Olniggs Glosse – Kolumne

Ausgabe 125: Nachruf oder Nachschrei?

30
13. Oktober 2011 12:00 Uhr

Vor langer Zeit stellte der große Medienphilosoph Heinz Erhardt (1909-1979) in seiner Abhandlung „Es scheint so“ eine viel beachtete These auf, die hier zu zitieren mich leider dem gnadenlosen Abmahnungswahn einer vermeintlich weniger am Gedenken und vermehrt am Zahlungsmittel orientierten Erbengemeinschaft aussetzen würde. Erhardt wundert sich hierin über das prägende Merkmal aller Nachrufe, welche stets aus guten und niemals aus kritischen oder gar schlechten Worten bestünden. Hieraus folgerte er, dass nur die guten Menschen sterblich seien und die schlechten ewig leben würden.

Wir gedenken Stefan Buckler, dem größten Genie unserer Zeit.

Niemand anders wusste Nationalismus und Rassismus so in seine Grenzen zu verweisen wie Stefan Buckler. Als Philanthrop ganzen Herzens kannte er seine Pflicht, nicht nur bei seinen Landsleuten, sondern weltweit für die Fortentwicklung der Menschheit zu sorgen. Selbst auf der entgegengesetzten Seite dieses Planeten zögerte er nicht eine Sekunde lang, bislang Hungernde in Arbeit zu stellen und deren Leben einen Sinn zu geben. Und je verzweifelter diese bedauernswerten Wesen vorher waren, umso zahlreicher wurden die Wochenstunden, in denen diese bei produktiver Beschäftigung das Grauen der ehemaligen Arbeitslosigkeit umso leichter vergessen durften. Als Dank hierfür verlangte Stefan Buckler lediglich etwas Verzicht in den Belangen Entlohnung und Arbeitsplatzkomfort.

Doch selbst in den entlegensten Zulieferwerken galt sein Streben nicht nur den Gesunden, sondern vor allem auch den Kranken. War die Messlatte des Tagessolls für so manches Individuum zu hoch gelegt, so wurde dieses arme Wesen in seiner Verzweiflung und Depression nicht mehr wie früher üblich alleine gelassen. Endlich wusste jemand mit dem langjährigen Tabuthema der geistigen und körperlichen Überforderung zu brechen und umgehend wurde eine neue Tradition erlösender Abhilfe eingeführt. Hier ein freiwilliger Sprung aus dem Fenster, dort ein heftigeres Zusammentreffen mit einem Zug und schon fand jedweder chronische Seelenschmerz seinen Schlusspunkt. Die moderne Medizin kann noch eine Menge von Stefan Buckler lernen.

Nicht nur den Menschen, vielmehr noch den schutzlosen Gegenständen galt seine unendliche Sorgfaltspflicht. Nahm er sich ihrer doch nachhaltig an und verteidigte er sie alsdann bis aufs Messer vor jedweder Misshandlung und Entfremdung durch Dritte. Gar zahlreich waren die juristischen Scharmützel und Unternehmensfeldzüge, sobald seinem Königreich die Gewinne entführt zu werden drohten. Selbst Widersacher, bei denen nicht Taten, sondern einzig ihre Wortwahl Respekt und Diskretion vor seinem Imperium missen ließen, durften umgehend mit dem finanziellen Büßerschwert von des Halbgottes Glaubensrittern Bekanntschaft machen.

Selbst auf dem Gebiet der forschenden Wissenschaft wusste Stefan Buckler zu glänzen. Mit seiner Errungenschaft der gelartigen Verkaufspreisfindung gelang es ihm, das Jahrtausende währende Preisdiktat, bestehend aus variablen Kosten und moralisch respektiertem Gewinnaufschlag, zu sprengen. Dank einer nur ihm bekannten und streng geheimgehaltenen Rezeptur vermochten seine Erzeugnisse erstmals ihren Wert durch eine Mischung aus dem Herantasten an die finanzielle Schmerzgrenze des Verbrauchers und dem ruinösem Unterbieten der Konkurrenz zu ermitteln. Ihm alleine verdanken wir die Verlagerung des Reichtums hin zum ideellen Gut und weg von der Knechtschaft des ewig gestrigen Substanzwertes.

