Painkiller Preview (PC)
Dieser Artikel wurde uns mit freundlicher Genehmigung von mega-gaming.com zur Verfügung gestellt ( Mega-gaming.com)
(von Michael Bolewski)

Spiele wie Serious Sam sind für ihren einmaligen Spielspaß und hohe Wiederspielbarkeit bekannt.

Nach »Serious Sam 1« & »Serious Sam Second Encounter« kam »Will Rock« auf den Markt, welches den Erfolg der Sam Titel wiederholen wollte. Nun ist es aber schon eine ganze Weile her, dass diese Titel überhaupt erschienen sind. Für frischen Nachschub sorgen jetzt die polnischen Entwickler »People can fly«.

Painkiller - Painkiller Hi-Res Trailer2 weitere Videos

Mit dem Ego Shooter »Painkiller« wollen sie nicht nur die alten Serious Sam und Will Rock Fans ansprechen. Durch eine beeindruckende Grafik & Physikengine, sowie zukunftssicherem Gameplay wollen sie es bis an die Spitze der Charts schaffen.

Ein ganz normaler Tag...
Eine verwirrende Story wie sie zum Beispiel in »Metal Gear Solid 2« zu finden ist gibt es in Painkiller nicht. Daniel Garner und seine Frau sind gerade mit dem Auto unterwegs, doch diese Fahrt hält nicht lange an, denn beide sterben in den Trümmern des Wagens. Das ist sicherlich ein etwas eigenartiger Storyeinstieg für einen Shooter. Doch nicht beide Personen, sondern nur Daniels Frau, kommt in dem Himmel. Ihr Mann findet sich in einer Welt wieder, jenseits von Himmel und Hölle.

Damit auch er in den Himmel aufsteigen kann - um seine Frau wiederzutreffen, versteht sich, und nicht um Hosiana zu singen - muss er allen Monstern in dieser Welt den Garaus machen.

Prächtige Grafik
Damit »Painkiller« auch mit Titeln wie »Far Cry« oder »Söldner: Secret Wars« mithalten kann, die ungefähr zeitgleich erscheinen werden, haben die Entwickler eine eigene Grafikengine für »Painkiller« entwickelt. Diese hat es wirklich in sich, denn sie kann bis zu 100 mal mehr Polygone darstellen als ein aktuelles Spiel.

Präzise berechnete Schatten, scharfe Texturen und eine hohe Polygonzahl können sich wahrlich sehen lassen. Damit das Gruselspektakel auch verdammt realistisch rüberkommt, haben die polnischen Entwickler die »Havok 2« Physikengine lizenziert.

Dank ihr stürzen die Gegner realistisch auf den harten Boden der Wirklichkeit. Egal ob es ein Balken oder ein Stück eines kaputten Sargs ist, alles fliegt realistisch und physikalisch korrekt berechnet durch die Gegend und bringt die untote Welt dem Spieler noch ein Stückchen näher. Jedes Gelenk des Gegners reagiert auch nach dem Tod auf Schüsse, Stürze und Explosionen.
Das Sterben der Gegner ist derartig gut gelungen, das man die BPJM von weitem rufen hören kann. Denn mit Waffen wie zum Beispiel einem Gewehr, mit dem man riesige Pflöcke verschießen kann, ist es möglich, den untoten Feind an fast jeder Wand aufzuspießen. Nach dem Schuss hängt dieser Feind für ein paar Sekunden regelrecht »am Spieß«, bis er sich auflöst, damit Daniel die Seele aufsammeln und somit seine Lebensenergie aufladen kann.

Diese Powerups gibt es nicht nur in Form von Auffrischern für die Lebensenergie, sondern es gibt auch Items, die den Gegner in eine Art Wutphase versetzen. Die ganze Umgebung wird schwarz-weiß, alle Gegner leuchten rot auf und werden bei einem Klick auf die Feuertaste in tausend Stücke zerfetzt.

Mehr Features waren in der aktuellen Version noch nicht anspielbar, es bleibt abzuwarten, was die Entwickler noch alles aus der Trickkiste ziehen werden.

