Hier gebe ich euch den Rest
Ja selbst der Erotikversandhandel könnte eingebunden werden. Wenn abends die durch den Türspalt lugende Mutti ihren Sprössling unter der Bettdecke vermutet, dann kann eine platzhalterisch eingesetzte Gummipuppe den kurzen Balkonabseilungsakt mit folgendem Besuch im nahe gelegenen Internetcafé die nächsten Level garantieren.
Und wieso müssen es eigentlich immer ganzseitige Anzeigen sein? Der Klein- und Mittelstand wäre froh um jedes kostengünstige Werbeumfeld. Würde der portable Bewegungsmelder auf Infrarotbasis nicht perfekt zu einem Arbeitnehmer passen, der bei seinen Spielsessions rechtzeitig vor dem im Bürogang auftauchenden Vorgesetzten gewarnt sein will?
Oder könnte die ursprünglich für Menschen mit Inkontinenzproblemen gedachte wasserdichte Unterwäsche nicht bei Raids für neue Zeitrekorde sorgen? Und es soll mir keiner erzählen, dass er sich noch niemals gewünscht hätte, die mühsame Schlepperei zur Auffüllung des Kühlschranks durch den Zukauf von wesentlich Platz sparenderer Weltraumnahrung zu ersetzen?
Also werte Werbeannehmende, meine Verbesserungsvorschläge an euch kennt ihr jetzt. Einem Verlag geht es nur dann gut, wenn alle an einem Strang ziehen und nicht wenn dieser Strang in Wirklichkeit ein Galgen ist, an dem der Chefredakteur baumelt, weil er sein Berufsethos nicht mehr mit einem Blick in den Spiegel in Einklang bringen konnte. Sucht euch andere Werbepartner, dann klappt’s auch mit der Ehrlichkeit.






