Des Meisters Vollkommenheit gipfelte in der unübertroffenen Befreiung der Menschheit aus dem Korsett der eigenen Gedankenfindung. Jedes Wort und jedes Wissen, das die Ehre hatte, über seine Vertriebswege in die Welt entlassen zu werden, war gestählt in Reinheit und Sorglosigkeit. Kein Übel und keine Schmach, kein Tadel und keine Kritik vermochten fortan der Menschheit Augen und Ohren mehr zu beflecken. Es mutet schon fast wie Blasphemie an, noch extra darauf hinweisen zu müssen, dass unser aller Dreiviertelgottes Unternehmen selbst in der Vergeltung dieses immensen Reinwaschungsaufwands übermenschliche Qualitäten entwickelte. So schuf er in seiner allumfassenden Gnade den Nutznießern seiner Angebote die Möglichkeit, ihre Dankbarkeit nicht nur in Form reger Teilnahme, sondern darüber hinaus auch in Form mehrstelliger Obolusabgaben ausdrücken zu können.

Abschließend sei der Weltpresse herzlichst gedankt. Wir stehen tief in ihrer Schuld, weil sie in ihrer objektiven Beurteilung der Geschehnisse, der Meldung über das Verscheiden unseres Heilsbringers die größtmögliche Aufmerksamkeit eingeräumt und hierbei den unsäglichen Trittbrettfahrern keinen Platz zur Entfaltung geboten hat. Wir sind äußerst beglückt, weil sie das Andenken an den einen Übermenschen nicht dadurch schmälert, dass sie über die täglich zu Tausenden sterbenden und zeitlebens ehrenamtlich tätigen Mitbürger in gleichem Ausmaß informiert. Zumal im Wissen darüber, dass Letztere ihr soziales Engagement und ihren hilfsbereiten Lebensstil nur deshalb ausgeübt haben, um sich am Ende des Lebens großspurig selbst auf die Schulter klopfen zu können.

Wie angenehm ist im Gegensatz hierzu eine barmherzige Entität wie Stefan Buckler, die sich in ihrer finanziellen Vergütung niemals zurückgehalten hat, und so mit dem täglichen Geldbad als Vorbild und Ansporn für die Ärmsten der Armen dienten konnte. Wenn ein Mensch trotz eigenen Reichtums die oben geschilderten Leistungen hervorzubringen imstande ist, so muss dies viel höher bewertet werden als zum Beispiel eine lebenslang im Kloster einsitzende Nonne, die aus ihrer finanziellen Demut heraus nichts anderes zu tun vermag, als den Leidenden Zuwendung und den Sterbenden Trost zu spenden. Solcherart religiöse Nächstenliebe ist durch ihre Jahrtausende alte Reformverweigerung mehr als veraltet und bedarf neben der Missachtung allerhöchstens der Abschaffung.

Geheiligt sei also unser 5-vor-12-Gott Stefan Buckler und gerade angesichts der Tatsache, dass bereits jetzt schon in der Kaste des globalen Unternehmertums zahlreiche Nachahmer danach trachten, dessen huldvolle Taten noch weit in den Schatten zu stellen, darf man unbestritten die Aussage tätigen, dass der Tag sehr nahe ist, an dem man sich nach einem wie ihm zurücksehnen wird.

Kommentare 30
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VigarLunarisVigarLunaris15.10.2011 12:34
Besser nicht - ich finde es gut : Firma : es kaufen über 100 Mitarbeiter IPhone - es vergehen 7 Monate.

Oki der Jobs ist wech - das macht aber nix - nun wollen die alle doch einen Androiden haben, weil Sie die ***** voll haben davon das man immer mal wieder an die Grenzen des Geräts stösst.

Aber was sage ich da - wen intressieren schon Bits und Bytes? Wenn schon ein vernüftiges Preis und Leistungsverhätlnis - wenn man Lifestyle, Gefühl und vorallem Sektenmitgliedschaft - ohh pardon - einen faulen Apfel mit erwerben kann.

