Pathway to Glory Ikusa Islands (N-Gage Review)
(von Anja Rudlaff)

Der mit Spannung erwartete Nachfolger des innovativen »Pathway to Glory« ist endlich erschienen: Ob »Ikusa Island« das Zeug hat, ebenso hochdekoriert aus dem Schlachtengetümmel hervor zu gehen, könnt Ihr hier erfahren.

Idyllische Inseln im Kreuzfeuer
»Pathway to Glory - Ikusa Island« ist ein rundenbasiertes Strategiespiel und führt Euch auf die Schlachtfelder des Pazifik während des II. Weltkriegs. Als Teil einer US-amerikanischen Einheit müsst Ihr unter anderem Munitionslager sprengen, ein Fort verteidigen, Kommandoposten zerstören, den gegnerischen Supreme Commander oder alle gegnerischen Soldaten töten.

Colonel, die schießen auf uns! Dann schießen Sie zurück!
Nach dem japanischen Anschlag auf Pearl Harbor im Dezember 1941 wurden zahlreiche Schlachten im südostasiatischen Raum ausgetragen. Die westlichen Besatzungstruppen konnten der gut ausgerüsteten Übermacht der japanischen Flotte und der überlegenen Kampfmoral der Soldaten des Tenno nicht viel entgegensetzen. Eure US-amerikanische Einheit hat die Aufgabe, den Vormarsch der japanischen Truppen zu stoppen. In den zehn Einzelspielerkampagnen von »PtG-Ikusa Island« müsst Ihr unter dem Kommando des Navy Commander General Arthur McDouglas die Missionen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden in Städten, im

Dschungel und auf einigen Inseln erfolgreich ausführen. Das bedeutet im Klartext: Erfüllt das Missionsziel oder tötet alle gegnerischen Soldaten, bevor der letzte Eurer Männer in die ewigen Jagdgründe geschickt wird. Das authentisch gestaltete Spiel kommt auch gleich richtig zur Sache. Wie in anderen Strategiespielen seid Ihr oder die KI abwechselnd am Zug. Doch darüber hinaus gilt: solltet Ihr während Eures Zugs in den Feuerbereich des Gegners geraten, wird sofort scharf geschossen. Dies gilt zwar für beide Seiten, doch ist Vorsicht geboten, da Ihr nur eine geringe Anzahl von Spezialisten zur Verfügung habt. Spritzt erst einmal das Blut, ist ein Kamerad - zumindest in den ersten Runden - gleich mausetot. Nicht so bei den Gegnern. Die sind von Natur aus etwas zäher im Nehmen.

Pathway to Glory Ikusa Islands - Gibts das Purple Heart für innovative Kriegsführung auf dem N-Gage?

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Habt Ihr Euch durch die recht anspruchsvollen Einzelmissionen durchgekämpft, gibt es noch den Hot Seat, wo Ihr mit mehreren Spielern auf einem Game-Deck spielen könnt. Oder tragt Eure Schlachten doch auf dem lokalen Schlachtfeld mit Spielern auf mehreren Game-Decks via Bluetooth aus. Hier gibt es neun weitere Level, z.B. die Operationen

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Hellmouth oder Null-Toleranz. Spannend ist die Option, entweder auf Seiten der Amis oder der Japaner zu kämpfen. Zu guter letzt gibt es natürlich auch ein weltweites Schlachtfeld. Hier kann man über die N-Gage-Arena mit GRPS spielen. In den Games mit Ranglisten könnt Ihr Euch auf dem Weg vom einfachen Gefreiten nach oben mit Orden dekorieren lassen. Hier trefft Ihr auf zufällig ausgewählte aber gleichstarke Gegner, so dass auch blutige Anfänger eine reelle Chance haben. Die Nutzung der unterschiedlichen Waffenreichweiten ist jedoch von essentieller Bedeutung.

