In einer offiziellen Pressemitteilung veröffentlichte Sony die Preise für die Speicherkarten, die für PlayStation Vita zugelassen sind. Neben den Informationen, die auf der Tokyo Game Show bekannt gegeben wurden ist das allerdings eine recht bittere Pille: Die Speicherkarten werden alles andere als günstig.

PlayStation Vita - Original-Speicherkarten werden teuer

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Speicherkarten für PS Vita werden nicht billig. Um ihre Spielstände zu sichern, müssen die Zocker ziemlich tief in die Tasche greifen.
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Während der Entwicklung der PlayStation Vita hat Sony einige Features hinzugefügt und andere entfernt, die primär dazu dienen sollten, die Produktionskosten nicht all zu sehr in die Höhe zu treiben. Eine dieser Design-Maßnahmen betrifft die Einsparung des verbauten Speichers. Die Konsole hat 512 MB Hauptspeicher und 128 MB Videospeicher, allerdings sind die Spieler gezwungen, Speicherkarten zu nutzen, um dort ihre Spielstände, Kamerabilder und sonstige herunterladbaren Inhalte abzulegen.

Das macht nicht nur die Konsole in der Produktion günstiger, es ist auch eine der großen Einnahmequellen für Sony. Denn wie wir alle wissen, verdienen Hardwarehersteller weniger mit den Geräten, die sie verkaufen, als mit dem Zubehör, das rundherum benötigt wird. Die Speicherkarten werden in den Größen 4, 8, 16 und 32 GB hergestellt. Die Kosten dafür sind allerdings schon geradezu aberwitzig hoch:
4 GB kosten etwa 21 Euro, 8 GB liegen bei etwa 31 Euro, für 16 GB müssen die Spieler ca. 53 Euro ausgeben und die 32 GB-Karte verschlingt über 90 Euro.

Da es sich bei den Karten um Standardprodukte handelt, sollte es nicht schwer sein, hier deutlich günstigere Drittanbieterkarten zu finden, die zudem auch noch eine hohe Qualität haben. Sony argumentiert damit, dass nur die Speicherkarten aus dem eigenen Haus garantiert funktionieren und damit auch keine Speicherstände verloren gehen können.Wenn man nun allerdings Speicherkarten von Drittanbietern nimmt, die nicht gerade auf die billigsten Controller-Chips setzen, dann sollte auch dort kaum Gefahr des Datenverlustes bestehen. Wer nun aber absolut auf Nummer sicher gehen will und das Geld übrig hat, sollte darüber nachdenken, PS Vita schon beim Release mit einer Original-Speicherkarte auszurüsten. Die Entscheidung liegt da ganz beim Käufer.