Die Einstellung von "mich intressiert nicht mehr wie das geht - sondern es soll gehen" führt am Ende dazu das die wenigen die es nocht intressiert nur mit den Augen rollen können, wenn alle wieder munter ihre Kohle zu Stylehardware schleifen und sich ein Ei darauf backen.

Aber was rede ich schon - es ist weg - es hat Geld gemacht - es hat auch Affären gehabt - es wird vergessen werden.

So wie viele andere davor ebenso. Denn überdauern tun andere Dinge.
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KableKable15.10.2011 10:51
DarkW schrieb:
Übrigens - Dennis Ritchie ist auch gestorben.
Interessiert keinen?
Kennt keiner?
Auch gut :> Nur gäbs ohne ihn kein MacOS

ohne xerox vermutlich auch nicht, immerhin haben die ne GUI entwickelt die Apple sich dann einfach geklaut hat

@Voodjin klar gibts das, aber ich kenn keinen der sich ein produkt kauft, weil er es mag das andere das hassen und ihn dann vill beleidigen.
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DarkWDarkW15.10.2011 08:14
Übrigens - Dennis Ritchie ist auch gestorben.
Interessiert keinen?
Kennt keiner?
Auch gut :> Nur gäbs ohne ihn kein MacOS
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VoodjinVoodjin14.10.2011 13:46
@Kable und Xeon: Es soll tatsächlich Leute geben, die kaufen sich schlicht das, was ihnen gefällt und interessieren sich nicht, wer dieses Produkt mehr hasst und wer es liebt.^^
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KableKable14.10.2011 13:10
Xeon schrieb:
Und genau da machen sich die Apple-Hater zu Vollidioten und gehen Apple ins Netz. Ja, genau,
Und genau da machen sich die Apple-Hater zu Vollidioten und gehen Apple ins Netz. Ja, genau, richtig gelesen. Denn das beste was Apple passieren konnte und was sicherlich sogar so gewollt war; sind die Hater.

Wir alle kennen es doch noch aus der Grundschule: "Der hat das und das, ich wills auch, der ist doof!"

Ob die Hater nun aus Neid das Internet vollflamen oder aus anderen gründen. Bei den meisten Applekunden (die ja vom Produkt zufrieden ist) kommt die Message an: "Der ist neidisch, der ist sowas von neidisch das der mich sogar belleidigt - wow - ich brauch noch mehr Applezeug!!"

Nicht die Kunden von Apple sondern die Hater verhelfen diesem Unternehmen zu Reichtum und Macht. Denn ganz ehlrich. Apple ist nicht das größe, reichste und beste Unternehmen der Welt. Da gibt es noch ganz andere... aber die sind ja irgendwie öde.

Das ganze ist eigentlich ziemlich einfache Psychologie und hat schon Bands wie den Onkelz und Tokio Hotel (ich weiß, man sollte die beiden nicht in einem Satz nennen, aber irgendwie sieht das doch nett aus x,D) zu Ruhm und Asche verholfen. Apple ist allerdings das erste Unternehmen, dass diese Strategie anwendet. Ich wette die bezahlen sogar Leute, damit die im Internet gegen den eigenen Konzern flamen.

PS: Achja Gruppenzugehörigkeit wird dadurch auch gestärkt. Sieht man ja auch an den unzähligen Apple-Only Seiten, auf denen Applekunden vollkommen unter sich sind. Stichwort: Feindbild schaffen. In diesem Fall schaffen die Hater selbst das Feindbild.


Das bezweifle ich stark. Wenn ich etwas kaufe und alle sagen das ist scheiße, dann nervt mich das eher als das ich denke "ja toll, wenn ich das habe beleidigen mich alle. Kauf ich mir doch noch mehr damit sie mich noch mehr beleidigen".
Also ich weiß nicht ob du darauf stehst beleidigt zu werden, aber normale Menschen mögen das in der Regel nicht.
Apple profitiert hauptsächlich durch die Bewunderer die dann sagen, WOW du hast ein iPhone. Die sind vill neidisch aber ganz bestimmt keine Hater.
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XeonXeon14.10.2011 08:28
Olnigg schrieb:
@Xeon
Ersetze die Wörter Apple durch Firma und Steve Jobs durch Stefan Buckler, so wie ich es getan
@Xeon
Ersetze die Wörter Apple durch Firma und Steve Jobs durch Stefan Buckler, so wie ich es getan habe, und dann vermag ich das Wort Hater als Ritterschlag zu verstehen ;)

Es geht (mir) nicht um Den Einen und Die Eine Firma, sondern um ganz etwas anderes…


Ich habe mich in meinem Post weniger an dich als an jene gerichtet, die jedem unter die Nase reiben müssen wie scheiße sie doch Apple finden.

