Eigentlich sollte man für diese Stelle einen reißerischen Text verfassen. Eine Euphonie aus verführerischen Worten und Spannung aufbauenden Phrasen, die eigentlich nichts über das Spiel selbst sagt, aber toll klingt. Überspringen wir das doch einfach und benennen direkt den Unterschied zwischen Pirate Warriors und Pirate Warriors 2: eine dreiviertel Dimension und hundert Stunden Spielspaß. Den restlichen Platz dürft ihr nun gerne mit euren Lieblingswörtern füllen.

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Ein (Alb-)Traum von einer Story

Manchmal sind nur wenige Minuten, höchstens eine halbe Stunde nötig, um entscheiden zu können, ob einem ein Spiel gefällt oder nicht. Wäre ein Freund mit „One Piece: Pirate Warriors 2“ vorbeigekommen oder ich hätte irgendwo die Möglichkeit gehabt, den Titel kurz anzuspielen, dann wäre meine Aussage von eben wohl eine ganz andere gewesen.

Ich habe ja nie ein Geheimnis aus meiner Einstellung dem ersten Teil gegenüber gemacht und mich schaudert es noch heute, wenn ich an diesen ungaren Zustand zurückdenke. Und wenn es nicht mein Job gewesen wäre, hätte ich den zweiten Teil nach wenigen Minuten ausgemacht und nie wieder ein Wort darüber verloren.

One Piece: Pirate Warriors 2 - Warum denn nicht gleich so?

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Wie geht es nach dem Desaster aus Teil 1 weiter?
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Wer als bekennender OP-Fan die ersten Minuten der Hintergrundgeschichte miterlebt, muss sich zwangsläufig erst einmal verarscht fühlen. Eine Aneinanderreihung von Schwachsinn und Unsinnigkeiten, die ihresgleichen sucht. Nichts stimmt mit der Originalgeschichte überein und man fühlt sich dazu genötigt, die eigene Hand alle fünf Sekunden gegen die Stirn klatschen zu lassen.

Ja. Ja, ich weiß. Es handelt sich hierbei um eine alternative Realität, um den Traum von einer Geschichte. Hier darf man einfach alles machen und kommt damit auch noch ungeschoren davon, weil es ja nur ein Hirngespinst ist, eine flüchtige Erinnerung an eine vergangene Existenz, die es eigentlich nie gab. Aber bitte. Haben wir in Teil 1 nicht schon genug gelitten?

Packshot zu One Piece: Pirate Warriors 2One Piece: Pirate Warriors 2Erschienen für PS3 kaufen: Jetzt kaufen:

Die Traum-Story aus dem zweiten Pirate Warriors macht es sehr schwer, sich mit dem Spiel anzufreunden. Obwohl ich zugeben muss, dass sie für Nicht-One-Piece-Fans wahrscheinlich leichter zu verdauen ist, da sie gar nicht erst versucht, eine Geschichte zu erzählen, die Neueinsteiger unmöglich in so kurzer Zeit und so stark geschnitten verstehen können.

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Eine völlig frei erfundene Story also? Ob das gutgehen kann?
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Da macht es einem die „Dream-Story“ durchaus leicht und wenn ich ehrlich bin, ist es gar nicht mal die schlechteste Geschichte. Sie stößt einem nur sauer auf, wenn man eine Fortsetzung zum ersten Spiel erwartet, also glaubt, die Geschichte würde nach der Schlacht im Marine Ford ansetzen. Stattdessen werden die Strohhütte vom Großvater ihres Kapitäns, Garp, und Vize-Admiral Smoker gejagt, machen sich erst mal auf zu den Himmelsinseln und treffen auf Enel, den selbsternannten Gott von Skypia.

Dass es sich hierbei weder um eine Fortsetzung handelt, geschweige denn um eine Manga-getreue Umsetzung, dürfte jedem OP-Insider bereits jetzt klar sein. Doch danach geht das Grauen noch weiter: Spezielle Ereignisse aus der Geschichte werden ignoriert, andere umgeschrieben, tote Charaktere sind quicklebendig und das Ende eines großen Konflikts (Strohhutpiraten versus Blackbeard) wird einfach vorweggenommen. Ob sich Mangaka Oda das nun so vorgestellt hat oder nicht.

Hätte der erste Teil bereits so ausgesehen, könnte der zweite schon ein echter Hit sein. Warten wir gespannt auf Teil 3.Fazit lesen

Um es auf den Punkt zu bringen: Niemand, der das zweifelhafte Vergnügen hatte, mir in dieser schweren Zeit beizustehen, und sich mit dem Original auskennt, hatte seinen Spaß an der Geschichte. Sie ist einfach nur falsch, falsch, falsch und lässt einen mit hoch erhobenen Armen dem bewölkten, regnerischen, Blitz und Donner keifenden Himmel entgegenbrüllen: „Waruuuuuuuuuuuum!?“.

