Adobe hat sich kürzlich von seiner mobilen Flash-Sparte verabschiedet. Mehr oder weniger beugte sich das Unternehmen der großen Verbreitung der iOS-Geräte, auf denen Flash noch nie ab Werk funktionierte. Sony möchte sich aber von mobilen Flash-Anwendungen nicht all zu schnell trennen. Aktuellen Berichten zufolge, ist das Unternehmen derzeit mit Adobe in Verhandlungen getreten, um Flash auf der PlayStation Vita zum Laufen zu bringen.

PlayStation Vita - Sony hält an Flash fest

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Trotz Adobes Rückzug in Sachen mobilem Flash, will Sony daran festhalten.
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Einer der führenden Softwareentwickler für die PlayStation, Muneki Shimada, soll gesagt haben, dass man nicht aufgeben würde, Flash auf die PlayStation Vita zu bringen. Die Verhandlungsgründe zwischen Sony und Adobe sind allerdings nicht öffentlich bekannt. Die Kommentare zu den aktuellen Vorkommnissen stammen aus einem Interview mit Impress Watch und wurden von Andriasang übersetzt.

Erst im Oktober hieß es, dass die PlayStation Vita nicht in der Lage sein soll, Flash-Spiele über den integrierten Webbrowser wiederzugeben. Ein paar Tage später wurden dann Adobe-Mitarbeiter von einem Manager darüber unterrichtet, dass das unternehmen keine mobilen Endgeräte mehr mit Flash unterstützen würde. Das schockierte ziemlich viele Leute, sowohl in der Spielebranche, als auch bei Telekommunikationsanbietern und Web-Entwicklern.

Adobe zufolge will man für die kommende Generation des Android-Betriebssystems, 5.0, kein Flash-Paket mehr anbieten. Diese Entscheidung traf inmitten Aufspaltungen und Diskussionen innerhalb der Industrie ein, die sich um die langfristige Brauchbarkeit von Flash drehten, wobei eine gedankliche Linie davon ausgeht, dass das HTML5-Format möglicherweise Adobes Flashplayer ersetzen könnte.

Aktuell unterstützen ein paar der weltweit größten Spiele-Engine-Entwickler, wie zum Beispiel Epic Games und Unity Technologies, sich dazu verpflichtet Flash zu unterstützen.