Entwickler Platinum Games wird PlayStation 3-Spieler keine schlechten Portierungen mehr vorsetzen. Vanquish ist dabei das beste Beispiel.

Platinum Games - Schlechte PS3-Portierungen sind Vergangenheit

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Keine Gnade für schlechte Portierungen
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Als Bayonetta veröffentlicht wurde, herrschte Aufregung im Internet. War die PS3-Version in Sachen Technik der Xbox 360-Fassung doch deutlich unterlegen. Platinum Games selbst hat nur die 360-Version entwickelt, die anschließende Portierung auf die PS3 übernahm Nex Entertainment.

"Wir haben nur die Xbox 360-Version von Bayonetta Entwickelt und, wie bereits bekannt ist, bin ich mir den negativen Kommentaren der PS3-Edition sehr bewusst", erklärt Platinum Games Mitbegründer Atsushi Inaba.

"Wir haben nicht sonderlich viel Erfahrung mit der PlayStation 3, aber es ist immer wichtig, keine Kompromisse einzugehen – sich nicht selbst einzuschränken und damit zufriedenzugeben, was man hat."

„Als Studio hatte ich das Gefühl, dass wir ein beträchtliches Know-how für die PS3-Entwicklung ansammeln müssten, um auf dem Markt zu überleben. Das war der Hauptgrund, warum wir die PS3 als Lead-Plattform genommen haben.“

Zu Beginn sah es allerdings noch nicht so toll aus: „Wir haben die ursprünglichen Prototypen von Vanquish auf dem PC entwickelt, um so etwas wie eine Vorgabe festzulegen. Als wir das auf die PS3 portiert haben, lief das Spiel nur mit etwa drei Bildern pro Sekunde.“

„Es war wirklich schwer, das zu verbessern, aber wir haben nicht aufgegeben. Wir haben sehr hart daran gearbeitet, um die Erwartungen für das Spiel zu erfüllen.“

Und wie die Technik-Analyse von DigitalFoundry zeigt, ist ihnen das auch sehr gut gelungen. Die beiden Versionen unterscheiden sich nur minimal.

Vanquish ist seit dem 22. Oktober für PlayStation 3 und Xbox 360 erhältlich.