Die Macher von Paladins, dem Free2Play-Helden-Shooter im Stile von Overwatch und Co., müssen sich aktuell enorme Kritik aus der Community gefallen lassen. Der Grund: Ein Testlauf eines Lootboxen-Systems, das gerade nach dem Shitstorm um Star Wars Battlefront 2 alte Wunden wieder aufreißt.

Paladins - Jetzt auch mit Lootboxen - Spieler verärgert

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Wegen Lootboxen ist die Paladins-Community in Aufruhr.
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Grundsätzlich klingt der erste Schritt von Paladins nicht schlecht. So sind nun alle Karten, mit denen ihr die Fertigkeiten eurer Helden verbessern könnt, kostenlos. Egal, ob normal oder legendär: Ihr könnt frei wählen. Allerdings lassen sich die Karten in fünf Abstufungen aufrüsten. Und um diese Level aufzusteigen, braucht es Duplikate der Karte, die sich - ihr habt es sicherlich schon erraten - in Lootboxen finden lassen. Die Auswirkungen sind beträchtlich. So kann eine Karte auf Level 1 eine Schadensreduktion von 20 Prozent erwirken. Auf Level 5 gibt es satte 100 Prozent weniger Schaden bei bestimmten Effekten. Um auf die höchste Stufe einer gewöhnlichen Karte zu kommen - so haben die Spieler errechnet - braucht es 42 Duplikate. Eine enorme Anzahl. Legendäre Karten brauchen nur vier Duplikate, sind aber verständlicherweise extrem selten.

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Kritik aus der Community

Die Spieler von Paladins sind davon nicht begeistert. Viele vermuten, dass aus Paladins schnell ein Pay2Win-Spiel werden könnte, wenn die Entwickler den aktuellen Test in die Tat umsetzen. Doch die Macher geben von ihrer Seite Entwarnung. Die Lootboxen auf dem Testserver werden aufgrund des Feedbacks alle paar Tage angepasst. Zudem sollen sich die Kisten mit Karten nicht direkt über Echtgeld kaufen lassen, um eine Pay2Win-Möglichkeit auszuräumen. Wie es wohl am Ende funktionieren wird?

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