Das Entwicklerstudio Frontier Developments verklagt den Publisher Atari. Dabei geht es um die Arbeit an Rollercoaster Tycoon 3, das von dem Studio vor dem Weggang von Atari und der Marke geschaffen wurde. Angeblich gäbe es noch ungezahlte Gelder für die Entwicklung, die zurückgehalten werden.

Planet Coaster - Entwickler verklagen Atari wegen Rollercoaster Tycoon 3

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Wurden die Macher von Planet Coaster übergangen?
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2003 hatte Frontier für Atari an der Umsetzung von Rollercoaster Tycoon 3 gearbeitet. Bereits ein Jahr später kam das Spiel heraus und konnte bei den Spielern durchaus punkten. Jedoch ging es von da an trotzdem mit Atari bergab. Der Publisher musste 2013 Insolvenz anmelden. Nun, einige Jahre später, steht fest, dass es doch nicht ganz zu Ende ging. 2016 hat Frontier nun einen Blick in die Finanzbücher von Atari gefordert. Dies war ihnen wohl im Laufe der Zusammenarbeit vertraglich zugesichert worden. Laut Frontier müsste Atari anhand der Umsatzzahlen 3,37 Millionen Dollar in Form von Tantiemen zahlen. Angekommen sind bei den Entwicklern allerdings nur 1,17 Millionen Dollar.

Planet Coaster gegen Rollercoaster Tycoon World

Bislang gab es von Atari noch keine Reaktion zu den Vorwürfen oder der Klage. Ob das Ganze wirklich vor Gericht geklärt werden muss oder die Parteien im Vorfeld eine Einigung finden, bleibt abzuwarten. Frontier Development wird bei einem Betrag von 2,2 Millionen aber sicherlich nicht locker lassen, bis die Umstände geklärt sind.

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