Update: Nachdem die iPad-Version von Papers, Please vor wenigen Tagen nur zensiert in den App Store kam, folgt in Kürze ein Update, das die Menschen im Scanner wieder vollkommen entblößt zeigen wird. Entwickler Lucas Pope habe mit Apple darüber gesprochen, wonach es wohl zu einem Missverständnis kam.

Ursprüngliche Meldung: Der Indie-Hit Papers, Please erscheint am heutigen Freitag auch für das iPad, nachdem das Spiel schon im vergangenen Jahr für den PC herauskam.

Der Haken: es wird nur in zensierter Version in Apples App Store angeboten. Denn bekanntlich spielt man in Papers, Please einen Grenzbeamten, der entscheiden muss, ob die Menschen in den fiktiven, kommunistischen Staat Arstotzka einreisen dürfen.

In einer Art Verhör muss man sich davon überzeugen, ob die Einreisenden überhaupt berechtigt sind. Dabei lässt sich auch auf einen Scanner zugreifen, der den virtuellen Menschen unter die Kleidung blickt, um wiederum Gegenstände zu entlarven. Das können beispielsweise versteckte Messer sein.

Der Scanner wird zwar in der iPad-Version vorhanden sein, schließlich wäre das Spiel sonst nutzlos, die komplette Enthüllung der Körper aber ist nicht möglich. Apple soll laut Entwickler Lucas Pope die ursprüngliche Variante aufgrund "pornografischer Inhalte" abgelehnt haben.

Parallel wird noch an einer Vita-Version gearbeitet, die aber offenbar viel Arbeit benötigt. Laut Pope habe er diese wohl einfach zu früh angekündigt.

Papers, Please ist für PC und seit dem 12. Dezember 2014 für iOS (iPad / iPhone / iPod) erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.