Wer über ein gutes Gedächtnis verfügt und nicht alle zwei Tage staatlichen Ordnungshütern in leicht verwirrtem Zustand zu Hause ausgeliefert werden muss, der erinnert sich an Glosse 90. Diese gestand der an Informationsallergie leidenden Rift-Homepage sieben Minuten des ersten Kennenlernens zu. Da Rift nächste Woche für Vorbesteller geboren wird, ist es allerhöchste Zeit, die getätigten Vorverurteilungen unter die Erde zu bringen. Nach 700 Minuten Beta-Spielzeit bin ich nun in der Lage, vollkommen neue Vorurteile aufstellen zu können.
Wo immer man Bewertungen oder Kommentare zu Rift liest, wird spätestens im dritten Satz die Behauptung des Ideendiebstahls aufgestellt. Rift habe dies oder das aus diesem oder jenem Byte-Produkt geklaut. Doch stimmt das wirklich? Und machen das nicht alle so? Bedient sich nicht die komplette Computerspielbranche seit Jahrzehnten bei dem Avatar-gegen-Monster-Konzept aus Pacman? Ist die Grundidee von Ultima Online, nämlich die Auseinandersetzung mit dunklen Mächten mithilfe einer Datenleitung, nicht simpelst der Kontaktaufnahme mit der Telekom-Hotline abgeschaut worden? Und wer so naiv ist und glaubt, die Jagd auf immer neue Items in Diablo wäre frei erfunden, der hat noch nie eine Frau beim Einkaufsbummel begleitet.
Tiger sind nicht farbecht und daher von der Farbwäsche getrennt zu reinigen.Um zukünftig alle weiteren Missverständnisse bereits im Keim zu ersticken, soll hier verraten werden, bei wem die Firma Trion Worlds tatsächlich die Kreativität ausgelagert hat.
Wer Rifts Bedieneroberfläche ernsthaft mit der von World of Warcraft in Verbindung bringen will, der dürfte auch Gemeinsamkeiten bei einer Nacktschnecke und einem Formal-1-Boliden entdecken, wo doch beide der Fortbewegung fähig sind. In Rift vermag man jedes Bildschirmelement in Positionierung und Skalierung vollkommen frei zu gestalten, und das ohne Zuhilfenahme einer der Fanbase aufgebürdeten Add-on-Zusatzarbeit. Solcherart komfortable Gestaltungsfreiheit kann man einzig aus der Erinnerung an kindliche Baukastenzeiten entwendet haben, aber niemals aus einer Blizzard’schen Betonoberfläche.
Die Spielgrafik orientiert sich keineswegs an Warhammer oder Allods Online. Da sie es viel mehr Menschen recht machen will, bedient sie sich aus einem Sammelsurium verschiedenster Grafikstile. Selbst die Gegenstände variieren je nach Fraktionszugehörigkeit. Steht die Gruppe der „Wächter“ noch für optische Gesundheit, kann beim Item-Design der „Skeptiker“-Seite von einem Gestalt gewordenen Alien-Albtraum gesprochen werden.
Schlecht getarnte Sponsorengelder.Selbst während der Grafikentwicklung erwies sich Trion Worlds flexibel wie Politiker vor der Bundestagswahl. Wurden in den ersten Beta-Tests noch reichlich Blutspritzer zur Trefferveranschaulichung verwendet, so wollte man im weiteren Verlauf den Absatzmarkt nicht zu übersichtlich gestalten. Eine Erweiterung des Kaufwahlvolks über alle Altersgruppen verspricht eine wesentlich solidere Absicherung von Arbeitsplätzen und Abgabeeinnahmen.
Mass Effect 3XBox 360, PC, PS3: 9.3.2012 Vorschau lesen
SyndicatePC, XBox 360, PS3: 23.2.2012 Test lesen
The Witcher 2: Assassins of KingsXBox 360: 17.4.2012
Aber gefallen hats mir daheim schon...
Ich liebe noch immer das Bunkerhaus, welches mit Trails of Obi-Wan kam...
Mit makros ging das. Und dafür konntest es aber auch alles wirklich millimetergenau ausrichten. Das einzige was noch gefehlt hat, war gegenstände kippen zu können. Ansonsten einfach perfekt.
