Wer noch keinen Pikmin-Teil auf GameCube oder Wii gespielt hat, weiß vielleicht gar nicht, was diese kleinen Kerle so speziell macht oder warum man sie unterteilt. Sie haben alle ihre kleinen und großen Besonderheiten, können einige Dinge sehr gut, andere wiederum sehr schlecht.

Damit ihr immer den Überblick behaltet und wisst, was ihr mit den Pikmin anfangen sollt, gibt es hier eine kleine Übersicht der fünf Arten, die ihr finden könnt.

Rote Pikmin

- Fundort: Garten der Begegnung
Sie sind die ersten Pikmin, die ihr kennenlernen werdet (Tutorial ausgenommen). Ihr erkundet den ersten Abschnitt mit Alph und die roten Pikmin sind die ersten, die euch auf eurer Reise zur Seite stehen werden.

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Sie sind kleine flinke Kerle, auf den ersten Blick ohne Besonderheiten, aber man sagt, dass sie mit am härtesten zuschlagen, wenn es um einen Kampf geht. Zudem sind sie resistent gegen Feuer, was sie zu exzellenten Verbündeten macht, wenn ihr Dinge durch Flammen tragen lassen wollt. Wo andere Pikmin sofort abklappen und sterben, können sie stärkster Hitze trotzen. Ideal zum Beispiel im Kampf gegen Rüsselignis. Wann immer ihr durchs Feuer müsst, sind sie eure erste Wahl.

Fels-Pikmin

- Fundort: Garten der Begegnung
Die zweite Pikmin-Art, auf die ihr stoßen werdet. Diese kantigen, dicklichen Kerle sind exzellente Kämpfer. Vor allem, wenn ihr sie Gegnern auf den Rücken werft, haben sie oft eine erdrückende Wirkung. Käfer lassen sich so in Null Komma nichts plätten – im wahrsten Sinne des Wortes. Wer einen schwierigen Kampf vor sich hat, sollte immer Fels-Pikmin im Gefolge haben.

Sie sind aber auch unerlässlich, wenn es darum geht, gläserne Wände zu durchbrechen, was die anderen Pikmin-Sorten nicht auf die Reihe bekommen. Wann immer euch Kristalle den Weg versperren, sind sie ebenfalls eure erste (und einzige) Wahl.

Gelbe Pikmin

- Fundort: Eisöde der Verwirrung
Direkt nach dem ersten (Not-)Landeanflug in der Eisöde der Verwirrung findet ihr sie. Kann man nicht verfehlen. Die gelben Pikmin sind nicht so kräftig wie die roten, heißt es, dafür haben sie andere Qualitäten. Sie widerstehen Elektrizität: Wann immer ihr einen unterbrochenen Stromkreis mit zerschnittenen Kabeln seht, werft ihr die gelben Pikmin dorthin und überbrückt den Kreis. So macht ihr Licht in dunklen Höhlen und lasst beispielsweise Blüten aufgehen, die auf Lichtenergie reagieren.

Außerdem können nur die gelben Pikmin etwas mit den gelben elektrischen Zäunen anfangen. Alle anderen Arten holen sich beim Berühren fiese Schläge und werden schwer verletzt. Die gelben können solche Zäune mühelos einreißen. Sie sind auch die Leichtesten von allen. Ihr könnt sie wesentlich weiter und höher werfen, was bei hohen Mauern sehr von Vorteil ist.

Flügel-Pikmin

- Fundort: Fluss der Veränderung
Erst müsst ihr ihre Zwiebel aus einem Insektennetz befreien, bevor sich die gefräßige Bestie über sie hermachen kann. Die Flügel-Pikmin sind sehr schwach auf den Rippen, sowohl was ihr Körpergewicht als auch ihre Kampfkraft angeht. Ihr solltet sie besser nicht in Kämpfen mit starken Gegnern einsetzen, es sei denn, ihr wollt sie schnell loswerden – zieht ihr doch mit ihnen in die Schlacht, dann nehmt sie am besten nur als Unterstützung mit.

Dafür können Flügel-Pikmin übers Wasser fliegen und zum Beispiel Früchte über kleine Teiche transportieren, was sie besonders am Fluss der Veränderung zu einer großen Hilfe macht. Unter Wasser können aber auch sie nichts ausrichten (dafür braucht ihr die blauen Pikmin). Flügel-Pikmin sind obendrein in der Lage, rosafarbenes Zupfkraut aus der Erde zu ziehen – oft hängen unten auch Früchte dran. Man braucht sie außerdem, um bestimmte (rosafarbene) Griffe nach oben zu ziehen oder Mechanismen zu bedienen.

Blaue Pikmin

- Fundort: Garten der Begegnung
Diese Pikmin findet ihr als letztes im Spielverlauf. Sie sind eure Lösung, um all die Bereiche unter Wasser erforschen zu können. Während die drei Anführer dank ihrer Anzüge allesamt auf dem Grund eines Sees laufen können, sind die restlichen Pikmin Nichtschwimmer – sie sterben im Wasser. Mit den blauen kann euch das nicht mehr passieren.

Abgesehen von ihrer (Unter-)Wasserliebe verfügen sie über keine besonderen Fähigkeiten und ordnen sich mehr oder weniger im Mittelfeld ein. Sie schlagen einigermaßen hart zu, sind weder besonders schnell noch besonders langsam - gute Allrounder.

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