In China wird PlayerUnknown's Battlegrounds von dem Medienkonzern Tencent vertrieben. Diese bereiten sich laut der Seite Bloomberg nun mit einer Großoffensive gegen Cheater auf den bevorstehenden Release vor. Sie hetzen die örtlichen Behörden auf die Programmierer, die die Schummel-Software für PUBG entwickeln.

Zahlreiche Cheat-Hersteller wurden verhaftet.

So sollen bislang mehr als 30 Standorte ausgehoben worden sein, in denen Cheats für PUBG und andere Spiele entwickelt wurden. Dabei sind laut aktuellen Berichten mehr als 120 Verdächtige festgenommen worden. Die Cheats erstrecken sich dabei von Wallhacks über Aimbots bis hin zu Speed-Hacks für PUBG. Die Strafe, die die Cheater nun erhalten könnten, liegt bei bis zu neun Jahren Haft. Wie schwer die einzelnen Fälle sind, müssen wohl Gerichte vor Ort entscheiden.

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Ein Tropfen auf dem heißen Stein

Allerdings dürften die 120 Cheat-Hersteller nur die Spitze des Eisbergs sein. PUBG hat eine Community von mehr als 27 Millionen Spielern. Der Hauptanteil der User kommt aus China, obwohl das Spiel dort nicht offiziell veröffentlicht wurde. Laut der Seite Bloomberg befinden sich aktuell in den Highscore-Listen der Asien-Server mehrere Cheater.

Ist der Kampf gegen Cheater überhaupt zu gewinnen?

Darunter auch "contact QQ574352672", ein privater Account in Tencents eigenem Messanging-Service QQ. Dort bieten die Cheat-Hersteller Programme für umgerechnet 15 Dollar an, die einen unfairen Vorteil in PUBG erlauben. Aufgrund der hohen Popularität dürfte dieses Bild in anderen Ländern und Regionen kaum anders sein. Jedoch arbeiten die Entwickler bei Bluehole immer weiter daran, Cheater in PUBG zu erkennen und anschließend effizient zu entfernen.

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