In der Welt von Overwatch wird es künftiger weniger sexy zugehen, denn Blizzard entfernt eine aufreizende Pose der weiblichen Spielfigur Tracer.

Overwatch - Blizzard entfernt aufreizende Pose von Tracer

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Tracer
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Kritik machte sich hinsichtlich der Pose unter den Spielern breit, nachdem sie die Beta spielten. So existiert eine Siegespose bei Tracer, in der sie ihr Hinterteil mit aufreizenden Bewegungen in die Kamera hält.

Game Director Jeff Kaplan äußerte sich dazu im offiziellen Forum und entschuldigte sich. Gleichzeitig meinte er, dass Blizzard die Pose ersetzen werde und das letzte sei, was man wolle, jemanden zu nahe zu treten und dass sich dieser nicht genug wertgeschätzt oder falsch dargestellt fühle.

Tracer in Overwatch: Blizzard äußert sich detaillierter

Es dauerte nicht lange, bis der Forenthread eskalierte und immer mehr Kritik hervorbrachte. Also ging Kaplan noch einmal etwas detaillierter darauf ein: "Als Game Director habe ich das letzte Wort darüber, was in das Spiel kommt und was nicht. Diese Entscheidung war eine einfache - nicht nur für mich, sondern ebenso für unser Art-Team. Wir haben bereits eine alternative Pose, die wir lieben und die besser zu der Figur passt."

Kaplan zufolge sei man nie ganz glücklich mit der Pose gewesen und hatte in kreativer Hinsicht bereits mit ihr gerungen: "Uns half bei Fällung der Entscheidung, dass ihre Angemessenheit nun in Frage gezogen wurde, was aber nicht der einzige ausschlaggebende Punkt war. Wir trafen die Entscheidung außerdem, weil wir dieselben Bedenken teilten, aber auch, weil wir etwas Besseres erschaffen wollten."

Die kreative Vision wolle man laut Kaplan für Overwatch niemals opfern und man werde auch nichts aus dem Spiel entfernen, nur weil jemand ein Problem damit haben könnte. Man möchte die Helden oder die Welt nicht verwässern oder homogenisieren, zumal man viel Herz und Seele in die Entwicklung gesteckt habe. Daher wäre es ein Hohn, dies zu tun.

"Wir verstehen, dass nicht jeder mit unserer Entscheidung einverstanden ist. Und das ist in Ordnung. Dafür sind diese öffentlichen Tests schließlich da. Es hatte allerdings nichts mit Anpassung oder einknicken zu tun. Es war aus unserer Sicht die richtige Entscheidung und wir sind überzeugt, das Spiel wird beim nächsten Mal, wenn ihr es startet, genau so viel Spaß machen."

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