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Schlecht und gleichzeitig gut: die Story von Pirate Warriors 2.
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Doch viel schlimmer, als seine favorisierte Geschichte nicht getreu der Vorlage umgesetzt zu wissen, ist die bleischwere Erkenntnis, dass es sich hierbei nicht um eine schlechte Erzählung handelt und man gefälligst aufhören sollte zu motzen. Die Entwickler haben sich durchaus Mühe gegeben, während der Schlachten und dazwischen die Story anzutreiben, interessante Wendungen einzubinden und so etwas wie einen Hauch Spannung aufzubauen.

Ob man die Geschichte, wie die Strohhutpiraten eine verlassene Forschungsstation finden, durch merkwürdige Gerätschaften und giftige Gase zu willenlosen Zombies werden und sich ihr Kapitän, Monkey D. Ruffy, durch feindliche Armeen schnetzelt wie das sprichwörtliche heiße Messer durch die Butter, nun mag oder nicht, sollte jeder selbst entscheiden können. Aber im Gegensatz zum Vorgänger kann ich mit dieser Traumstory tatsächlich leben.

Dynasty Warriors 2.0

Wer in der Lage ist, den Titel dieses Spiels sauber vorzulesen, sollte bereits darauf gekommen sein, dass es sich hierbei um eine Kopie der Erfolgsserie Dynasty Warriors handelt. Das Prinzip ist schnell erklärt: Tausende Klongesichter bekämpfen sich auf großen Schlachtfeldern und ein mehr als mächtiger Offizier kloppt sie alle tot. Dann haut er noch dem Anführer der Feinde eins auf die Mütze und am Ende gibt es dafür eine Wertung und das nächste Level.

In „One Piece: Pirate Warriors“ wollte man diesen Weg des Kopierens nicht zu offensichtlich gehen und baute immer wieder Jump-and-Run-Einlagen ein, Schalter, die betätigt werden wollen, und Schluchten zum Überspringen. Im Anschluss folgte eine Dynasty-Warriors-Schlacht und danach fing das Elend von vorne an. Das war weder sehr originell noch hat es sonderlich Spaß gemacht.

Dachten sich wohl auch andere und so haben die Entwickler diesen Part einfach komplett weggelassen. Nun geht es nur noch um die großen Schlachten und ich muss sagen: verdammt gute Idee. One Piece eignet sich hervorragend für dieses Spielprinzip und wenn man schon der Meinung ist, Dynasty Warriors im Grunde eins zu eins zu klonen, dann sollte man es auch richtig machen und nicht den geistig zurückgebliebenen Klon des Klons auf die Welt loslassen.

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Das Original: Dynasty Warriors.
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Klar, dass die OP-Adaption das DW-Rad nicht neu erfunden hat, aber zumindest wurde die Grundidee solide umgesetzt. Ihr wählt für jede Schlacht einen verfügbaren Charakter, also jemanden, der euch im Kampf nicht unbedingt gegenübersteht, und müsst dann verschiedene Aufgaben erfüllen, um zum Kommandanten der feindlichen Armee vorzudringen und diesen im Kampf zu besiegen.

Territorien einnehmen, Versorgungspunkte abschneiden, Kommandanten umhauen und sich mit den spezifischen Fähigkeiten der One-Piece-Charaktere herumschlagen. Das alles macht tatsächlich Laune und durch die vielen verschiedenen Figuren gibt es auch eine gewisse Rotation, die den Spielspaß nicht zu schnell verenden lässt.

Schade ist nur, dass sich das Prinzip immer und immer wiederholt. Genau wie in der bekannten Vorlage macht ihr im Grunde nichts anderes, als Tausende von Feinde zu verprügeln und aus den bescheuertsten Gründen heraus einen Krieg zu führen.

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Genau wie in DW macht ihr immer das Gleiche. Immer und immer wieder...
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Ihr zerlegt ein paar feindliche Kapitäne, haut ihren Anführer um und nehmt ein Territorium ein. Dann tauchen woanders neue Feinde auf und eure Verbündeten geraten irgendwo in Bedrängnis, weshalb ihr über den halben Platz rennt, dort das Spiel wiederholt und wieder den ganzen Weg zurückspurtet. Dazwischen gibt es ein paar hinter die Löffel und am Ende werdet ihr mit Erfahrungspunkten belohnt, die euch neue Fähigkeiten freischalten.

