Blizzard hat Tracers Siegespose in Overwatch mit einer neuen Pose getauscht, nachdem es zur Kritik kam. Spieler zeigten sich weniger erfreut darüber, dass sie in dieser bestimmten Pose direkt ihren Hintern in die virtuelle Kamera hielt.

Overwatch - Nach Kritik: Tracer zeigt nur noch einen Teil ihres Hinterns

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Das ist die neue Pose.
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Einerseits war das für so manchen zu aufreizend, andererseits hieß es, das passe einfach nicht zu Tracer und deren Auftreten. Jetzt dürften nicht nur Kritiker zufrieden sein, sondern auch jene, die sich eine sexy Pose gewünscht haben. Nach wie vor sieht man von Tracer den Hintern, allerdings nur noch von der Seite. Diese "Sexualisierung", wie es einige Kritiker bezeichnen, steht nicht mehr im Fokus.

Die neue Pose kommt auch ganz gut an, beispielsweise in den Blizzard- sowie NeoGAF-Foren. Ein Nutzer schreibt beispielsweise: "Das passt besser zur Figur, der Hintern ist aber nach wie vor sichtbar. Jeder gewinnt hier."

Natürlich gibt es auch Gegenstimmen, wie etwa: "Diese Pose ist genauso schlecht. Ich habe keine Ahnung, warum sie sich die Mühe machten, wenn das Ergebnis so ähnlich ist."

Was Blizzard zu Tracers Pose in Overwatch sagte

Overwatch - Nach Kritik: Tracer zeigt nur noch einen Teil ihres Hinterns

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Die alte Pose.
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Game Director Jeff Kaplan gab in der vergangenen Woche zu verstehen, dass man schon vorher nie glücklich mit der alten Pose war und man in kreativer Hinsicht bereits gerungen habe, diese auszutauschen. Und die Kritik habe bei der Fällung der Entscheidung letztendlich geholgen: "Wir trafen die Entscheidung außerdem, weil wir dieselben Bedenken teilten, aber auch, weil wir etwas Besseres erschaffen wollten."

Die kreative Vision wolle man laut Kaplan für Overwatch niemals opfern und man werde auch nichts aus dem Spiel entfernen, nur weil jemand ein Problem damit haben könnte. Man möchte die Helden oder die Welt nicht verwässern oder homogenisieren, zumal man viel Herz und Seele in die Entwicklung gesteckt habe. Daher wäre es ein Hohn, dies zu tun.

"Wir verstehen, dass nicht jeder mit unserer Entscheidung einverstanden ist. Und das ist in Ordnung. Dafür sind diese öffentlichen Tests schließlich da. Es hatte allerdings nichts mit Anpassung oder einknicken zu tun. Es war aus unserer Sicht die richtige Entscheidung und wir sind überzeugt, das Spiel wird beim nächsten Mal, wenn ihr es startet, genau so viel Spaß machen."

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