Sony aktualisierte die Softwarenutzungsbedingungen und räumt damit ein, PSN-Aktivitäten überwachen und schließlich an Tochtergesellschaften weitergeben zu können. Die Betonung liegt dabei auf "können".

"Wir behalten uns aber das Recht vor, all Ihre PSN-Aktivitäten nach eigenem Ermessen zu überwachen oder abzuspeichern und jegliche Ihrer UGM nach eigenem Ermessen zu löschen, ohne Sie darüber zu benachrichtigen. Ihre Nutzung des PSN und unseren Community-Funktionen können abgespeichert und gesammelt werden oder uns von anderen Nutzern, wie in 13.1 beschrieben, übermittelt werden", heißt es.

Mit UGM ist User-Generated Content gemeint. Dabei betont man, dass "Inhalte mit Ihrer Stimme und Textnachrichten, Gameplay-Videos, Zeit und Ort Ihrer Aktivitäten, Ihr Name, Ihre PSN-Online-ID und IP-Adresse" gesammelt werden und schließlich an eine der eigenen Tochtergesellschaften weitergegeben werden können.

Die gesammelten Informationen "können von uns oder einer unserer Tochtergesellschaften dazu genutzt werden, diese Nutzungsbedingungen und die SEN-Nutzungsbedingungen durchzusetzen, um Gesetze einzuhalten, um unsere Rechte, die der Lizenzgeber und Nutzer zu schützen und um die persönliche Sicherheit unserer Mitarbeiten und Nutzer zu gewährleisten".

Ebenfalls interessant dürfte noch der Punkt 4.1 sein, in dem darauf hingewiesen wird, dass jegliche Software lizenziert und nicht verkauft wird: "Dies bedeutet, dass Sie die Rechte erworben haben, die Software so zu nutzen, wie es in den Bedingungen erläutert ist, jedoch nicht, dass Sie Eigentümer der Software sind."