Dass die Verkaufszahlen der PS Vita sogar hinter den niedrigsten Erwartungen geblieben sind, hat mittlerweile selbst Sonys CEO Kaz Hirai zugegeben. Da ist es klar, dass sich auch die Software nicht allzu gut verkaufen kann. Doch dass sie teilweise dennoch extrem niedrig ausfallen, hat nun Tom Vian von SFB Games auf der Casual Connect Conference in Hamburg verkündet.

So habe Haunt the House: Terrortown innerhalb eines Monats lediglich 1100 Kopien verkauft und damit gerade mal 2800 Dollar eingenommen. Den Grund sieht SFB Games in der überschaubaren Nutzerzahl. Zudem befände sich der Großteil der PS-Vita-Besitzer in Japan und das sei ein Markt, der für westliche Entwickler nur schwer zugänglich sei. Nahezu unmöglich, wie SFB Games zugibt. Daher plane das Studio, das Spiel in diesem Jahr noch auf andere mobile Geräte zu portieren.

Generell mache es die Plattform Entwicklern nicht gerade leicht, da unter anderem nur WMV-Dateien als Audioquelle akzeptiert würden und es auch nur erlaubt wäre, ein Musikstück zur selben Zeit abzuspielen.

Ansonsten gäbe es nur Positives über Sonys Unterstützung für Indie-Entwickler zu berichten. So hätten zeitweise auch Sony-eigene Ingenieure bei einigen ihrer Probleme ausgeholfen.

Wer dem Spiel eine Chance geben möchte, kann Haunt the House: Terrortown für 3.49 Euro im Playstation Store erwerben.

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