Streamer Guy Beahm, auch unter seiner Persona Dr. Disrespect bekannt, wurde von Playerunknown's Battlegrounds temporär gesperrt. Grund dafür war ein unnötiger Team-Kill in einem seiner Streams. Doch danach nahm das Drama samt Diskussion über angedrohte Gewalt erst seinen Lauf.

PlayerUnknown's Battlegrounds - Streamer bedroht Entwickler nach Bann

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Einer der bekanntesten PUBG-Streamer hat es übertrieben.
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Als Dr. Disrespect erledigte der Streamer einen anderen Spieler aus seinem Squad in Playerunknown's Battlegrounds, weil auf dem Motorrad nur drei Plätze zur Verfügung standen. Der Vorfall kann aus der Sicht von Streamer "Grimmmz" nachvollzogen werden. Der Spieler, der nur zufällig in das Squad geworfen wurde, meldete den Vorfall natürlich. Dies führte zu einer temporären Sperre von Dr. Disrespect im Spiel. Mit dieser Strafe hätte der Vorfall eigentlich sein Ende finden können. Doch da die "Persona" des Streamers auf extreme Aktionen ausgelegt ist, ging er einen Schritt weiter.

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Drohungen gegen die Entwickler

Über Twitter postete Dr. Disrespect an die Entwickler: "Wenn ich einen Spagat könnte, würde ich dir mit einem Roundhouse-Kick ins Genick treten. Aber da ich das nicht kann, trete ich dir einfach gegen den Brustkorb." Der Tweet wurde mittlerweile wieder gelöscht. Obwohl die Drohung sicherlich nicht ernst gemeint war, muss sie trotzdem kritisch betrachtet werden.

Brendan Greene, auch bekannt als Playerunknown und Schöpfer von Playerunknown's Battlegrounds, nimmt die Drohung sehr ernst. Als jemand, der selbst Gewalt in seinem Leben miterlebt hat, empfindet er diesen Spaß eher als schlechten Scherz. Für alle Betroffenen könnte dies eine böse Erinnerung wieder hervorbringen, so Greene.

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