Mehr Waffen, ein größeres Gelände, neue Fahrzeuge und endlich Deckung: Operation Flashpoint 2 soll den Fans das liefern, was sie verlangen – auf höchstem Maße realistische Taktik-Shooter-Action.

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Es verschlägt den Spieler und seine Kameraden auf das etwa 220km² große Skira-Island, wo sie in den unterschiedlichsten Geländearten gegen die feindlichen Armeen bestehen müssen. Die Insel bietet zahlreiche Deckungsmöglichkeiten, vom hohen Gras über Häuser bis hin zu den eigenen Fahrzeugen.

Aber Vorsicht: Wenn ein Teil der Deckung vernichtet und beispielsweise eine Brücke gesprengt wird, mag das zwar in der augenblicklichen Situation einen Vorteil bringen, bei späteren Missionen kann aber genau jene Brücke dringend benötigt werden.

Operation Flashpoint: Dragon Rising - Der Drache erhebt sich

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Das Areal von Flashpoint 2 ist einmal mehr gigantisch groß.
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Das Spiel verzeiht keine Fehler auf Seiten des Spielers und behandelt ihn auch nicht anders als einen der computergenerierten Kameraden. Der Schütze auf der Gegenseite macht keinen Unterschied, auf wen er das Sniper-Gewehr richtet: Nur taktische Gesichtspunkte oder der Zufall entscheiden dann über das Leben der Spielfigur.

Das große Thema: Realismus

Dies ist nur ein Beispiel für das große Thema bei Operation Flashpoint 2: Realismus. Es wird unglaublich viel Wert auf Details gelegt. Die zahlreichen (konfigurierbaren) Waffen und Fahrzeuge sind genaue Nachbildungen der realen Vorbilder. So werden auch Gewicht und Handlichkeit einer Waffe Auswirkungen im Spiel haben – eine Panzerfaust schleppt sich nun einmal nicht so leicht wie eine Pistole.

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Ein einzelner Schuss kann tödlich sein.
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Tödlich sind aber beide Waffen: Ein einziger Treffer kann leicht das Leben ausknipsen, was ein intensives Spielgefühl verspricht – das Hochgefühl soll daher kommen, von den feindlichen Kugeln eben nicht erwischt zu werden. Auch die einzelnen Soldaten sollen durch Realismus für ein adrenalingepumptes Spielvergnügen sorgen. An den Uniformen und Ausrüstungen lassen sich beispielsweise die Funktionen der Kämpfer erkennen; die Spieler sollen diese Details benutzen können, um taktische Entscheidungen zu treffen, also beispielsweise zuerst die Offiziere auszuschalten.

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Auch Helikopter kommen wieder zum Einsatz.
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Solche Entscheidungen können über Sieg und Niederlage entscheiden, müssen es aber nicht. Die K.I. spielt das Spiel auch ohne Eingreifen des Spielers, und die Soldaten auf beiden Seiten agieren streng nach taktischen Gesichtspunkten – es ist also sogar möglich, dass selbst ganz ohne Einwirkung des Spielers dessen Mission erfüllt wird. Optimalerweise stellt er aber das Zünglein an der Waage dar, das durch seine Entscheidungen über Sieg und Niederlage entscheidet.

Operation Flashpoint 2: Dragon Rising soll 2009 für PC, Xbox 360 und PS3 erscheinen. Die uns vorgestellte Version bot bereits eine entsprechend schöne und detailreiche Grafik, ruckelte aber noch arg. Die Figuren wurden mit Hilfe von Motion Capture animiert, was den realistischen Eindruck weiter verstärkt.