In Japan ist die 3G-Version von PlayStation Vita besonders beliebt. Wie ein Händler berichtet, greifen fast zwei Drittel der Käufer zum teureren Modell.

Wer in Japan schnell ist und zur 3G-Version greift, der bekommt ein kostenloses Guthaben von 100 Stunden

Am 15. Oktober begannen Händler damit, Vorbestellungen für PlayStation Vita anzunehmen. Japanische Medien berichten, dass sich bei einigen der größten Märkte teils sehr lange Schlangen gebildet haben – angeblich warteten teils bis zu 1.200 Leute.

Vom japanischen Retailer und Blogger Sinobi erfahren wir, dass am ersten Tag 65 Prozent der Vorbesteller das 3G-Modell wählten, die restlichen 35 Prozent griffen zur Wi-Fi-Version. Die Beliebtheit kommt wohl nicht von ungefähr, denn als Anreiz wurden die ersten 500.000 3G-Vitas mit einem kostenloses Guthaben von 100 Stunden ausgestattet.

Zu den separat verkauften Speicherkarten griffen gleich 82 Prozent der Leute, wobei 72 Prozent davon gleich die größte – und teuerste – Variante mit 32 GB wählten. Während Zubehör wie Schutzfolien noch gut lief, sind die Leute bei den Spielen noch zurückhaltend. Die Quote liegt laut dem Bericht bei 0.57 Spielen pro verkauftem System.

In Europa kostet die 3G-Version 299,99 Euro, also 50 Euro mehr als das Standardmodell. Genaue Pläne zu den Verträgen gibt es bislang nicht. In Nordamerika ist AT&T der exklusive Anbieter.