An Neuheiten gibt es den Mörser als recht effektive Waffe. Der Bereich Kommunikation wurde weiter ausgebaut. Jetzt ist es auch möglich, eine Message für zwei Runden auf dem Schlachtfeld zu hinterlassen. Neben Allierten-Chat und weltweitem Chat ist auch wieder die Kommunikation über das Feldradio möglich. Hier könnt Ihr Messages über das Mikrofon aufnehmen und an alle Teilnehmer des Multiplayer-Spiels schicken. Überlebenswichtige Hinweise aus dem Tutorial lassen sich nach Belieben ausblenden. Interessantes Gimmick ist das Filmchen über die Mitwirkenden, die ganz offensichtlich mit viel schwarzem Humor und dem nötigen historischen Ernst an der Entwicklung dieses Games beteiligt waren.Achtung, finnische Scharfschützen!
Im übersichtlich gestalteten Menü findet man sich schnell zurecht. Durch die grafisch anspruchsvolle 3D-Isometrie taucht Ihr sofort ins Geschehen ein. Leider lässt sich die Geländeansicht nicht drehen, so dass öfters nicht einsehbare Winkel entstehen. Im unteren Bereich des Screen findet sich ein Bild des gewählten Soldaten mit Angaben über Gesundheitszustand, Erfahrungspunkten, Waffen, Munition, Nationalität und Rang sowie den Aktionsradius. Die feindlichen Soldaten sind rot markiert, unbesetzte Bereiche grün. Über Taste zwei lässt sich zwischen Schlachtkarte und Geländeausschnitt wechseln. Mit den Tasten eins und drei werden die Soldaten nacheinander angewählt. Das Steuerkreuz dient zum Manövrieren der Soldaten, während man den Zug anschließend mit der Fünf bestätigt. Aufrechte bzw. Hockstellung können mit Acht und Null eingenommen werden. Mit Taste vier werden die Waffen gewechselt und mit Sechs geschossen. Taste Sieben beendet den Spielzug. Atmosphärische Dichte kommt durch die amerikanisch bzw. japanisch sprechenden Soldaten auf. Das Ganze wird von einer pathetischen aber nicht uninteressanten Musik und einer authentischen Geräuschkulisse gekrönt.

Pro:
+ sorgfältig recherchierte historische Details + Intelligente KI + dichte Atmosphäre

Cons:
- nur zehn Einzelspieler- und neun Multiplayer-Missionen - keine schwenkbare Kamerasicht

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Hellmouth oder Null-Toleranz. Spannend ist die Option, entweder auf Seiten der Amis oder der Japaner zu kämpfen. Zu guter letzt gibt es natürlich auch ein weltweites Schlachtfeld. Hier kann man über die N-Gage-Arena mit GRPS spielen. In den Games mit Ranglisten könnt Ihr Euch auf dem Weg vom einfachen Gefreiten nach oben mit Orden dekorieren lassen. Hier trefft Ihr auf zufällig ausgewählte aber gleichstarke Gegner, so dass auch blutige Anfänger eine reelle Chance haben. Die Nutzung der unterschiedlichen Waffenreichweiten ist jedoch von essentieller Bedeutung.

An Neuheiten gibt es den Mörser als recht effektive Waffe. Der Bereich Kommunikation wurde weiter ausgebaut. Jetzt ist es auch möglich, eine Message für zwei Runden auf dem Schlachtfeld zu hinterlassen. Neben Allierten-Chat und weltweitem Chat ist auch wieder die Kommunikation über das Feldradio möglich. Hier könnt Ihr Messages über das Mikrofon aufnehmen und an alle Teilnehmer des Multiplayer-Spiels schicken. Überlebenswichtige Hinweise aus dem Tutorial lassen sich nach Belieben ausblenden. Interessantes Gimmick ist das Filmchen über die Mitwirkenden, die ganz offensichtlich mit viel schwarzem Humor und dem nötigen historischen Ernst an der Entwicklung dieses Games beteiligt waren.Achtung, finnische Scharfschützen!
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Pro:
+ sorgfältig recherchierte historische Details + Intelligente KI + dichte Atmosphäre

Cons:
- nur zehn Einzelspieler- und neun Multiplayer-Missionen - keine schwenkbare Kamerasicht