Das letzte Spiel von den Pandemic Studios ist Saboteur, was laut dem ehemaligen Studio-Chef auch das bisher "beste Projekt" der Entwickler darstellt. Pandemic musste vor wenigen Wochen schließen und entwickelte unter anderem Spiele wie Mercenaries und Star Wars: Battlefront. Jetzt äußerte sich erstmals EA-Chef John Riccitiello zu dem Thema und gab Gründe für die Schließung an.

Während die ehemaligen Mitarbeiter die Schuld auf die Geschäftsführung und die Marketingabteilung schieben, verriet Riccitiello, dass sich das Studio an einem zu kostspieligen Ort befand. In Kalifornien kostet es zwei- bis dreimal mehr Mitarbeiter zu beschäftigen, als in England, Montreal, Osteuropa und China. Außerdem gesteht Riccitiello ein, dass das Studio nicht zur künftigen Neuausrichtung von EA gepasst hätte, die unter anderem auch digitale Spiele (iPhone, digitale Downloads, Free2play) vorsieht.

Riccitiello ist der Meinung, dass diese Art von Spielen bereits im nächsten Jahr mehr als die Hälfte aller Videospiele ausmachen. Immerhin sprach er sogar einen Nachfolger von Saboteur an. Falls die Fans das Spiel wollen und es auch erfolgreich wird, würde EA einen zweiten Teil entwickeln.