In welchem MMO danach konntest noch ne Küchenzeile zusammenbasteln aus teilen, die absolut nix mit einer Küche zutun hatten und dennoch sahs am ende absolut nach Küche aus?
Oder meinen Kamin, aus Kommoden, fackeln, Rucksäcken und elementen, die eigentlich fürs Craften von Häusern gedacht waren^^
Nichts für Ungut Kollegas, aber wenn der einzige Zweck eurer Housing-Vorstellung es ist, die eigene Geilheit Kund zu tun , dann muss es schon sehr, sehr schlecht um euer Selbstbewusstsein bestellt sein.
Ich frage mich, ob es schon jemand den Millionen von Sims-Spielern gesagt, dass ihre Kreationen auch in 99% der Fälle auch unbeobachtet bleiben - wahrscheinlich nicht. Was da wohl der Ansporn sein mag?
Mir persönlich hat es bestens gereicht sich in einem der Techno Clubs in Omni 1 (Anarchy Online) mit paar Leute zu treffen, dort auf der Couch ein paar Biere zu kippen - und gemeinsam die Atmo zu genießen.
Dort gibt es zwar auch instanziertes Housing, aber ich bevorzugte eher das "öffentliche Wohnzimmer".
Und by the way, wenn man ein nicht instanziertes Housing hat, will man doch auch nicht, dass einem jeder Hanswurst mit dem Chopper durchs Wohnzimmer brettert, oder?
Und daraus folgt? - Wenn ich schon nicht jeden reinlasssen will, dann kann ich es auch gleich instanziert machen.
Also, meine 2 Cent :
Öffentliche soziale Räume für alle, in denen Interaktion mit Umwelt und PC/NPC möglich ist
(und dabei mein ich nicht das Wirtshaus mit Bindstone und Mülleimer für Rucksackabfälle).
Und Instant Housing für Gilde/Gruppe für dezenten Proll und Rückzugsraum für Privates.
Gruß
Ich habe damals Tage mit verbracht meine Häuser in SWG einzurichten, weils spass gemacht hat.
Spielen ist nicht ein Haus zu bauen es ist zu unterhalten und housing kann allerhöchsten schmückendes Beiwerk sein.
War alles in allem ein enormer Anreiz und ein schönes Beispiel für die Entwickler von MMOs, auch wenn ein solches Maß an Individualität den Rahmen sprengen würde. Quests in Verbindung mit Housing sind dennoch machbar.
Eben. Ich habe dort teilweise auch Items drin, die man nur aus früheren Events bekommen hat (wie den einen Tisch, der für über 2000 Gold im AH weggeht), aber niemand sieht es. Auch als die Nurz Gashu Spalte gecleart wurde und man das Schwert von Thaurlach schön im Garten des Gildenhauses stehen hatte, hat das keine Sau wirklich gesehen. Das ist schon ein wenig frustrierend.
ArcheAge greift eben das System von UO auf und bietet auch Schiffbau und Schlachten auf Meer. So fern der asiatische Aspekt (das Spiel wird in Asien entwickelt) nicht all zu übertrieben heraussticht, ist das mein persönlicher Hoffnungsträger.
www.youtube.com/watch
www.youtube.com/watch
Das musst du dann auch dazu sagen, damit leute verstehen was du meinst. Kann ja keiner gedanken lesen.
Wenn jemand "Nirgendwo" schreibt, dann bezieh ich das aufs gesamte Genre.
Was die aktuellen MMOs angeht, geb ich dir recht. Da kenne ich auch kein zufriedenstellendes Housingsystem.
Das von HdRO ist ein witz. Ich hatte mir, in meiner kurzen zeit dort, ein Großes Haus nur deshalb gekauft, weil ich eh zuviel Gold hatte. Aber habe es dann nur einmal eingerichtet und war anschliessend nie mehr dort...
Für FFXIV ist Housing schon mehr oder weniger angekündigt worden, mal gespannt wie das umgesetzt wird.
Das in XI war zwar im vergleich zu SWG auch eher... solala... aber es hatte zumindest einen sinn und deine einrichtung wirkte sich teils auch auf bereiche ausserhalb des Housings aus.
als ehmaliger RoM(instanziert)-HdRO(teils)und UO+EQ2(nicht instanziert) Hausbesitzer kann ich dir da nur Beipflichten
am besten war es in EQ2 gelöst
Housing passt nicht in jedes MMO.
