in der Not!
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Bisasam hingegen meistert sowohl diese Arenen als auch den Mondberg nicht nur mit Leichtigkeit, sondern mit Bravour! Ein bisschen Rankenhieb hier, ein bisschen Rasierblatt da und schon seid ihr eurem Ziel, Pokémon-Meister zu werden, ein ordentliches Stück näher gekommen. Ihr wollt mit eurem Glumanda gegen ein ausgewachsenes Onix antreten? Da beisst ihr euch schön die Zähne dran aus! Kluge, vorausschauende Spieler hingegen wählten Bisasam. Grün ist die Hoffnung, grün ist die Zukunft, grün ist: Bisasam!

Bisasam kann nicht vergiftet werden

Bevor euch der erste Arenaleiter gegenübersteht, habt ihr noch ein ganz anderes Problem: den Vertania Wald. Er ist sozusagen die Pflicht vor der Kür. Ein Level, der schon damals die Spreu vom Weizen trennte. Während man sich in der Blauen Edition lediglich mit ein paar Raupy und Safcon herumschlagen muss, betritt man in der Roten Edition eine Stage voller Hornliu. Diese beherrschen zu allem Überfluss die Attacke Giftstachel, ein Angriff der euer Pokémon mit Leichtigkeit vergiften kann. Ist dies der Fall, bekommt ihr auch außerhalb des Kampfes konstant Schaden zugefügt. Gerade wenn sich eure Pokémon auf einem niedrigen Level befinden, kann dies schnell tödlich enden.

Für Bisasam ist so ein Giftstachel gar kein Problem! Denn der Tausendsassa ist ein Pflanzen/Gift-Pokémon und kann daher gar nicht vergiftet werden. Mit Bisasam im Schlepptau wird also auch der fiese Vertania Wald zum einfachen Camping-Abenteuer. Ein Klacks für alle die am Anfang richtig wählten, Bisasam zu ihrem Freund ernannten!

Bisasam ist neben Pikachu das wichtigste Teammitglied von Ash

Zugegeben, nicht jeder hat den Pokémon-Anime damals geschaut. Aber für diese Bildungslücke kann ich nichts. Denn alle Eingeweihten wissen, dass Bisasam stets eines der wenigen Pokémon war, die wirklich etwas erreicht haben. Glurak? Ein fauler Lenz der sich andauernd zu fein dafür war, gegen andere Pokémon anzutreten oder Team Rocket eins auszuwischen. Schiggy? Ein fähiger Mitstreiter in vielen Kämpfen, aber einer von vielen Wasserpokémon und nie unabdingbar.

Bisasam hingegen war in vielerlei Hinsicht der MVP (Most Valuable Pokémon) für Ash: Es triumphierte dank spektakulärer Attacken wie Solarstrahl und Rankenhieb in unzähligen Kämpfen und war auch außerhalb von Auseinandersetzungen stets nützlich. Wie oft war Bisasam der Retter in der Not, wenn Team Rocket mit ihrem Ballon davoneilen wollten oder wenn es darum ging Misty’s Togepi in den Schlaf zu wiegen?! Team Rocket gegen Bisasam, das endete schon immer in einem Schuss in den Ofen. Auch für Schiggy und Glurak, diese nutzlosen Zuschauer!

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Bisasam war der beste Starter für jeden kompetitiven Spieler

Die bereits genannten Gründe sind allesamt auf ihre Art wichtig, doch am Ende des Tages zählt für ernsthafte Pokétrainer nur eines: Wie gut sich das ausgewählte Pokémon gegenüber anderen Taschenmonster beweisen kann! Und auch hier trumpft Bisasam, beziehungsweise die Weiterentwicklung Bisaflor, erneut auf: Während Glurak eher durchschnittlich gut war, da es mit schlechten Pokémon-Typen und mittelmäßigen Werten ausgestattet wurde und sich daher nicht gegen Lavados durchsetzen konnte, war Turtok schlichtweg eines der miesesten Wasserpokémon in der ersten Generation. Starmie, Lapras, Austos, Lahmus, sie alle übertreffen Turtok in vielerlei Hinsicht. Fans der kugelrunden Schildkröte müssen sich eingestehen: In echtem Pokémon-Kampf ziehen sie gegen Bisaflor den Kürzeren!

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Während Bisaflor zu den 15 besten Pokémon der ersten Generation gehört, sehen Glurak und Turtok gegen ihre Konkurrenz keine Sonne. Hätten sie mal Solarstrahl erlernt!
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Bisaflor hingegen ist in der ersten Generation das zweitbeste Pflanzen-Pokémon nach Kokowei und konnte sich je nach Teamsituation sogar gegen selbiges durchsetzen. Denn Bisaflor hat einen hohen Geschwindigkeitswert, der in Kombination mit Rasierblatt zu vielen Volltreffern führt - besonders nützlich gegen schwer zu überwältigende Pokémon wie Chaneira oder Relaxo.

Während die anderen beiden Starter nicht ansatzweise mit ihren Typ-Pendants mithalten können, gehört Bisaflor in den ersten und zweiten Pokémon-Generationen zu den besten Pokémon überhaupt. Selbst in Remake-Turnieren, bei denen die Nintendo eShop-Versionen der ersten Pokémon-Spiele genutzt werden, ist Bisaflor die einzige Starter-Entwicklung, die in einem Team zu finden ist. Jeder ernsthafte Pokémon-Trainer hatte damals wie heute also nur eine Wahl, wenn er sich zwischen Bisasam, Glumanda und Schiggy entscheiden muss. Und die heißt natürlich: Bisasam. Dem ganz klar besten Starter der ersten Generation - wer etwas anderes behauptet, hat Unrecht!