Oh Schreck!
Wie bereits erwähnt baut »Painkiller« stark auf eine düstere Atmosphäre. Nicht zuletzt der Sound trägt dabei zu. Falls der Spieler ein Head-Set oder eine 5.1 Surround Anlage besitzt, kann er sich über wirklich gelungene Schockmomente freuen. Sei es auf dem Friedhof oder in einer dunklen, mittelalterlichen Stadt: krächzende Geräusche von Zombies oder Mumien lassen erstes Gruseln aufkommen, doch nachdem der erste Hieb hinter dem Rücken der Spielers geschehen ist, ist der Schockmoment perfekt.

Head Set und Surround Sound Besitzer sind für eine gute Atmosphäre aber nicht zwingend notwendig, auch ein normales Boxensystem reicht vollkommen aus um in den vollen Genuß der Stimmung zu bekommen. Der Mutliplayer im Testlabor »Painkiller« besteht nicht nur aus Einzelspielermissionen, ein noch nicht ganz fertiger Multiplayermodus lag bei unserer Betaversion mit bei.

Painkiller - Schön und brutal: Eine neue Ego Shooter Hoffnung?

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Wir haben uns natürlich direkt daran gemacht, diesen auf Herz und Nieren anzuspielen: »Painkiller« besitzt folgende fünf Multiplayermodi: »Free for all, Team Deatchmatch, Voosh, The light bearer« und ein am Entwicklernamen angelehnten Modus »People can fly«".

Fangen wir als erstes mit »Free for all« und »Team Deatchmatch« an: I

Packshot zu PainkillerPainkillerErschienen für PC kaufen: Jetzt kaufen:

n Free for all muss jeder gegen jeden kämpfen, um in einer bestimmten Zeit so viele Frags wie möglich zu erzielen. Im Team Deatchmatch ist es prinzipiell genauso, nur das in dieser Variante zwei Teams gegeneinander antreten.In »Voosh« hat jeder Spieler die gleiche Waffe wie sein Mitspieler. Gewechselt werden kann sie nur nach dem Beginn einer neuen Runde. Welche Art von Waffe als nächstes an der Reihe ist, hängt davon ab, welche Waffensequenz der Admin des Servers vor dem Match eingegeben hat.

Bei »The light bearer« verfällt der Spieler, beim Aufsammeln von Powerups in einen sog. Quad Damage Modus, mit dem er all seine Gegner sofort erkennen kann. Das wird dadurch erreicht, das durch diese bestimmten Powerups die ganze Umgebung grau-weiss erscheint und der Spieler die rot markierten Gegner sehr schnell sehen und erledigen kann.

Normalerweise hält diese Quad Damage nur einige wenige Sekunden an. In diesem speziellen Fall jedoch bleibt der Effekt des Powerups so lange bestehen, bis der Spieler getötet worden ist, der den Effekt ausgelöst hat. Bei jedem Frag erhält man noch 10 extra Lebenspunkte.

Der letzte und mit dem Entwicklernamen verwandte Modus heißt »People can fly«. Die Aufgabe besteht darin, alleine gegen einen anderen Spieler zu kämpfen. Damit aus dem 1on1 kein ewig langes Gefecht wird, hat jeder Spieler schon als Startwaffe den äußerst effektiven Raketenwerfer. Außer diesem Schießprügel kann er keine weitere Waffe aufnehmen.

Die angespielten Maps beinhalteten keine Art von veränderbarer Umgebung oder zerstörbarer Trümmer. Dafür gibt es wie gewohnt die »Fallphysik« der Spieler zu sehen und auch Fässer, die man zum Beispiel vom Dach einer Burg herunterstoßen kann.Ersteindruck
Beide Daumen hoch! Mit »Painkiller« kommt im März ein echter Top-Titel auf uns zu und wir können nur hoffen, daß die polnischen Entwickler mit dem netten Namen »People can fly« den Termin einhalten können. Eine düstere Atmosphäre, scharfe Texturen und eine Vielzahl von Polygonen bringen einen richtigen Grafikschub auf den Bildschirm und ziehen den Spieler mühelos in die untote »Painkiller« Welt.

Wer noch nicht weiß, für was er in diesem Jahr sparen soll, dem sei »Painkiller« als Geheimtipp empfohlen. Nächste Woche gibt es eine weitere Preview auf Mega-Gaming.com zu lesen.