Ich meine deinen Beitrag schon verstanden zu haben und habe mich wie immer hervorragend amüsiert (falls man das in diesem Kontext überhaupt so sagen darf). Es ist wirklich bedenklich wie der Tod von Stefan Buckler aufgeblasen wird. Und traurig ist es obendrein, dass aus einem knallharten und kompromisslosen Geschäftsmann in unserer Gesellschaft der Tod einen Heiligen macht, während Menschen die sich wirklich für gute Dinge einsetzten unbemerkt unter der Erde verschwinden. Nur wie du bereits erwähnt hast: Er ist leider nicht der Einzige.
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Kame JoshKame Josh14.10.2011 08:25
woldeus schrieb:
danke für die antwort. die schwärmereien über logic kenne ich zu gut...ebenso das qubase-gepfusche^^
danke für die antwort. die schwärmereien über logic kenne ich zu gut...ebenso das qubase-gepfusche^^
aber ich glaube nachwievor nicht, dass man sowas, auch professionell, nicht auch, und das gleich gut, auf einem pc machen könnte.
dass es durch die hardwarerestriktionen weniger fehler, kollisionen und treiberprobleme gibt, ist sicher wahr. aber jeder segen kann auch fluch zugleich sein.

jedenfalls werde ich mit osx einfach nicht warm. viele komfortfunktionen von windows fehlen mir(oder ich hab sie noch nicht gefunden?) und es wirkt auf mich steriler als die alte winNt oberfläche, die ich bei xp eig. immer benutzt habe.
allein schon durch die taskleiste und deren möglichkeiten finde ich windows und linux übersichtlicher und schneller zu bedienen.


die komfortfunktionen hast du vermutlich nicht gefunden, denn genau dass ist es was mich auch als normaler user von OSX überzeugt hat, das Dock als zentraler Punkt wo die wichtigsten ordner und programme sind somit kann der desktop leer bleiben (gibts soweit ich weiß bei win7 auch) Exposé oder Spaces um mehrere arbeitsoberflächen zu schaffen, viele zentrale einfache shortcuts die programm übergreifend funktionieren. aber das ist in wirklichkeit reine gewhnheitssache, vermutlich könnt ich mich genauso leicht wieder an windows gewöhnen, aber solang ich im beruf OSX verwende machts eher wenig sinn.

vermutlich kann man auch auf windows sehr professionell arbeiten, was aber auch bei audio sehr von vorteil ist, ist das einfache emulieren von soundkarten, wo OSX schon das nötige Programm zur verfügung stellt und sogar die taktung vornimmt, so kannst du Interfaces von verschiedenen Herstellern anschließen und diese schon vor der Software zu einander takten und der Software einfach ein Zentrales Gerät angeben dass du selber benannt hast. ein riesen Vorteil und Möglichkeit Geldzusparen wenn du deine alten Interfaces nicht wegwerfen willst.
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OlniggOlnigg14.10.2011 08:15
@Xeon
Ersetze die Wörter Apple durch Firma und Steve Jobs durch Stefan Buckler, so wie ich es getan habe, und dann vermag ich das Wort Hater als Ritterschlag zu verstehen ;)

Es geht (mir) nicht um Den Einen und Die Eine Firma, sondern um ganz etwas anderes…
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XeonXeon14.10.2011 03:22
Hawkinsjona schrieb:
Wieso verschwenden manche Menschen, Einsatz und Leidenschaft darauf Apple zu hassen?

Weil Apple
Wieso verschwenden manche Menschen, Einsatz und Leidenschaft darauf Apple zu hassen?

Weil Apple Standards setzt. Und zwar nicht nur technische und qualitative, sondern auch ethische, preispolitische und arbeitsrechtliche. Und diese Standards wirken sich nicht nur auf Apple und die Kunden dieses einen Unternehmens aus, sondern auf alle Firmen und Produkte in den entsprechenden Branchen Segmenten.

