Der vierte Tag seit Olimars Flucht ist angebrochen, doch vom Langfinger findet sich noch immer keine Spur. Ob ihm vielleicht etwas zugestoßen ist?

Unmöglich ist das jedenfalls nicht, denn habt ihr erst die letzte blaue Brücke im Garten der Begegnung repariert (siehe vorherige Seite), steht euch ein weiterer Bossgegner bevor - und dazu mit Abstand der mächtigste, mit dem ihr es bislang zu tun bekommen habt. Völlig friedlich ist es hier also nicht. Das könnte auch Olimar zum Verhängnis geworden sein. Schon wieder.

Eine Warnung vorab: Ihr werdet im folgenden Kampf unweigerlich Pikmin verlieren. Eine Menge. Ließ es sich bislang immer recht gut vermeiden, mit großen Verlusten aus der Schlacht zu gehen, werdet ihr bei der Auseinandersetzung mit dem Schlammstampfer wohl unweigerlich größere der kleinen Knirpse einbüßen.

Pikmin 3 - Komplettlösung: Vollständiger Walkthrough, Fundorte der Früchte, FAQs, Tipps und Tricks

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Wenn das mal gut geht...
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Vorbereitung

Damit die Bilanz aber so positiv wie möglich bleibt, solltet ihr von vornherein die richtigen Helfer mitnehmen. Die wichtigsten Pikmin sind diesmal die blauen. 30 Stück solltet ihr schon mitnehmen, gern auch mehr. Packt zudem mindestens 15 bis 20 Stein-Pikmin ein und füllt den Rest mit den roten Kerlchen auf. Fliegende und gelbe benötigt ihr im Grunde nicht für diesen Bossgegner.

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Mit eurer individuellen Armee geht's dann über die reparierte blaue Brücke und von dort ins neue Gebiet. Ihr gelangt auf einen riesigen Platz, mit einem riesigen Gebilde im Zentrum, auf dem ein Kristall thront. Was zu tun ist, dürfte klar sein: zerdeppern! Tut dies und ihr werdet Zeuge, wie sich der riesige, wirklich riesige Schlammstampfer vor euch aufbaut. Was für ein Anblick!

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Wie viel kommt da eigentlich noch aus dem Boden!?
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Der Kampf

Lasst euch bloß nicht von der Größe des Gegners einschüchtern - in den nächsten Minuten müsst ihr zu jeder Zeit hellwach sein. Wählt eure blauen Pikmin aus und umkreist den Feind ein wenig, um ein Gefühl für seine Bewegungen bekommt. Dies ist enorm wichtig, da euch bei einer falschen Bewegung sonst schnell einige Pikmin abhanden kommen können.

Habt ihr die noch simplen Routinen verinnerlicht, geht es ans Eingemachte. Sucht euch einen der vier Füße des Schlammstampfers aus und werft, sobald dieser wieder den Boden berührt (so habt ihr am meisten Zeit für einen Angriff), etwa zehn bis 15 blaue Pikmin darauf. Nutzt ausschließlich diese Sorte, da sie sich besonders gut festhalten können, nicht in den kleinen Pfützen ertrinken, die nach jedem Stampfer hinterlassen werden und zudem nicht so leicht plattgemacht werden können.

Ist der erste Fuß stark gerötet, tut ihr dasselbe mit einem beliebigen weiteren. Haltet nun stets einen gebührenden Abstand zum Feind, da es nicht mehr lange dauern kann, bis dieser in sich zusammensackt - und dann wollt ihr nicht unter ihm stehen! Tut ihr oder eher eure Pikmin dies doch, war's das mit den kleinen Kerlchen. Wäre weniger gut.

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Nehmt reichlich blaue Pikmin mit, da die kleinen Racker am besten zum Attackieren der Füße geeignet sind.
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Liegt das Biest am Boden, heißt es keine Zeit verlieren. Nutzt einen Ultra-Motivier-Nektar und schleudert sofort alle Stein-Pikmin auf den Kristall. Seid ihr schnell genug, ist das Teil zerstört, ehe der Gegner etwas dagegen unternehmen kann. Andernfalls müsst ihr euch vor der rot-violetten "Zunge" hüten, die unter dem Zentrum hervorkommt und alle Pikmin unweigerlich über den Jordan befördert, die in dessen Schleckumreis stehen.

Phase 2

Habt ihr dies geschafft, geht der Kampf erst richtig los. Im Grunde ändert sich am Hauptablauf nur wenig, doch der Schlammstampfer ist nun deutlich aggressiver und rennt unter anderem in regelmäßigen Abständen auf euch zu. Agiert deshalb stets möglichst vorsichtig und haltet gebührend Abstand.

