Seitdem die Playstation Vita vor knapp sechs Monaten erschienen ist, lief nicht alles optimal für Sonys neuen Handheld. Nun hat Sony selber dies erkannt und Fehler bei der Vermarktung eingeräumt. Zudem nahm Uwe Bassendowski, Sonys Deutschlandchef für die Konsolen, Stellung zu den Verkaufszahlen der Vita.

PlayStation Vita - Sony sieht Fehler bei Vermarktung ein und verrät Verkaufszahlen

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Mit Assassin's Creed 3: Liberation, LittleBigPlanet PS Vita, FIFA 13 und vielen anderen Spielen waren auf der gamescom 2012 einige Hoffnungsträger der Playstation Vita für die Zukunft anzuspielen.
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Laut Bassendowski habe man bei der Vermarktung die Zielgruppe der Playstation Vita falsch eingeschätzt: "Wir machen ja auch Marktforschung und die Relevanz (der PS Vita) in der Zielgruppe 16 plus ist relativ gering. Da haben wir uns geirrt." Aus diesem Grund werde man das Marketing neu ausrichten und an diese Erkenntnisse anpassen.

Nachdem Nintendo in der Vergangenheit mit dem Nintendo DS und mit dem Nintendo 3DS vor allem Spielerinnen für die eigenen Handhelds begeistern konnte, setzt man bei Sony weiterhin auf eine vorwiegend mannliche Zielgruppe: "Die Vita ist nach wie vor sehr maskulin, die Zielgruppe ist sehr maskulin, wir sollten unser Heil jetzt nicht in einer starken Hinwendung zu einer weiblichen Zielgruppe suchen."

Zudem verriet Bassendowski die Anzahl an den Einheiten, die bisher von der Vita weltweit abgesetzt werden konnte. Seit dem Release im Februar 2012 sind 2,2 Millionen Exemplare des Handhelds verkauft worden.