Stimmt, denn wenn die Welt alle paar Wochen untergeht, aber das Haus immer noch 1A am gewohnten Platz steht, dann ist nicht mehr nur unlogisch, sondern auch unstimmig.
Instanziertes Housing - Pro und Kontra.
Auf der Habenliste für das instanzierte Housing ist definitiv der geringere Aufwand für die Entwickler. Man muss nicht gewaltige Flächen bereitstellen oder schon im Vorfeld entwickeln. Großes Kontra ist allerdings, wenn man schon sich den größten Schwanzersatz (für die holde Weiblichkeit gern auch Silikontittenersatz^^) der MMO-Geschichte zusammenbaut, dann will man i.d.R. auch, dass er gesehen wird. Außerdem ist hier wieder das Argument der Stimmigkeit, denn es sieht echt ein wenig merkwürdig aus, wenn zwei Personen durch die selbe Tür ein Haus betreten wollen, aber in unterschiedlichen Häusern landen.
Housing, warum?
Es macht die Welt um einiges stilvoller. Damit meine ich nicht den Geschmack der Häuslebauer, sondern die optische Abwechslung, die die Häuser bringen, sofern denn nicht instanziert. Ein erhöhtes Maß an Individualisierung liefern die unzähligen Belohnungen, die sich erspielen lassen (sorry, "erkämpfen lassen" natürlich) und die Möglichkeit einen Itemshop noch effektiver zu nutzen. Wer wollte nicht schon immer mal in einem Sci-Fi-MMO ein Hirschgeweih an der Wand hängen haben?
Dafür müsste allerdings die Spielwelt von vornherein auch auf Housing geplant sein, damit der Entwickler Freiflächen und fertige Häuser (min deren Rohbau) anbieten kann. Vielleicht entstehen auf diese Weise eigene Siedlungen und die Wirtschaftswissenschaftler freuen sich auf die neue Spielwiese "Analyse der Entwicklugsmechanismen des Immobilienhandels, exemplarisch dargestellt durch den virtuellen Immobilienmarkt von MMO 'xy'". Problematisch ist die Steigerung des ohnehin nicht gerade geringen Entwicklungs- und Planungsaufwands eines MMOs. Außerdem sind die Individualisierungsmöglichkeiten durch erspiel... erkämpfbare Items und dem Itemshop ein ungewisser Faktor für den Besucher einer Spielergemeinde.
Vom Kosten-/Nutzenstandpunkt aus betrachtet, ist die Implementierung eines Housingfeatures bei Release des MMOs nicht sooo sinnvoll. Zumal ein Haus zu beginn des Spielzyklus unerschwinglichsein sollte, der Anreiz wegen fehlender Präsentationsitems noch recht gering ist und der Spieler auch eventuell noch keinen Twink hochgezogen hat und vllt Lategameinhalte noch fesseln (ja, ich sehe Housing als Lategamebeschäftigungstherapie). Allerdings sollte es sich in Form eines Patches, DLCs oder Addons in die Welt integrieren lassen, wenn die fortgeschrittenen Spieler auch Beschäftigung suchen. Vor allem wenn man vorher schon wenig Planungsarbeit investiert.
Oder man baut halt vorher schon was hin, das man dann kaufen kann. Bei ein paar Tausend Leuten auf einem Server ist das dann schon nen ganz schön großes Gebiet, das man dafür vorhalten muss. In das dann auch kaum Leute gehen, weil es ja eh nur Häuser gibt. Teilt man es auf kleinere Nester auf kommt wieder das ganz schön viel zu tragen ... .
SWG hab ich nie gespielt, aber da kann ich es mir ganz gut vorstellen, wenn man auf so nem Wüstenplaneten einfach mal sein Häuschen in den Sand wirft.
Bei komplett designten Gebieten, die den Anspruch erheben überall Abwechslung zu bieten kann ich mir nur instantiiertes Häuslebauen vorstellen (und fände es auch ganz nett um meinen Begleiter da zu parken (jetzt wo Olnigg es anspricht fallen mir die Items in EQ2 auch wieder positiv auf))
Diesmal geh ich nicht spielen, da ja bald eh alles weg ist ... freue mich aber :)
Du sagtest Housing wäre noch
Du sagtest Housing wäre noch NIRGENDWO zufriedenstellend gewesen. In UO oder SWG war es aber sehrwohl der fall.
