'PayDay 2'-Entwickler Overkill Software versucht sich bezüglich der jüngst eingeführten Mikrotransaktionen zu rechtfertigen.

PayDay 2 - Nach Kritik: Entwickler rechtfertigt Mikrotransaktionen

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Der Entwickler muss sich seit der Einführung Kritik gefallen lassen. Nicht nur, dass sich Spieler damit In-game-Vorteile erkaufen können; auch brach das Studio das Versprechen, keinerlei Mikrotransaktionen in PayDay 2 einführen zu wollen. Doch der Markt hat sich geändert, das Versprechen wurde vor einigen Jahren gemacht.

Inzwischen entschärfte Overkill die Mikrotransaktionen ein wenig. Zuvor konnten die via Item-Drop erhältlichen Safes nur mit Echtgeld bzw. Drills geöffnet werden. Jetzt ist es aber auch möglich, sich die kostenpflichtigen Drills ebenso mit dem Spielfortschritt verdienen zu können.

Wie Producer Almir Listo jetzt in einem Statement erklärte, entschied man sich vor zwei Jahren, lieber PayDay 2 weiterentwickeln zu wollen, statt an einem PayDay 3 zu arbeiten. Doch 88 Updates später müsse man nun die Zukunft des Spiels sicherstellen.

Vor sechs Monaten habe man den Preis des Spiels permanent gesenkt. Auch biete man Aktionen an, wo man den Preis hin und wieder um bis zu 75 Prozent senke. All das sei nötig, um die Verkäufe anzukurbeln, um die Mitarbeiter zu bezahlen und sich ein finanzielles Polster für die Zukunft zu schaffen.

Doch Listo zufolge habe man darin nicht das Ergebnis gesehen, das man sich anfangs erhoffte. Um das also zu erreichen und die Überlebensfähigkeit des Spiels zu gewährleisten, musste man über andere Wege nachdenken. Und das sind eben Mikrotransaktionen.

Und tatsächlich soll das neue Modell funktionieren, wie die bisherigen Statistiken zeigen würden. Das Team wurde übrigens verdreifacht, um auch in den kommenden Jahren noch neue Inhalte liefern zu können.

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PayDay 2 ist für PS3, Xbox 360 und seit dem 26. September 2013 für PC erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.