Beim PUBG-Invitational in Katowice kam es zu einem fragwürdigen Moment. Denn während eines Spiels mit dem Profi-Team von OpTic kam es zu einem Glitch im Spiel. Dieser gab für wenige Sekunden einen Vorteil. Genug für die Verantwortlichen, um den Siegern in dem Turnier zu PlayerUnknown's Battlegrounds das Preisgeld abzuerkennen.

Ein Glitch während eines Turniers sorgt für viele Diskussionen.

Was genau war passiert? Der Profi "Bahakawa" des Teams OpTic hat sich im Laufe des Matches in einem Haus verschanzt. Als er besonders nah an eine Wand heranging und sich mit der Spielfigur gegen diese lehnte, konnte er einen kurzen Blick auf den Hügel vor dem Gebäude erhaschen. Dabei handelt es sich um einen bekannten Glitch in PUBG. Obwohl der Profi in diesem Moment niemanden dabei gesehen hatte, kann er sich damit natürlich einen Vorteil verschaffen, sobald sich Gegner vor dem Haus anschleichen. Deshalb ist der Glitch im ESL-Regelwerk auch unter den Verstößen aufgelistet.

Bilderstrecke starten
(46 Bilder)

Das war's mit dem Preisgeld

12.000 Dollar, die es für OpTic auf dem zweiten Platz gegeben hätte, sind Pfutsch, nachdem sie auf den 9. Platz heruntergestuft wurden. Bahakawa leugnet indes, dass er den PUBG-Glitch absichtlich genutzt hat. Beim Turnier gab es nur InEar-Kopfhörer. Die Positionierung an der Wand hätte er aus akustischen Gründen gewählt. Denn nur so hätte er hören können, ob sich jemand anschleicht. Laut seiner Aussage wäre es unsinnig, auf den Hügel zu schauen, da dieser keinerlei Vorteile bei einem Angriff auf das Gebäude biete. Diese Aussage lässt aber auch Kritik zu. Denn um den Glitch auszulösen, muss die Waffe weggesteckt werden. Dies hat der Profi auch getan, als er angeblich nur den Spielsound genauer hören wollte.

PlayerUnknown's Battlegrounds ist bereits für PC, Xbox One, Android & iOS (iPad / iPhone / iPod) erhältlich und erscheint am 2018 für PS4. Jetzt bei Amazon kaufen bzw. vorbestellen.