UO und SWG gehören genauso zum MMO genre, wie Rift und co. und somit stimmt deine aussage einfach nicht, das im MMO Genre kein gutes Housing system existiert.
Was laberst Du den da für ein Stuß? UO existiert quasi kaum mehrt und SWG krebst sterbend vor sich hin. Warum soll ich den mit meiner Aussage diese zwei Leichen meinen? Mein Vergleich bezieht sich auf Spiele, die aktuell den Markt beeinflußen, alles Andere wäre ja wohl schwachsinnig.
Du sagtest Housing wäre noch NIRGENDWO zufriedenstellend gewesen. In UO oder SWG war es aber sehrwohl der fall.
UO und SWG gehören genauso zum MMO genre, wie Rift und co. und somit stimmt deine aussage einfach nicht, das im MMO Genre kein gutes Housing system existiert.
Bei Star Wars Galaxies kann jeder mehrere Häuser auf fast allen Planeten platzieren wo man will...
Man max. 10 Lots zur Verfügung je größer das Haus desto mehr Lots benötigt es.
Es Gibt auch Raffinerien die man zum Abbauen von Resis braucht. Allerdings wäre es kein modernes MMO! :-)
ich behaupte mal das du gar keine ahnung hast was du da schreibst.
Ich besitze alle 3 von mir genannte Spiele und die entsprechende Hardware um alle 3 mit allen Details zu spielen. Ich behaupte mal, dass Du noch weniger Ahnung hast, als Du mir hier absprechen willst..
Wobei ich persönlich Housing nicht als Repräsentationszweck ansehe (manche würden es auch
Wobei ich persönlich Housing nicht als Repräsentationszweck ansehe (manche würden es auch als Größenvergleich des männlichen Sexualorgans bezeichnen), sondern fast ausschließlich als Selbstbestätigung.
So war zum Beispiel das Housing in EverQuest II mit seinen instanzierten Wohnungen auf den ersten Blick erst einmal nicht besonders einladend. Bei näherer Betrachtung aber wurde es genial, denn viele der Einrichtungsgegenstände spiegelten besondere Ingame-Erfolge dar. Das was heutzutage in WoW und Rift als Erfolge bezeichnet und ganz dröge einzig in ellenlangen Listen in einer Gesamtpunktzahl bewertet und begutachtet werden kann, ist in EQII als Einrichtungsgegenstand zu bewundern gewesen. Wenn ich daran zurückdenke, dass ich ganze Zimmerwände mit Waffen aus Questerfolgen dekoriert habe und Hunderte(!) von Bucherfolgen in Regalen platziert habe, dann spiegelt dieses genau das wider, was ich von Housing erwarte.
Wenn ich mich „zuhause“ aufhielt und die Wohnung zum x-mal umdekorierte (man konnte alle Gegenstände drehen und hinstellen, wie man wollte) oder aus Platzgründen in ein größeres Stadthaus umziehen musste, dann hat mir das schon verdammt viel Spaß bereitet auch ohne dass ich dazu irgendwelche Besucher gebraucht hätte.
Und so ganz nebenbei waren die nützlichen Gegenstände, wie Schmiede, AH-Zugang und reichlich Stauraum ein weiterer nicht zu verzichtender enormer Vorteil meines „Hauses“ ;)
Du hast recht, wenn Du behauptest, das Housing als Solches Spaß macht. Und es hat mir persönlich auch in EQ2 und Hdro Spaß gemacht, aber es war nicht perfekt. Bei weitem nicht. Was mich stört, hast Du ja schon herauslesen können - die Instanzierung. Ich warte immer noch auf ein modernes MMO, dass diese Hürde überwindet. Ich habe aber auch ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man es bewerkstelligen könnte, das jeder ein Haus im Freien bekommt. Meine nächste Hoffnung ist in der Richtung ArchAge.
Das herausragendste Merkmal find ich das Seelensystem in Kombination mit den Rollen. So kann man mal vom Offtank zum Deffank wechslen, vom Hunter zum Assasine zum Barde, vom Hot-Healer zum Direct-Healer, zum Tankhealer zum MeleeDD, vom Necro zum Pyro zum Bloodmage (auch wenn es hier anders heißt) ... und schon ist die komplette Spielemechanik total anders und man kann sich was für pvp, dungeon solo und bsp. Gegenergruppen zusammenstellen.
