Seit gestern ist die Schließung von Pandemic Studios offiziell, die an Spielen wie Star Wars: Battlefront, Mercenaries, Full Spectrum Warrior und dem im nächsten Monat erscheinenden Saboteur arbeiteten. EA möchte dadurch 100 Millionen US-Dollar im Jahr sparen und hat einige der Mitarbeiter in ein anderes Studio verlegt.

Im bekannten NeoGaf-Forum äußerte sich jetzt ein anonymer Ex-Mitarbeiter zu dem Thema und schiebt die Schuld auf das ehemalige Management von Pandemic. So beschreibt er, dass das Managemant die Entscheidungen so treffen konnte, wie es sie für richtig hielten. Niemand redete ihnen hinein, weshalb sie später die falschen Entscheidungen fällten.

Der anonyme Ex-Mitarbeiter hält den Entschluss aber für nachvollziehbar, da Pandemic zu hohe Kosten hatte. "Ich schätze, dass viele von euch überrascht wären, wenn sie sehen würden, was Saboteur alles an Kosten verursacht.", so der Schreiber. Dabei wirft er Zahlen in den Raum, wie 100 Mitarbeiter, die über drei Jahre hinweg finanziert werden mussten.

Er bittet die Spieler dem Titel Saboteur eine Chance zu geben:"EA wird Saboteur mit Sicherheit sterben lassen, was eine große Schande ist. Es ist sicherlich das beste Spiel von Pandemic, auch wenn es etwas voreingenommen klingt, da ich lange an dem Spiel gearbeitet habe. Wenn ihr von Mercenaries 2 und Herr der Ringe: Die Eroberung enttäuscht wart und euch die vorherigen Spiele von Pandemic gefallen haben, so gebt Saboteur eine Chance."