Außerhalb Japans bietet Sony das UMD-Transferprogramm nicht an. Shuhei Yoshida, Chef der Sony Worldwide Studios, äußerte sich im Interview nun zu den Hintergründen.

PlayStation Vita - Sony nennt Gründe für fehlendes UMD-Transferprogramm

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UMD-Spiele auf die PS Vita zu bringen ist hierzulande nicht möglich. Da bleibt nur der Neukauf der digitalen Version
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Gegenüber Wired entschuldigt sich Yoshida für den fehlenden Service, mit dem sich UMD-Spiele registrieren und anschließend gegen eine kleine Gebühr aus dem PlayStation Store herunterladen lassen, wodurch sie auf der PS Vita spielbar werden.

Zwei Gründe hätten zu dieser Entscheidung beigetragen. Zum einen sei die Nachfrage an PSP-Spielen in Japan deutlich höher. Auch jetzt erscheinen noch immer neue Titel für den Handheld. Viele Leute die an der Vita interessiert seien, würden sich bei neuen PSP-Spielen zudem nicht unbedingt für die digitale Version entscheiden.

Ein weiterer Punkt sei der Preis. In den USA und Europa wären digital verkaufte PSP-Titel ohnehin schon günstiger zu haben als im Vergleich zu Japan. Als Beispiel nennt Yoshida Final Fantasy Tactics für 10 US-Dollar. Aufgrund der Betriebskosten verlangt Sony für einen UMD-Transfer zwischen 5 und 10 Dollar, hierzulande würde sich so ein System daher nicht rechnen.

Ein nicht zu unterschätzender Grund, den Yoshida nicht nennt, dürfte zudem der florierende Gebrauchtmarkt sein, insbesondere in den Staaten.

Im weiteren Interview erwähnte Yoshida noch, dass man derzeit keinen Termin für die Unterstützung von PSone-Spielen habe. Die PlayStation Suite wolle man aber noch in diesem Jahr auf den Handheld bringen.