Das Rollenspiel Pillars of Eternity rettete Entwickler Obsidian Entertainment vor dem Aus, wie das Unternehmen in der Vorschau der Dokumentation "Road to Eternity" erklärt.

Pillars of Eternity - Rollenspiel rettete Obsidian vor dem Aus

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Wäre Pillars of Eternity gewesen, würde Obsidian heute vielleicht nicht mehr existieren.
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2012 soll ein großes Spiel für die Konsolen eingestellt worden sein, an dem Obsidian zu dieser Zeit arbeitete. Um welchen Titel es sich dabei handelte, verriet man jedoch nicht. Da es also eingestellt wurde, musste das Studio einigen Mitarbeitern kündigen, während es auf sein Aus entgegensteuerte.

Es gab sogar schon ein Datum für die Schließung von Obsidian, sofern man an kein neues Projekt kommen würde. Nachdem dann die Kickstarter-Kampagne zu Double Fines Adventure Broken Age alles auf den Kopf stellte und damit quasi die Kickstarter-Ära so richtig losgetreten wurde, wollte auch Obsidian sein Glück mit einem solchen Finanzierungsmodell versuchen.

Von dem Erfolg von Double Fine überzeugt, erstellten Adam Brennecke und Josh Sawyer einen Prototyp und ein Konzept, um dies dem Rest des Studios zu zeigen. Das Ende vom Lied: Pillars of Eternity. Für das Rollenspiel wurden 3,9 Millionen US-Dollar eingenommen.

Bleibt zu hoffen, dass sich Obsidian nun wieder auf dem richtigen Pfad befindet. Das Studio kennt man für Spiele wie Neverwinter Nights 2, Alpha Protocol, Fallout: New Vegas, Dungeon Siege 3 und South Park: Der Stab der Wahrheit.

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