Update: Sony arbeitet nun doch weiterhin an Vita-Spielen. Erst kürzlich meinte Sonys Masayasu Ito, dass First-Party-Studios aktuell keine Spiele für die PS Vita in Entwicklung haben und man den Fokus stattdessen auf die PlayStation 4 gelegt habe.

Aber Sonys Jim Ryan, der Chef der Europa-Division, sagte nun: "Um es klarzustellen, was über die Vita gesagt wurde, was entweder missverstanden oder falsch berichtet wurde: Ich denke, das was gesagt wurde ist, dass wir nicht länger im Geschäft bei der Triple-A-Entwicklung für Vita-Spiele sind. Aber es gibt weiterhin First-Party-Inhalte für die Vita, an denen gearbeitet wird."

Ursprüngliche Meldung: Es sieht ganz danach aus, als hätte Sony die PlayStation Vita aufgegeben. Wie Sonys Masayasu Ito in einem Interview mit 4Gamers erklärte, würde internes Studio an einem Spiel arbeiten.

PlayStation Vita - Kommando zurück: Sony arbeitet weiterhin an Vita-Spielen *Update*

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Von Sony sind keine Vita-Spiele mehr zu erwarten.
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"Aktuell haben First-Party-Studios keine Spiele für die PS Vita in Entwicklung. Während Third-Party-Hersteller sehr stramm an der PS Vita arbeiten, liegt SCEs eigene Strategie darin, sich auf die PS4 zu konzentrieren, welche eine neue Plattform darstellt", so Ito.

Mit First-Party sind Sonys eigene Entwicklerstudios gemeint, während hinter Third-Party Drittunternehmen stecken. Das können Konzerne wie Ubisoft, EA und Co. sein.

Wie er noch betonte, werden Dritthersteller weiterhin Spiele veröffentlichen, während Sony selbst die Vita in neuen Farben auf den Markt bringen wird, um wiederum jüngere Spieler anzusprechen. Denn die Nutzerbasis der Vita wurde im Laufe der Zeit jünger, was auch dem Erfolg von Minecraft zu verdanken sei.

Erst im Juni berichteten wir, dass Sony die Entwicklung größerer Spiele auf der Vita – also sogenannte AAA-Titel – eingestellt hat. Sonys Worldwide Studios Präsident Shuhei Yoshida sagte damals dazu: "Um ehrlich zu sein würde ich nicht gerade sagen, dass wir noch große AAA-Titel von First-Party-Entwicklern haben werden."

Auch da schon stellte Sony einen umfangreichen Support durch Drittunternehmen und kleinere Digital-Games in Aussicht.

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