Wenn man mit den Vertriebswegen, Preisen und Einschränkungen die Apple den Kunden aufdrängt nicht einverstanden ist, ist es immer weniger eine Lösung für den Endverbraucher einfach bei den Konkurrenten von Apple einzukaufen. Denn auch die Konkurrenz orientiert sich am Erfolg des Marktführers, oder wird verklagt und kann gar nicht mehr mithalten.

Und der Erfolg, der Apple zum Vorbild für alle anderen macht, der wird Apple von den Kunden beschert die mit großer Freude Ihr Geld in iEverythings investieren. Mit Argumenten kann man eine Firma wie Apple nicht zu Veränderungen bewegen. Motivation ist einzig und allein der Umsatz. Darum wendet sich der Hater, an den Lover und alle anderen die sich noch gar nicht genug mit der Materie befassen wollten um sich eine Meinung zu bilden. Denn nur viele Leute, die ein Geschäftsmodell nicht mit Ihrer Kaufkraft bestätigen können jenes Modell ändern.

Ich will kein iPhone. Ich will kein iPad. Noch gibt es Alternativen die auch wirklich alternativ sind. Noch.


Und genau da machen sich die Apple-Hater zu Vollidioten und gehen Apple ins Netz. Ja, genau, richtig gelesen. Denn das beste was Apple passieren konnte und was sicherlich sogar so gewollt war; sind die Hater.

Wir alle kennen es doch noch aus der Grundschule: "Der hat das und das, ich wills auch, der ist doof!"

Ob die Hater nun aus Neid das Internet vollflamen oder aus anderen gründen. Bei den meisten Applekunden (die ja vom Produkt zufrieden ist) kommt die Message an: "Der ist neidisch, der ist sowas von neidisch das der mich sogar belleidigt - wow - ich brauch noch mehr Applezeug!!"

Nicht die Kunden von Apple sondern die Hater verhelfen diesem Unternehmen zu Reichtum und Macht. Denn ganz ehlrich. Apple ist nicht das größe, reichste und beste Unternehmen der Welt. Da gibt es noch ganz andere... aber die sind ja irgendwie öde.

Das ganze ist eigentlich ziemlich einfache Psychologie und hat schon Bands wie den Onkelz und Tokio Hotel (ich weiß, man sollte die beiden nicht in einem Satz nennen, aber irgendwie sieht das doch nett aus x,D) zu Ruhm und Asche verholfen. Apple ist allerdings das erste Unternehmen, dass diese Strategie anwendet. Ich wette die bezahlen sogar Leute, damit die im Internet gegen den eigenen Konzern flamen.

PS: Achja Gruppenzugehörigkeit wird dadurch auch gestärkt. Sieht man ja auch an den unzähligen Apple-Only Seiten, auf denen Applekunden vollkommen unter sich sind. Stichwort: Feindbild schaffen. In diesem Fall schaffen die Hater selbst das Feindbild.
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Kousaka Kirino14.10.2011 02:29
keine ahnung, das einzige apple produkt was ich habe ist mein iphone, hab ich nicht ausgesucht, sondern mein chef. und es ist absolut das schrottigste handy das ich jemals hatte. wenn ich das samsung von meiner schwester anguck sind das welten...damit hat apple einfach verspielt bei mir. für mich sind (zumindest die handy wo ich meinung drüber haben kann) plastikschrott.
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woldeuswoldeus13.10.2011 23:54
danke für die antwort. die schwärmereien über logic kenne ich zu gut...ebenso das qubase-gepfusche^^
aber ich glaube nachwievor nicht, dass man sowas, auch professionell, nicht auch, und das gleich gut, auf einem pc machen könnte.
dass es durch die hardwarerestriktionen weniger fehler, kollisionen und treiberprobleme gibt, ist sicher wahr. aber jeder segen kann auch fluch zugleich sein.

