Die Kollegen von Gameblog führten ein Interview mit Frank Sauer, der einige neue Details zum kommenden Outcast HD verriet. Demnach soll die Kickstarter-Kampagne in rund zwei Wochen starten und wohl Stretch Goals bieten, mit denen man einige neue Inhalte (darunter auch neue Umgebungen) einbringen möchte.

Outcast Reboot HD - Neue Details zur Neuauflage, Kickstarter-Kampagne in etwa zwei Wochen

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Die Kickstarter-Kampagne soll etwa Mitte März starten.
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Sollten diese erreicht werden, müssten auch neue Dialoge eingesprochen und Musik komponiert werden. Das sei ein Teil dieser Stretch Goals. Aktuell befindet man sich noch am Anfang der Entwicklung und könne daher einige Entscheidungen treffen, gerade was die technische Seite angeht. Letztendlich hängen diese Entscheidungen vom Erfolg der Kampagne an.

Dabei betont er, dass man möglichst das Maximum aus der Power aktueller PCs und vor allem Grafikkarten holen möchte. Dass Outcast HD nicht mehr auf eine Voxel Engine setzen wird, wurde uns exklusiv von Sauer vor wenigen Wochen zugetragen.

Der Grund, warum man diesmal nicht auf eine solche Engine setze, seien einfach die enormen Kosten und der Faktor Zeit. 99 Prozent aller Tools aus der Branche würden mit Polygonen arbeiten, die Entwicklungszeit einer solchen Engine würde Jahre verschlingen und das Kickstarter-Budget müsste nach oben geschraubt werden. Man wolle also auf eine Technologie setzen (Fresh Engine), die man bereits gut beherrsche, um sich auf das Spiel selbst konzentrieren zu können.

Die Welt selbst soll mit viel mehr Details nachgebaut werden, während das Leveldesign beibehalten wird. Bedeutet also: Portale wird es weiterhin geben, die die jeweiligen Orte trennen. Je nach Stretch Goal sollen zudem einige Bereiche durchaus vergrößert werden.

Natürlich will man auch die Steuerung, die Animationen und die Kamera überarbeiten - alles werde neu geschrieben. Und selbst Dinge wie das Objekt-Management (gemeint sein dürften damit vermutlich Items) und Nebenquests sollen angegangen werden.

Sollte die Kickstarter-Kampagne nicht erfolgreich verlaufen, wolle man das Ganze genau analysieren und vielleicht neue Entscheidungen treffen. Aber das sei nicht auf dem Programm, man habe große Erwartungen.

Gleichzeitig stellt der Schritt eines solchen Projekts die Wiederbelebung des Outcast-Universums dar. Es sei ein großes Universum mit zahlreichen möglichen Entwicklungen. Sollten am Ende die Erwartungen übertroffen werden, wolle man auf Outcast 2 zusteuern.

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