Die neue Firmware 1.80 der PlayStation Vita bringt nicht nur einige Verbesserungen mit, sondern auch eine Einschränkung. Die Speicherkarten werden nun an einen PSN-Account gebunden.

PlayStation Vita - Firmware 1.80 macht Nutzern von mehreren PSN-Accounts das Leben schwer

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Die Speicherkarten der Vita sind leider nicht sonderlich günstig
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Bisher war es Vita-Nutzern möglich, Inhalte von mehreren Accounts auf einer Karte zu speichern. Möchte man nach dem Update auf 1.80 seinen Account wechseln, taucht eine Meldung auf, in der man dazu aufgefordert wird, die Karte zu formatieren, da sie bereits mit einem anderen Account verbunden ist. Dadurch würden natürlich alle Daten, darunter auch die Spielstände, verloren gehen.

Wer also nur eine Speicherkarte mit mehreren Accounts nutzt, sollte vor dem Update seine Spielstände und andere wichtige Daten sichern. Um nicht bei jedem Wechsel eine Formatierung durchführen zu müssen, bleibt als einziger Ausweg die Nutzung einer zusätzlichen Speicherkarte.

Größte Neuerung der Firmware ist die Unterstützung von PSone-Klassikern auf dem Handheld, die mit dem heutigen PS-Store-Update verfügbar werden. Eine Liste der unterstützten Titel findet ihr auf dem PlayStation Blog (siehe weiterführende Links).

Allerdings werden auch manche Spiele unterstützt, die nicht auf der Liste stehen. Und während in Europa die Auswahl noch recht groß ist, sind es in den USA offiziell gerade einmal neun Stück. Jedoch haben User dort bereits einen Weg gefunden, um trotzdem an die Spiele zu kommen. Dazu wurden sie zuerst auf der PS3 heruntergeladen und in ihrer uninstallierten Form auf die Vita übertragen.