jedenfalls werde ich mit osx einfach nicht warm. viele komfortfunktionen von windows fehlen mir(oder ich hab sie noch nicht gefunden?) und es wirkt auf mich steriler als die alte winNt oberfläche, die ich bei xp eig. immer benutzt habe.
allein schon durch die taskleiste und deren möglichkeiten finde ich windows und linux übersichtlicher und schneller zu bedienen.
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Kame JoshKame Josh13.10.2011 22:47
speziell wenn du Portools oder Logic verwendest wirst du zu einem Mac greifen, da Logic zum beispiel nur auf OSX läuft. Bie Protools ist der vorteil das ein und Ausbauen von DSP-Karten, sowas schonmal bei einem MacPro gemacht? die Geräte sind einfach dafür gebaut so verwendet zu werden und das spart enorm Zeit.
Ganz nebenbei laufen die Programme auch wesentlich stabiler auf OSX und auch die CPU wird intelligenter verwendet so das mehr Spuren und mehr Plugins verwendet werden können.
und erzähl mir bitte nichts von irgendwelchen gecrackten cubase oder nuendo geschichten... es geht hier um professionelles arbeiten und nicht irgendwelche proberaum aufnahmen von Bands, die kein ahnung davon haben (womit ich nicht gegen Steinberg Software sagen will nur verwenden zuviele Bands einfach diese Programme ohne zu wissen was man wirklich rausholen könnte, wenn man das richtige System verwendet und Know How mitbringt).
Bei Videoschnitt setzten ebenfalls viele auf FinalCut Pro, ein reines OSX Programm und auch ansonsten ist die Systemstabilität ein Grund warum OSX verwendet wird.
Ich weiß das Windows in den letzten Versionen viel stabiler wurde, dass ändert aber nichts daran dass du bei einem Mac-System eine Hardware Sicherheit hast (worüber ja soviel immer schimpfen, dass Apple einen zwingt ein gewisses Hardwarepaket zu nehmen und man sich nichts selber zusammenstellen kann), worauf sich auch die Programme verlassen können und deswegen eben mehr Stabilität herrscht, da es nicht auf soviele Hardware zugeschnitten werden muss.
Wenn du mir nicht glaubst, dann schau mal in ein Tonstudio oder in ein Filmschnittstudio wars dort verwendet wird.

PS: außerdem gibt es glaub ich genau 5 windows mäuse mit denen man richtig gut seitwärtsscrollen kann, warum ist es nicht möglich sowas wie eine magicmaus oder von mir auch aus die mightymouse zu bauen?
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woldeuswoldeus13.10.2011 22:10
Kame Josh schrieb:

die video und ton bearbeitung ist zudem auf OSX um welten besser als auf windows, glaub mir ich

die video und ton bearbeitung ist zudem auf OSX um welten besser als auf windows, glaub mir ich arbeite in der audiobranche und du findest kaum einen tontechniker der freiwillig auf windows arbeitet


was ist bei video und tonbearbeitung besser an osx?

@olnigg
komlimente, schön beschrieben, deine kritik an nachrufen. kann sie nur teilen
Zuletzt editiert am 13.10.2011 22:13
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Sir-PeterSir-Peter13.10.2011 20:40
bleicher schrieb:
Na ja - aber eins noch hat Stephan geschafft - weiße sportschuhe geschäftstauglich zu maczhen. für
Na ja - aber eins noch hat Stephan geschafft - weiße sportschuhe geschäftstauglich zu maczhen. für menschen mit einem einkommen von 10^7 aufwärts.

DAS war Joschka Fischer ;)
ach erinnert mich die comments an alte PC>>Amiga Zeiten
gut gemacht Olnigg
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HawkinsjonaHawkinsjona13.10.2011 19:34
Wieso verschwenden manche Menschen, Einsatz und Leidenschaft darauf Apple zu hassen?

Weil Apple Standards setzt. Und zwar nicht nur technische und qualitative, sondern auch ethische, preispolitische und arbeitsrechtliche. Und diese Standards wirken sich nicht nur auf Apple und die Kunden dieses einen Unternehmens aus, sondern auf alle Firmen und Produkte in den entsprechenden Branchen Segmenten.

