Süß sind sie, die Pikmin, aber auch verdammt viele. Da könnte man schnell den Überblick verlieren – wenn nicht unsere Pikmin-3-Komplettlösung wäre. Wir begleiten euch durch ein zauberhaftes Abenteuer, voller fieser Kreaturen, kniffliger Rätsel und leckerer Früchte. Zu alledem und noch viel mehr erhaltet ihr auf den folgenden Seiten wichtige Hinweise, die nicht nur den Pikmin, sondern auch euch das Leben retten können.

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Wie es sich für ein Nintendo-Spiel gehört, nimmt euch auch Pikmin 3 an die Hand und tut alles, um niemanden zu überfordern. Erst nach und nach erschließen sich immer mehr Feinheiten, peu à peu wird das Gewusel komplexer – allein das Sammeln aller verschiedenen Pikmin-Arten wird euch einige Stunden beschäftigen.

Im Wust an Informationen kann es schnell mal passieren, dass der ein oder andere Hinweis ungehört bleibt. Neueinsteiger werden in der ersten Zeit zudem unter Umständen Probleme haben, das Spielprinzip überhaupt als Ganzes zu begreifen, denn vergleichen lässt sich das, was sich hier auf dem Bildschirm abspielt, kaum. Aus diesem Grund findet ihr auf dieser ersten Seite einige wichtige Grundlegende Hinweise, Tipps, Erläuterungen und was man eben so brauchen könnte.

Spielziel: Früchte und Rationen

Bricht man das allgemeine Geschehen auf den kleinsten Nenner herunter, bleibt vor allen eins: das Sammeln von möglichst vielen Früchten. Alph, Brittany und Captain Charlie, die drei Kundschafter vom Planeten Koppai, sind schließlich nur aus Gründen der Nahrungssuche auf diesem Planeten gelandet. Deshalb gilt: Sammelt stets möglichst alle Früchte, die ihr finden könnt.

Das ist nicht nur für den erfolgreichen Spielabschluss, sondern auch zum Überleben notwendig, da die Crew am Ende eines jeden Tages eine Saftration trinkt, um bei Kräften zu bleiben. Je nach Frucht lässt sich mal mehr, mal weniger Nektar herauspressen (siehe auch: Früchte-Fundorte). Wichtig ist vor allem, dass ihr immer mindestens eine verbleibende Ration im Lager habt, da das Spiel sonst ganz schnell vorbei ist. Nicht zuletzt deshalb hat das Sammeln von Nahrung in Pikmin 3 oberste Priorität.

Die Sache mit der Linearität

Alle Nase lang findet ihr eine neue Pikmin-Art oder anderen Kram, mit dem bisher unzugängliche Orte plötzlich passierbar werden. Deshalb gibt es auch nicht den einen roten Faden, an dem ihr euch entlanghangeln müsst. Stattdessen könnt ihr nach jedem Tag beliebig zwischen den verschiedenen Orten hin- und herreisen – je nachdem, wo es gerade am meisten zu holen gibt. Es kann also nicht schaden, immer mal wieder in bereits besuchte Gebiete zurückzukehren.

Aus diesem Grund folgt auch unsere Lösung keinem festen Schema, sondern arbeitet verschiedene Ziele in verschiedenen Reihenfolgen ab. Orientiert euch einfach am Inhaltsverzeichnis sowie an den diversen Querverweisen innerhalb des Textes.

Allgemeine Hinweise

1. Achtet stets auf den Sonnenstand am oberen Bildschirm! Ein Tag nur etwa zehn Minuten, weshalb ihr euch nicht zu viel vornehmen solltet und eure Pikmin rechtzeitig zurückbeordern solltet. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um zu verhindern, dass die putzigen Kreaturen nach Anbruch der Dämmerung nicht auf dem Speiseplan der fiesen Bewohner des Planeten landen.

Am naheliegendsten ist es natürlich, sie zurück in die Zwiebel zu beordern – dort sind sie so oder so in Sicherheit. Es genügt allerdings auch, sie im durch den dünnen weißen Kreis dargestellten Einzugsbereich der Behausung zu lassen. Ist der Tag vorbei, krabbeln sie selbstständig in die Zwiebel. Sind einige Pikmin allerdings zu weit von der sicheren Zuflucht entfernt, habt ihr noch die Möglichkeit, die armen Seelen einem der drei Anführer folgen zu lassen. Alle Wesen, die Alph, Brittany oder Captain Charlie folgen, werden nach Ablauf des Tages ebenfalls automatisch zur Zwiebel gebracht.

2. So viele Pikmin ihr auch in der Zwiebel horten mögt: Mehr als 100 der kleinen Kreaturen könnt ihr nicht zur selben Zeit von einem Anführer durch die farbenfrohe Welt führen lassen. Überlegt euch deshalb immer am besten vorher, was ihr am Tag alles erledigen wollt und wie viele Pikmin welcher Art ihr dafür benötigt. Gerade im späteren Spielverlauf, wenn die Zahl der unterschiedlichen Variationen zunimmt, wird diese Frage immer entscheidender.

3. Im Eifer des Gefechts kann man sie schnell vergessen: Extras. Ihr lernt seitliches Wegrollen (links und rechts auf dem Steuerkreuz), erhaltet Ultra-Motivier-Nektar zum kurzzeitigen Verbessern der Pikmin-Kampffähigkeiten und allerlei anderen nützlichen Kram, der in brenzligen Situationen das Zünglein an der Waage bedeuten kann. Macht deshalb ausgiebigen Gebrauch von all den kleinen und großen Fähigkeiten und Objekten, die euch zur Verfügung stehen.

4. So bunt und knuddelig sie auch sind: Clever sind eure treudoofen Begleiter nicht. Speziell an der Wegfindung der Pikmin werdet ihr das schon bald merken. Die meiste Zeit über funktioniert diese zwar einigermaßen zuverlässig, doch immer wieder werdet ihr euch wundern, wo ein Teil der Gruppe abgeblieben ist. Checkt deshalb regelmäßig, ob noch alle an Bord sind und wartet auf Nachzügler, deren Abstand zu eurem Feld zu groß wird.

5. Pikmin 3 stellt euch vor die Qual der Wahl: Welche Steuerungsvariante darf es denn sein? Während ihr mit Wiimote und Nunchuk im Zweifel etwas schneller zielen könnt, ist das GamePad hervorragend dazu geeignet, sich schnell einen Überblick zu verschaffen. Auf der dort abgebildeten Karte seht ihr jederzeit, wo es Früchte, Pikmin oder Geheimnisse zu finden gibt. Außerdem könnt ihr den Touchscreen nutzen, um Anführer autonom zu einem festgelegten Wegpunkt laufen zu lassen, was im späteren Spielverlauf immer praktischer wird. Wählt dazu einfach den gewünschten Charakter aus, führt den Cursor auf der Karte zum Zielort und klingt auf das aufploppende Symbol – schon nimmt euer Anführer mit allen Pikmin, die seinem Befehl unterstehen, die Beine in die Hand.

Inhaltsverzeichnis:

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