Das ist genauso stupide wie in DW und keineswegs einfallsreich. Und da es nicht einmal neue Waffen freizuschalten gibt, sondern ihr lediglich Münzen einsammelt, die eure Attribute ein wenig verbessern, ist es sogar weniger als in der Vorlage. Also warum, und hier bin ich für Antworten sehr dankbar, macht es dann so viel Spaß? Warum sitze ich die ganze Nacht, bis 6 Uhr morgens, vor einem Titel, der mir nicht mehr gibt als andere und unterm Strich sogar weniger zu bieten hat?

Wenn ich antworten muss, würde ich sagen: weil ich ein One-Piece-Fan bin. Und genau für diese Leute ist das Spiel auch gedacht (was den Story-Modus noch erbärmlicher macht). Wen interessieren schon Hinz und Kunz, die sich irgendwann mal in irgendeinem Land gegenseitig umgebracht haben und in der Spieladaption über effektreiche Angriffe verfügen, wenn ich mit Peronas Geistern meine Feinde deprimieren kann und mit dem mächtigen Whitebeard Himmel und Erde auf den Kopf stelle?

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… für OP-Fans trotzdem ein großer Spaß.
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Das Spielprinzip mag nicht gerade wie Newtons Apfel frisch vom Baum gefallen sein, sondern wurde bereits zu Marmelade verarbeitet und tausendfach an den Mann gebracht, aber die Geschmacksrichtung ist neu. Wer auf den guten alten Erdbeergeschmack steht und mit One Piece nichts anfangen kann, bleibt lieber beim Original, erfreut sich über jährlich wachsenden Umfang und stets ein, zwei neue Charaktere.

Wer aber Eiichirō Odas Manga liebt und sich in dieser Allegorie mehr der Pfirsichmarmelade verpflichtet fühlt, sollte lieber zugreifen. Denn „One Piece: Pirate Warriors 2“ lässt euch einen Haufen legendärer Piraten und Marinesoldaten selber steuern und ermöglicht es, Schlachten und Zweikämpfe mitzuerleben, die es so nie gegeben hat, wir aber vielleicht gerne gesehen hätten.

P.S.: Wer Marmelade überhaupt nicht mag und stets ein Glas Nutella im Schrank zu stehen hat, sollte auch bei einem Geschmackswechsel vom Kauf absehen. Marmelade bleibt Marmelade und Dynasty Warriors bleibt Dynasty Warriors, da ändert auch das neue Etikett nichts dran...

So viele Charaktere, so viel zu tun

Einer der größten Kontrapunkte des ersten Teils war seine unausgereifte Steuerung. Figuren wirkten und kämpften einfach nicht wie ihre Vorbilder und es kam nie ein richtiges OP-Gefühl auf. Außerdem waren es unterm Strich nicht annähernd genügend Figuren, die überhaupt zur Auswahl standen, und so hat sich das Spielprinzip noch schneller abgenutzt, als es eh schon der Fall gewesen wäre.

Aber auch hier wurden die Dinge neu angegangen, verbessert und erweitert. Wie bei allen anderen Bereichen des Spiels bekommt ihr deswegen zwar nichts wirklich Neues und ganz sicher gibt es keinen Preis für Einfallsreichtum, aber die Beschwerden vom Vorgänger wurden wohl tatsächlich ernst genommen.

Schlecht umgesetzte Figuren, etwa Nami, Chopper und Nico Robin, spielen sich endlich viel flüssiger und ihre Fähigkeiten halten sich viel besser an die Vorlage. Es macht jetzt richtig Spaß, mit den einzelnen Kriegern über das Schlachtfeld zu fegen und ihre einzigartigen Attacken zu nutzen, um sich hier und dort einen Vorteil zu sichern.

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Sanji kann auch im Spiel keine Frauen schlagen. Schade, dass das Spiel nicht überall so konsequent war.
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Hinzu kommt eine große Auswahl an freispielbaren Charakteren, die ihr nach und nach freischalten könnt und die alle sehr spezielle Fähigkeiten aufweisen. Einige, und das ist wirklich schade, ähneln sich dabei leider enorm. So gibt es alleine vier Krieger, die als Spezialattacke einen großen Ball ihres Element in die Menge werfen, aber generell unterscheiden sich die Figuren gut genug, um echte Abwechslung in die Kämpfe zu bringen.

Da einige Charaktere echte Krieger sind und mit dem Kopf stets versuchen, durch die Wand zu laufen, und andere eher als Techniker bezeichnet werden sollten, die aus zweiter Reihe unterstützen, gibt es eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit der Rotation, die den Spielspaß auch über viele Stunden im oberen Level hält.