Wenn man mit den Vertriebswegen, Preisen und Einschränkungen die Apple den Kunden aufdrängt nicht einverstanden ist, ist es immer weniger eine Lösung für den Endverbraucher einfach bei den Konkurrenten von Apple einzukaufen. Denn auch die Konkurrenz orientiert sich am Erfolg des Marktführers, oder wird verklagt und kann gar nicht mehr mithalten.

Und der Erfolg, der Apple zum Vorbild für alle anderen macht, der wird Apple von den Kunden beschert die mit großer Freude Ihr Geld in iEverythings investieren. Mit Argumenten kann man eine Firma wie Apple nicht zu Veränderungen bewegen. Motivation ist einzig und allein der Umsatz. Darum wendet sich der Hater, an den Lover und alle anderen die sich noch gar nicht genug mit der Materie befassen wollten um sich eine Meinung zu bilden. Denn nur viele Leute, die ein Geschäftsmodell nicht mit Ihrer Kaufkraft bestätigen können jenes Modell ändern.

Ich will kein iPhone. Ich will kein iPad. Noch gibt es Alternativen die auch wirklich alternativ sind. Noch.
Zuletzt editiert am 13.10.2011 20:55
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Kame JoshKame Josh13.10.2011 18:51
Kable schrieb:
man hatet apple weil sie die leute total abzocken und ihre konkurrenz mit allem verklagen was sie
man hatet apple weil sie die leute total abzocken und ihre konkurrenz mit allem verklagen was sie haben ohne bestimmten grund. Das ist für mich ein ziemlich guter Grund. Dazu kommen die Bedingungen unter denen Apple Produkte hergestellt werden. UND DAZU kommt auch noch das die nichtmal etwas von ihrem riesen vermögen spenden. ( OK das weiß ich vill nicht sicher aber wenn sie viel gespendet hätten dann würd man das wissen )


also die computer sind in wirklich keit maximal 100 euro teurer bei der gleichen hardware, außer man ist student oder schüler, da spart man sich 10% vom preis und bekommt einen 75€ gutschein obendrauf, wo also ist das teurer, das ist sogar billiger!
die video und ton bearbeitung ist zudem auf OSX um welten besser als auf windows, glaub mir ich arbeite in der audiobranche und du findest kaum einen tontechniker der freiwillig auf windows arbeitet

das verklagen hat apple nicht erfunden, ich will sie deswegen nicht in schutz nehmen, ich finds ja auch scheiße, aber davor gabs solche klagewellen im mobilfunk bereich schon lange, motorola und nokia waren das glaub ich und auch sony ericson war beteilig, als anwalt der auf sowas spezialisiert ist, verdient man seit 10 jahren ne goldene nase damit und dass obwohl apple damals noch gar nicht in dem bereich tätig war...

die bedingungen sind doch bei allen gleich, apple ist bei weitem nicht der einzige konzern der bei foxvon herstellen lässt.

spenden? du weißt schon warum man in amerika so gerne spendet? das wird von der steuer abgezogen, apple zahlt dafür um einiges mehr steuern aber hauptsache du verbreitest wieder dein unwissen ohne je an einem mac gesessen zu sein.

und @oben schonmal auf apple.de gewesen? da kannst du nachschauen aus welchen materialien die computer hergestellt werden und was getan wird damit das alles möglichs umweltfreundlich ist, und wurde sogar mit dem höchsten umweltsigel von irgendeiner organisation in usa und kanada ausgezeichnet... ups, da stehst du jetzt aber blöd da: www.apple.com/.../environment.html

ach shit und eigentlich wollt ich mich nicht auf die hater einlassen.
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bleicher13.10.2011 18:25
Na ja - aber eins noch hat Stephan geschafft - weiße sportschuhe geschäftstauglich zu maczhen. für menschen mit einem einkommen von 10^7 aufwärts.
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VoodjinVoodjin13.10.2011 18:20
Dieser Artikel ist buchstäblich der Tropfen auf dem heißen Stein. Der dritte Weltkriegt wird bestimt zwischen Apple Lover und Hater ausgetragen. Und ich lasse natürlich keine Gelegenheit aus, ein wenig Öl ins Feuer zu gießen. Spaß muss sein. xD

