Overkill's The Walking Dead sollte ein cooler Koop-Shooter im beliebten Zombie-Universum werden, scheiterte aber spätestens bei den Verkaufszahlen. Am Ende bleibt ein klarer Flop. Der ehemalige CEO von Starbreeze, der aufgrund des Scheiterns und Vorwürfen des Insiderhandels entlassen wurde, hat sich jetzt in einem Schreiben an die eigenen Entwickler gewandt, sich verabschiedet und ihnen die Schuld am Flop gegeben.

Leider konnte Overkill's The Walking Dead nicht überzeugen.

Overkill's The Walking Dead - Aidan TrailerEin weiteres Video

Ich persönlich habe mein ganzes Geld, meine Familie in der Scheidung und meine Kinder durch das Sorgerecht im Laufe der letzten zwei bis drei Jahre verloren, in denen ich 100 Stunden Wochen für Starbreeze gearbeitet habe“, heißt es in einem Abschiedsschreiben des Ex-Starbreeze-CEOs Bo Andersson, das von anonymen Mitarbeitern an Eurogamer weitergeleitet wurde. „Ich habe euch Entwickler bezahlt und im Spiel gehalten. Mit immer weniger Entwicklern, die gewillt sind, die notwendige zusätzliche Fürsorge ins Spiel zu packen, wurde das mögliche Qualitätsresultat ganz klar limitiert. Es ist eine neue Ära und ich habe die alte Ära nicht hinter mir gelassen und mich angepasst. Das ist mein Fehler.“

Bilderstrecke starten
(40 Bilder)

Die Realität soll anders aussehen

An welcher Hürde ist der Shooter gescheitert?

Eurogamer hat sich direkt an den neuen CEO Mikael Nermark gewandt und ihn zur Situation bei Starbreeze befragt. Laut der Aussage des neuen Chefs sollen die Mitarbeiter in besonders zeitkritischen Situationen - etwa dann, wenn ein Feature oder ein Level unbedingt rechtzeitig fertig werden muss - viele Überstunden im Büro verbracht haben. Das gesamte Team soll eine hohe Arbeitsmoral an den Tag gelegt und wirklich hart gearbeitet haben, um Overkill's The Walking Dead fertigzustellen.

Overkill's The Walking Dead ist für PC, seit dem 08. Februar 2019 für PS4 und Xbox One erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.