Natürlich wurde das Potenzial hier nicht voll genutzt, das ist ja leider nie der Fall. Einige Charaktere gibt es doppelt (womit auch die schrecklich schlechten Figuren aus dem ersten Teil wieder ihren Auftritt bekommen) und viele Attacken und Kräfte wurden weggelassen. Dafür haben weniger bekannte Gesichter Fähigkeiten bekommen, von denen ich noch nie etwas gehört und gesehen habe. Erschreckenderweise ist aber auch das o.k., denn im Gegensatz zum Vorgänger wurde hier anscheinend wirklich nachgedacht und nicht einfach irgendwem irgendeine Kraft zugesteckt.

Es gibt nur einen Punkt, an dem die Fans der ersten Stunde tapfer sein müssen, und das ist das Balancing. Auf der einen Seite ist es so offensichtlich nicht vorhanden, dass selbst OP-Neulingen sofort klar wird, wie unglaublich stark die drei Admiräle der Marine sind. Auf der anderen Seite muss ein Buggy, der Clown, ja auch eine Chance gegen diese Feine haben und schleudert daher mit unglaublich starken Attacken nur so um sich. Verdrehte Welt. Mal wieder.

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Wenn selbst Perona gegen die drei Admiräle ankommt, stimmt irgendwas nicht.
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Klick, Klack, Klick, Klack

Was die Steuerung angeht, bin ich so unsicher, was ich davon halten soll, wie ich es stets in Dynasty Warriors war und bin. Es sind wie immer ganze zwei Tasten, mit denen ihr eure Attacken vom Stapel lasst, und die Kombination aus diesen beiden. Hinzu kommen eine Schultertaste für spezielle Fähigkeiten, eine für die Finisher und eine zum Ausweichen.

Dieses stupide Drücken der immer gleichen Tasten ist so genial wie einfallslos. Genial, da ihr mit den verschiedenen Kombinationen echte Kracher ablassen könnt und der geübte Krieger in der Lage ist, sich jeder Situation anzupassen, statt einfach nur drauflos zu kloppen. Einfallslos, weil sicherlich noch viel mehr möglich gewesen wäre, wenn man nur etwas mehr Zeit und guten Willen investiert hätte.

Dadurch wäre der Langzeitspielspaß noch etwas in die Höhe getrieben worden, denn wenn man sich durch die Story geprügelt hat, alle Freunde als Hilfspartner in den Nebenmissionen freischalten konnte und sogar das geheime Ende zum Abschluss brachte, sind eigentlich alle Figuren mehrfach durchgenudelt und es folgt eine Aneinanderreihung von Wiederholungen, Altbekanntem und schon tausendfach Gesehenem.

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Mehr als genug spielbare Charaktere, trotzdem wären noch ein paar mehr toll gewesen. Vielleicht beim nächsten Mal.
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Wirkliche Abwechslung kommt da auch nicht durch die eben erwähnten Partner zustande, die ihr zu Beginn einer Schlacht auswählt und die unter bestimmten Umständen im Kampf zu Hilfe gerufen werden können. Denn statt spezielle Kombo-Attacken zum Besten zu geben oder die Finisher aufeinander abzustimmen, macht einfach nur erst eure Figur seinen Spezialmove, dann die andere.

Ihr spielt den Zweitcharakter ein paar Sekunden, führt noch einmal die eben gesehenen Moves aus und wechselt dann wieder zurück. Sehr kraftvoll und tödlich für eure Feinde, aber auch sehr schnell langweilig. Zwar täuscht die ungeheure Anzahl an wählbaren Hilfsfiguren kurz über ihre Bedeutungslosigkeit hinweg, so wie es die bereits erwähnten Sammelmünzen durch ihre schier gigantische Anzahl im Kontrast zu dem grundstupiden Prinzip ihrer Existenz tun, doch ist es mehr als schade, dass sehr viele dieser Spezialcharaktere zwar im Spiel über zig Manöver und Fähigkeiten verfügen, aber unter eurer Kontrolle nur eine Attacke machen und sich dann wieder zurückziehen.

Denn was nützt es mir, eine Figur zu rufen und zu steuern, die ich im Hauptspiel selbst wählen kann und mit der ich bereits Tausende Feinde erlegt habe, wenn die Charaktere, die mir nicht zur Wahl stehen, als „Freund“ auch nicht spielbar sind, nicht einmal die paar Sekunden, die ich sie rufen kann? Und was hätte ich gerne mit Gecko Moria gespielt...

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