Bei sogenannter Ransomware (Erpressungstrojaner) handelt es sich um schädliche Programme, die sich auf einem Computer festsetzen und dort Dateien sperren. Nur, wenn der Betroffene Geld überweist, werden die Daten wieder freigegeben. Nun wurde ein Programm entdeckt, das PlayerUnknown's Battlegrounds-Spieler direkt angreift.

Die Schadsoftware kann nicht direkt vom Spielen von PUBG kommen. Solang ihr nicht auf dubiosen Seiten unterwegs seid, könnt ihr munter weiterzocken.

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Diese Ransomware bringt PUBG-Spielern aktuell einen Schrecken.

Die Software verschlüsselt Daten und Ordner auf dem Desktop des befallenen Rechners. Sie lassen sich anschließend nicht mehr öffnen. Stattdessen ploppt eine Meldung auf, die von den Betroffenen verlangt, dass sie eine Stunde PUBG spielen. Wird das Spiel dann wirklich gestartet, entsperrt die Ransomware die Dateien wieder. Da im entsprechenden Ransom-Fenster aber auch ein Entsperr-Code gezeigt wird, handelt es sich hierbei wohl nur um einen schlechten Scherz, der den PUBG-Spielern einen Schrecken einjagen soll.

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Kein Urheber gefunden

Bislang wurde derjenige, der hinter dem PUBG-Ransom-Programm steckt, nicht gefunden. Ob dies noch passieren wird, lässt sich bezweifeln. Wer von der Software betroffen ist, sollte ruhig bleiben und den dargestellten Code "s2acxx56a2sae5fjh5k2gb5s2e" in das Feld am unteren Rand eingeben. Anschließend sollte das Antiviren-Programm mit Updates versehen werden und danach eine komplette Untersuchung des Systems vorgenommen werden.

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