Perry Rhodan – Test

PC

Terminale Kolonnen, Muurt-Würmer und Co.: Dieses Adventure ist eine Offenbarung für Perry-Fans .

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von Frank Fischer, 29. Februar 2008 10:24 Uhr

Wenn Perry-Fans fachsimpeln, versteht der Laie meist nur Bahnhof. Von Superintelligenzen ist dann die Rede, von einer terminalen Kolonne, kosmischen Ordnungsmächten und einem Zwiebelschalenmodell. In den Romanen erleben die Protagonisten nicht nur oberflächliche Abenteuer, sie geraten regelmäßig in den Strudel kosmischer Ereignisse. Immer wieder sind sie der Antwort auf die existenziellste aller Fragen auf der Spur.

Der durchschnittliche Stamm-Leser der Romanserie ist männlich, über 30 und überdurchschnittlich gebildet. Zahlreiche renommierte Wissenschaftler gehören zur Leserschaft, auch Theologen und Ingenieure. Wöchentlich erscheint ein neuer Roman, entworfen von der Redaktion, geschrieben von einem der festen Autoren. Die Serie ist ein Phänomen, brachte insgesamt mehr als 250.000 Seiten hervor, seit 1961. Was Ableger in anderen Medien betrifft, waren die Perry Rhodan-Schöpfer schon immer extrem zurückhaltend.

Wir lösen die letzten Geheimnisse: Zu diesem Spiel bieten wir euch auch eine ausführliche Komplettlösung.

Fan oder nicht Fan, das ist hier die Frage

Erfreulich solides Sci-Fi-Abenteuer für jeden Spieler – für Perry-Leser absolute Referenzklasse. FazitDas „Perryversum“ ist nicht nur groß, es ist auch ausgesprochen akkurat und detailreich ausgearbeitet. Alles muss stimmig sein. Ein inhaltlich verpfuschtes Spiel könnte da nur allzu schnell zerstören, was man seit fast einem halben Jahrhundert sorgsam aufgebaut und gepflegt hat. Nun allerdings steht es in den Regalen, das Perry Rhodan-Adventure. Was der reguläre Computerspieler mit einem „na und?“ kommentieren würde, bereitete dem echten Fan schon seit der ersten Ankündigung schlaflose Nächte.

Screenshot zu: Terminale Kolonnen, Muurt-Würmer und Co.: Dieses Adventure ist eine Offenbarung für Perry-Fans .Glanz und Glorie spiegeln sich in Arkons Architektur.

Damit wird deutlich, welche Aufgabe das Entwicklerteam von 3d-io aus Wiesbaden mit dem Spiel zu bewältigen hatte. Eine virtuelle Welt zu entwerfen, die für Perry-Fans wie für „Unwissende“ gleichermaßen geeignet ist. Eine „Mission Impossible“, befürchteten viele Fans. Um schon bei der Story den gewohnten Ansprüchen zu genügen, arbeiteten die Entwickler des Adventures eng mit den Autoren der Serie zusammen. Perry-Chefredakteur Robert Feldhoff und Stammautor Michael Marcus Thurner, zeichnen für die Geschichte verantwortlich, die inhaltlich vor dem aktuellen Heft-Zyklus anzusiedeln ist.

Kommentare 1
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NuklonNuklon01.03.2008 11:32
Endlich! zum nächsten Regal gestürzt und gekauft.
Schade ist, das es nur ein klick-and-run ist. Wo man aus der gesamten Serie doch so ziemlich jede Art von spielen machen könnte vom Egoshooter bis hin zu Wirtschaftssimulation oder halt einem click-and-run. Hoffe das es sich gut verkauft und bald Nachfolger kommen.
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