Als bekannt wurde, dass Sonys Playstation VR eine externe Recheneinheit erhalten wird und kommuniziert wurde, dass diese Verbindungseinheit zwischen PS4 und VR-Brille den Großteil der Berechnung übernehmen sollte, kam schnell die Vermutung auf, es handle sich dabei um einen externen Grafikprozessor. Nun klärte Sony Computer Entertainment America Research & Development Groups Senior Researcher Dr. Richard Marks auf, worum es sich dabei wirklich handelt.

Playstation VR - Sony klärt auf: Das verbirgt sich hinter der externen Recheneinheit von PlayStation VR

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Das macht die externe Recheneinheit wirklich
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VR-Brillen benötigen eine Menge Rechenpower, um stabile 60 FPS mit einer angenehmen Auflösung zu kombinieren. So gab es auch viel Spekulation darüber, ob die PS4 überhaupt dazu in der Lage sei, in ähnliche Qualitätsstufen wie Valve und HTCs Vive und Oculus Rift zu stoßen. Als dann enthüllt wurde, dass Sonys PlayStation VR eine externe Recheneinheit mit den Maßen 157 mm × 215,4 mm × 44 mm erhalten werde, kam schnell die Vermutung auf, diese Box übernehme den Großteil der Grafikberechnung. Das sei aber absolut nicht das, wofür die Box da sei, wie Sony Computer Entertainment America Research & Development Groups Senior Researcher Dr. Richard Marks auf dem 2016 Vision Summit mitteilt.

Keine Grafikberechnung durch die externe Recheneinheit

"Nun, wenn ihr das, [was ihr seht] einfach nur auf dem Fernseher zeigen wollt, würde dieser das Signal in erster Linie gar nicht akzeptieren, und wenn, dann nur in derselben verzerrten Art [wie per VR-Brille] und das ist nicht das, was wir die Leute sehen lassen wollen. Diese kleine Box übernimmt also die Aufgabe, diese Dinge gewissermaßen umzukehren, damit man es auf dem Fernseher darstellen kann. Dafür ist sie da."

Die Box ist also eine Art Videosplitter. Zusätzlich wird auch das 3D-Binaural-Audio per Box verarbeitet. Die Recheneinheit sei keine zweite PS4, sondern eine Rechenhilfe für das Flaggschiff. Da habt ihr's, keine zusätzlichen Grafik-PS unter der Haube. Dennoch werde die PS4 dank des Low-Level-Zugriffs rund 60 Prozent mehr Leistung besitzen als ein ähnlich ausgestatteter PC.

Einem aktuellen Gerücht zufolge soll das gesamte Set bestehend aus PlayStation VR und Box rund 500 Euro kosten, was damit günstiger wäre als das, was die Konkurrenz für ihre Produkte verlangt. So muss für die HTC Vive 799 Dollar und für die Oculus Rift rund 600 Dollar auf den Tisch geblättert werden. Aber wirklich wissen werden wir es erst, wenn Sony den offiziellen Preis verkündet.

Erscheinen soll Sonys VR-Brille nebst Box angeblich noch im Herbst dieses Jahres. So will es GameStop-Chef Paul Raines erfahren haben. Damit hätte die Konkurrenz einige Monate Vorsprung.

Ein weiteres Video

PlayStation - Die Geschichte der Sony PlayStation

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