Mit einer beeindruckenden Demonstration hat die PlayStation Vita allen anderen auf der GDC 2012 die Show gestohlen. Boffins, ein Entwicklerstudio aus Sonys Londoner R&D-Abteilung zeigte eine Software, die einen Durchbruch in der Augmented-Reality-Technologie darstellt. Denn sie funktioniert ohne Karten.

PlayStation Vita - Augmented Reality auf der GDC vorgestellt

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In der Vita schlummert einiges an Leistung - mehr als momentan überhaupt genutzt wird. Augmented Reality ist der nächste Schritt in der Evolution der Vita-Spiele.
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Die auf den Namen „Magnat“ getaufte Software nutzt die Kamera der PlayStation Vita, um die Umgebung zu scannen, in der sich der Spieler gerade befindet. Über diese Umgebung wird ein Netz mit sogenannten „Interest Points“ gelegt, mit deren Hilfe ein Bild auf die Umgebung projiziert werden kann. Dabei wird die Position der Kamera verfolgt, sodass ein Betrachter ohne Probleme um das Objekt herumgehen könnte, welches dreidimensional auf den Bildschirm gelegt wird.

Die Technologie ermöglicht es somit, Spiele mit einer Augmented Reality zu erzeugen, bei der virtuelle Objekte in der realen Welt dargestellt werden, welche - wie Magneten - an einer bestimmen Position kleben. Wie Diarmid Campbell, einer der Programmierer auf der EyeToy R&D-Gruppe, sagte, ist die PS Vita das bisher einzige, erschwingliche Gerät auf dem Markt, das die Leistung hat, um diese Effekte darzustellen.

Die Möglichkeiten, die sich mit AR-Technologien ergeben, stecken allerdings noch in den Kinderschuhen. Beeindruckend ist die Demonstration von der GDC dennoch. Man darf gespannt sein, wann die ersten Core-Games diese Funktionalität nutzen können.

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