American McGee hat die Kickstarter-Kampagne zu OZombie (Oz-Action-Adventure) vorzeitig beendet, wobei er für diesen Schritt zwei Gründe angibt.

Die Kickstarter-Kampagne selbst verlief nicht gerade rosig und ließ in 20 Tagen gerade einmal 15 Prozent des veranschlagten Geldes zusammenkommen. Prognosen zufolge wäre die Kampagne voraussichtlich bei 30 Prozent ausgelaufen.

Eines Tages könnte er sich vorstellen, erneut eine Kickstarter-Kampagne zu starten, allerdings will man sich nun voll und ganz auf Alice konzentrieren. Und das ist auch der Hauptgrund, warum McGee die Kampagne einstampfte.

Denn aktuell versuche man die Filmrechte an Alice zu erlangen, wofür man eine eigenständige Kampagne ins Leben rufen möchte. Zwei Kampagnen wolle man nicht parallel laufen lassen. Außerdem würde der Zeitrahmen nur sehr begrenzt sein, in dem man die Filmrechte bekommen könne. Also habe man Oz vorerst auf Eis gelegt, um eine bessere Chance bei den Bestrebungen rund um Alice zu haben.

Die Kickstarer-Kampagne zu Alice könnte voraussichtlich noch gegen Ende dieser Woche starten. Sobald American McGee und dessen Studio die Filmrechte haben, können sie animierte Kurzfilme, Filme und Merchandise produzieren - ganz egal, wie es um die Rechte an der Spielereihe steht.

Kürzlich enthüllte McGee, dass man mindestens 500.000 US-Dollar auf den Tisch blättern muss, um überhaupt einen vollwertigen Film produzieren zu können. Zudem muss man jährlich noch 100.000 US-Dollar an den Verkäufer der Rechte zahlen, damit sie nicht zu diesem zurückgehen. Etwas günstiger fährt man mit animierten Kurzfilmen, hier würden 100.000 Dollar reichen.

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