In einem jüngst von PlayStation Asien veröffentlichten Informationsdokument geht der Konzern auf einige bislang ungeklärte Fragen zur Virtual-Reality-Brille ein. Neben der Unterstützung normaler PS4-Spiele erläutert das Unternehmen vor allem den Platzbedarf des Geräts.

Playstation VR - Soll alle PS4-Spiele unterstützen, Sony über Platzbedarf und weitere Details

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Bald dürfen wieder Möbel verrückt werden.
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Demnach empfiehlt Sony einen Bereich von 3 Metern Länge und 1,9 Metern Breite, insgesamt also eine Freifläche von knapp 6 Quadratmetern. Das ist vor allem auf die PlayStation Kamera zurückzuführen, die zwingend vorausgesetzt wird, um das VR-Headset überhaupt nutzen zu können. Die Höhe des Areals richtet sich dabei nach der vertikalen Positionierung der Kamera. Zum Vergleich: Die Konkurrenzbrille von HTC, der gern ein immenser Platzbedarf nachgesagt wird, benötigt mindestens eine Fläche von 2 x 1,5 Metern, wie auch unser HTC-Vive-Test ergab.

Die Themen Sicherheit und Verträglichkeit finden im Dokument ebenfalls Erwähnung. Sony rät nicht nur dazu, PS VR ausschließlich im Sitzen zu spielen. Vielmehr legt der Hersteller potentiellen Kunden nahe, die VR-Brille vor dem Erwerb im Laden oder im Rahmen bestimmter Events erst einmal auszuprobieren, da „beim Betrachten von dreidimensionalen Bildern im virtuellen Raum unterschiedliche individuelle Probleme“ auftreten können.

PlayStation VR unterstützt alle gängigen PS4-Spiele

Virtual-Reality-Brillen sind bislang häufig als antisoziale Geräte verschrien, da sie ihre Nutzer völlig von der Außenwelt abkapseln. Sony möchte diesem Vorurteil mit dem sogenannten „Social Screen Mode“ entgegenwirken. Ist dieser aktiviert, kann ein Spieler die VR-Brille nutzen, während auf dem angeschlossenen Bildschirm ein separates Bild ausgegeben wird. Damit sollen u.a. auch kooperative Spiele ermöglicht werden.

Ebenfalls an Bord ist ein Kinomodus, der das Abspielen von Filmen sowie 360-Grad-Fotos und -Videos ermöglicht. Das Besondere hierbei, das im Dokument eher am Rande erwähnt wird: In diesem Modus lassen sich alle gängigen PS4-Titel mit dem VR-Gerät spielen. Statt jedoch ein dreidimensionales Bild zu emulieren und damit potentiell jedes Spiel zum Virtual-Reality-Erlebnis umzumodeln, wirft das Gerät lediglich ein flaches Bild auf „einen großen Bildschirm im virtuellen Raum“.

Virtual Reality - Ein unerreichbarer Traum? Die bewegte Geschichte der Virtual-Reality-Headsets

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