Zum insgesamt dritten Mal fand dieses Wochenende Deutschlands wichtigstes Gaming-Event statt, die Olymptronica. Auf der einzigartigen Veranstaltung standen auch dieses Jahr wieder viele großartige eSport-Turniere und Premieren im Vordergrund. Deutschlands Gaming-Elite traf sich und spielte im Einzel und Doppel um bis zu 1.000€ Preisgeld pro Kategorie. Besucher erlebten die Welt der Spiele von ihren Anfängen bis hin zu unveröffentlichten Neuheiten.
Gastgeber war dieses Jahr Hyundai. In der großen, futuristisch angehauchten Hyundai-Gallery in Frankfurt am Main bot der koreanische Automobilhersteller massig Platz für alle Konsoleros uns Spielefans. Eröffnet wurde die Messe von Veranstalter Hajo Neu, der während seiner Rede ein großes Wachstum der Olymptronica voraussagte. Bereits 2009 wolle man in einem Atemzug mit der Games Convention genannt werden.
Shooterfreie Zone
Das Motto der Olymptronica lautete auch dieses Jahr wieder: „Keine Shooter, keine 18er-Titel“. Das familienfreundliche Konzept geht auf. Dennoch räumte Organisator Neu ein, dass man darüber nachdenke, zukünftig auch blutigere Titel mit ins Programm zu nehmen. Doch darüber würden letztendlich das Publikum und die Besucherzahlen entscheiden.
Volker Hoff im Interview mit gamona on Tour.Gastredner Volker Hoff, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Hessen, punktete bei den Besuchern mit seiner Rede über „Killerspiele“. Selbst Vater mehrerer Kinder ist sich Hoff der Problematik bewusst und weist vor allem auf die große Verantwortung der Eltern hin. Ein Freund blutiger Spiele sei der bekennende Tetris-Fan auf keinen Fall, dennoch sehe er keinen Grund, solche Titel zu verbieten.
Zusätzlich zur umfangreichen Rede erhielten interessierte Eltern Beratung bei den Mannen des Jugendschutzes Frankfurt oder den Kollegen von Videospielplatz.de. Im „Eltern-Areal“ gab es zahlreiche Informationen darüber, welche Titel ein Kind spielen sollte - und welche nicht.

