Auch ohne euer Zutun wird das Vieh immer mal wieder auf den Boden krachen, doch freut euch nicht zu früh: Es steht meist sofort wieder auf. Geht deshalb nicht sofort näher heran, sondern achtet auf die Kommentare eurer Anführer. Sagt einer von ihnen, dass nun der richtige Moment gekommen sei, könnt ihr im blind vertrauen. Sicherer ist es aber, den Stampfer selbst von den kolossalen Füßen zu holen. Geht zu diesem Zweck genauso vor wie in der ersten Phase des Kampfes, ohne eure Deckung zu vernachlässigen.

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Vor diesem violetten Blatt/Zunge/Was-auch-immer solltet ihr euch unbedingt hüten. Ist nur nicht so leicht, wie es klingt.
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Liegt das Bossgegner vor euren Füßen und ihr seid aus oben genannten Gründen sicher, dass er dort auch eine Weile bleibt, gilt es, sofort in den Angriffsmodus zu wechseln. Im Klartext heißt das: Ultra-Motivier-Nektar einsetzen! Trommelt dann all eure Pikmin auf einmal zusammen und lasst sie geschlossen das Zentrum des Viehs angreifen. Am schnellsten geht das, wenn ihr euer Ziel markiert und anschließend die B-Taste drückt. Dann sollten die kleinen Soldaten selbstständig auf ihr Opfer losgehen und ordentlich austeilen.

Ganz so leicht ist es aber natürlich nicht. Während die Racker wie blöde auf den Schlammstampfer einprügeln, müsst ihr eure Umgebung äußerst aufmerksam im Blick halten. Die Pikmin werden nicht nur regelmäßig von der Pflanze abgeschüttelt, sondern laufen, wenn ihr sie zu lange und blindlings angreifen lasst, auch Gefahr, von der Zunge verschlungen zu werden. Sobald sich der mittlere Sockel hebt und ihr die violette Farbe erkennen könnt, ist es tunlichst an der Zeit, eure Kriegerlein sofort zurückzurufen. Auch deshalb ist es von Vorteil, die Pikmin stets mit Ultra-Motivier-Nektar auszustatten: In diesem Zustand können sie wesentlich schneller flüchten.

Nicht weniger Gefährlich wird es, wenn sich euer Feind wieder erhebt. Das passiert mal früher und mal später - ihr könnt nur hoffen und schnell reagieren. Richtet sich das Biest auf, während noch ein paar Pikmin auf seiner Oberseite stehen, werden diese ziemlich ruppig heruntergeworfen. Ist dies der Fall, solltet ihr schnellstmöglich reagieren und sie durch ständiges Pfeifen aus zu euch rufen, damit sie nicht in der riesigen Pfütze, die durch die Wucht des Aufpralls entstanden ist, unter dem Stampfer ertrinken.

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Ein Riese geht zu Boden. Endlich.
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Im Grunde war's das. Am Kampfablauf ändert sich nun nichts mehr; geht vor wie gehabt und bleibt stets aufmerksam. Im Zweifel empfiehlt es sich, lieber zu früh als zu spät den Rückzug anzutreten, da ihr sonst auf einen Schlag gleich Dutzende Pikmin verlieren könnt, wenn es schlecht läuft. Sehr wahrscheinlich werdet ihr ohnehin mehrere Male gegen den Bossgegner antreten müssen, bevor ihr ihn völlig durchschaut habt. Mit Geduld und Spucke fällt aber auch dieser Gigant irgendwann tödlich getroffen zusammen und es ist geschafft.

Nach dem Kampf

Seid ihr siegreich aus dem Kampf hervorgegangen - Glückwunsch! Jetzt ist es an der Zeit, den Lohn für die Mühen in Empfang zu nehmen. Dies tut ihr durch das Abstansportieren des Netzballons (Honigmelone), Olimars und einem Teil des Schlammstampfer-Körpers. Je nachdem, wie viele Pikmin ihr im Kampf eingebüßt habt, könnt ihr die Objekte mitunter in einem Zug zur Drake bringen.

Ist dieser verlustreiche, aber unumgängliche Tag endlich geschafft, kommen Alph, Brittany und Captain Charlie einem Geheimnis auf die Spur: Bei dem Entflohenen handelt es sich gar nicht um Olimar, sondern dessen Partner Louie! Dank seiner Aussage stößt die Truppe auf ein neues Signal, das nur Olimar gehören kann. Es führt euch in den mysteriösen Turm der Einsamkeit...

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