Der ehemalige Rare-Mitarbeiter Chris Seavor plaudert in einem Interview ein wenig aus dem Nähtäschchen und verrät weitere Details zum gecancelten Perfect Dark Core.

Anfang 2011 kamen bereits einige Infos ans Tageslicht, die Seavor nun etwas weiter ausführt. So sollte das Spiel dem Trend von linearen Shootern entgegensetzen und wieder offener gestaltet sein. Eine Inspiration war dabei Deus Ex: „Ich dachte, wenn man so etwas ähnliches machen könnte und es dann noch hervorragend aussieht, bist du einem Hit wahrscheinlich einen guten Schritt näher.“

Einige Parkour-Elemente à la Mirror's Edge wurden untergebracht, um mehr Freiheit bei den Schießeinlagen zu ermöglichen. Und wie schon früher erwähnt, sollte der allgemeine Ton auch etwas dunkler werden. Seavor war nicht sonderlich begeistert, was man mit ihrem Charakter in Perfect Dark Zero für die Xbox 360 gemacht hatte. Sie sah ein wenig aus wie eine Pantomime, meint Seavor.

Angeblich soll dieser Titel auch deutlich hinter den Erwartungen geblieben sein, was die Verkaufszahlen betrifft. Microsoft war von einem weiteren Teil deshalb nicht sonderlich begeistert. Zudem hatte man mit dem äußerst erfolgreichen Halo bereits das Shooter-Genre abgedeckt, was ein weiteres Spiel in dieser Kategorie unsinnig machte.

Seavor arbeitete auch an Ordinary Joe und dem finsteren Urchin. Beide wurden jedoch in der Konzeptphase liegengelassen. Selbst eine Fortsetzung zu Conker's Bad Fur Day wurde ausgearbeitet, darunter die komplette Story.

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