@Olnigg: Nice Job mal wieder.
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KableKable13.10.2011 18:02
LucyLiu schrieb:
Den Jobs zum Guru und die Kunden zu Jüngern machen doch die Apple Hater. Ich habe schon seit Jahren
Den Jobs zum Guru und die Kunden zu Jüngern machen doch die Apple Hater. Ich habe schon seit Jahren Apple Produkte und weil Sie so gut funktionieren und ich sie auch schick finde, gibts keinen Grund, sie nicht zu kaufen.
Ich verstehe auch beim besten Willen die Emotionen nicht, warum kann man stolz drauf sein ein bestimmtes Telefon von einem bestimmten Hersteller zu haben oder warum kann man stolz drauf sein, es nicht zu haben ?
Wer sich als Apple Hater bezeichnet, hat in meinen Augen n Knall, weil er seine Prioritäten falsch setzt. Da gibts auf dieser Welt weitaus wichtigere Dinge, für die es sich lohnt, seine Energie zu bündeln. Aber n spackiges Unternehmen und seine Kunden zu haten ist DUMM.

Lachen kann man allenfalls über Typen, die sich n paar Tage Urlaub nehmen, um dann vorm Shop zu campen, damit sie n Telefon n paar Stunden vor allen Anderen haben können.

man hatet apple weil sie die leute total abzocken und ihre konkurrenz mit allem verklagen was sie haben ohne bestimmten grund. Das ist für mich ein ziemlich guter Grund. Dazu kommen die Bedingungen unter denen Apple Produkte hergestellt werden. UND DAZU kommt auch noch das die nichtmal etwas von ihrem riesen vermögen spenden. ( OK das weiß ich vill nicht sicher aber wenn sie viel gespendet hätten dann würd man das wissen )
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FamilionFamilion13.10.2011 17:54
Hm... Die ganze Thematik ist einfach zu emotional aufgeladen, weshalb kaum eine vernünftige Auseinandersetzung damit stattfindet. Was an sich eigentlich schon Beweis des gigantischen Einflusses ist. Ich warte zwei Jahre ab und bin gespannt, ob es bis dahin eine einigermaßen objektive Bewertung gibt.
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Apple-Fanboy1337!!!1111!13.10.2011 17:50
Und wieder geht das Anti-Apple geflame los ... so wie man es schon 1.000.000.000 mal gelesen hat. Leute, es wird langweilig.
Und nächste Woche steht dann Xbox gegen PS3 auf dem Plan oder was? Man, ist doch immer dasselbe - sucht euch ein Hobby oder was zu Bumsen.
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R0bs0N13.10.2011 17:43
:D
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oben13.10.2011 17:35
Was micht bei den Apple-Produkten stört ist zum einen die Herstellung und zum anderen die Vorschriften welche Apple sein Kunden auferlegt.
Leider gibts aber keine "Fair-Trade"-Technik mit einem Biostempel oben drauf.
Das könnte aber eine Marktlücke sein. Umweltfreundliche Technologie die zu fairen Konditionen hergestellt wurde.
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LucyLiuLucyLiu13.10.2011 17:19
Den Jobs zum Guru und die Kunden zu Jüngern machen doch die Apple Hater. Ich habe schon seit Jahren Apple Produkte und weil Sie so gut funktionieren und ich sie auch schick finde, gibts keinen Grund, sie nicht zu kaufen.
Ich verstehe auch beim besten Willen die Emotionen nicht, warum kann man stolz drauf sein ein bestimmtes Telefon von einem bestimmten Hersteller zu haben oder warum kann man stolz drauf sein, es nicht zu haben ?
Wer sich als Apple Hater bezeichnet, hat in meinen Augen n Knall, weil er seine Prioritäten falsch setzt. Da gibts auf dieser Welt weitaus wichtigere Dinge, für die es sich lohnt, seine Energie zu bündeln. Aber n spackiges Unternehmen und seine Kunden zu haten ist DUMM.

Lachen kann man allenfalls über Typen, die sich n paar Tage Urlaub nehmen, um dann vorm Shop zu campen, damit sie n Telefon n paar Stunden vor allen Anderen haben können.
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Kame JoshKame Josh13.10.2011 16:39
Sir-Peter schrieb:
ich hatte eh NIE was von Apple


Ein Held! Hallelujah!
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