Pvp find ich auch nicht so toll, aber auch die Dauer wird das meistens eh eintönig und das Mmo, das ich eigentlich bis jetzt am besten fand (EQ2 - ja ... auch am Anfang - war halt kein weich gespültes, kindertaugliches Spiel) war eigentlich auch nur pve.
Höre mich ein bisschen fanboyig an ... aber egal *g* - gehe jetzt wieder spielen :)
PS.: Housing ist echt nur Penisprotzen (aber in UO konnte man das ganz mies zum Leute abzocken benutzen *g*)
die grafik von aoc mit hdro auf eine stufe stellen ist völlig unmöglich. dann beides noch mit rift auf die gleiche stufe heben?
ich behaupte mal das du gar keine ahnung hast was du da schreibst.
Wobei ich persönlich Housing nicht als Repräsentationszweck ansehe (manche würden es auch als Größenvergleich des männlichen Sexualorgans bezeichnen), sondern fast ausschließlich als Selbstbestätigung.
So war zum Beispiel das Housing in EverQuest II mit seinen instanzierten Wohnungen auf den ersten Blick erst einmal nicht besonders einladend. Bei näherer Betrachtung aber wurde es genial, denn viele der Einrichtungsgegenstände spiegelten besondere Ingame-Erfolge dar. Das was heutzutage in WoW und Rift als Erfolge bezeichnet und ganz dröge einzig in ellenlangen Listen in einer Gesamtpunktzahl bewertet und begutachtet werden kann, ist in EQII als Einrichtungsgegenstand zu bewundern gewesen. Wenn ich daran zurückdenke, dass ich ganze Zimmerwände mit Waffen aus Questerfolgen dekoriert habe und Hunderte(!) von Bucherfolgen in Regalen platziert habe, dann spiegelt dieses genau das wider, was ich von Housing erwarte.
Wenn ich mich „zuhause“ aufhielt und die Wohnung zum x-mal umdekorierte (man konnte alle Gegenstände drehen und hinstellen, wie man wollte) oder aus Platzgründen in ein größeres Stadthaus umziehen musste, dann hat mir das schon verdammt viel Spaß bereitet auch ohne dass ich dazu irgendwelche Besucher gebraucht hätte.
Und so ganz nebenbei waren die nützlichen Gegenstände, wie Schmiede, AH-Zugang und reichlich Stauraum ein weiterer nicht zu verzichtender enormer Vorteil meines „Hauses“ ;)
Noch nie SWG oder UO gespielt bzw. von gehört?
lol ich hab mit UO angefangen, aber ich kann es als Vergleich zu Rift nicht hinzuziehen, da es einen ganz andere Mechanik bietet als Rift. Das wäre in dem Spiel einfach nicht umsetzbar. Oder wo willst Du genügend Häuser hinplatzieren, wenn es in der offenen Welt sein sollte? Oder meinst Du das man dann als Entwickler Entscheidungen treffen soll, wer ein Haus haben darf und wer nicht? Das wird dann eine Hand voll Leute sein und der Rest guckt in die Röhre? Oder wie stellst Du Dir das vor, dass überall Rifs aufgehen, die NPC gekillt werden und Dein Haus steht dann mittendrin heil und unversehrt? Stell ich mir ehrlich gesagt schwachsinnig vor.
Wenn das in so einem Spiel wie Rift oder WoW umgesetzt wird, dann gezwungenerweise in einer Instanzierten Zone. Und das ist für mich kein zufriedenstellendes Housing. Siehe Herr der Ringe Online. Da hast Du schön Deine Bude eingerichtet und seltene Sachen aus Instanzen in den Garten gestellt und kein Schwanz interssiert, weil sie immer in ihre Instanz reingehen, wo ihr haus steht. Von Deinem Haus kriegen wenn überhaupt nur 5-10 Nachbarn was mit. Auserdem habe ich mein Luxushaus in Hdro auch nur alle Jübeljahre besucht, da man sonst nix großartiges anstellen könnte und wie gesagt, wenn keiner Deine Erfolge sieht und Deinen Haus frei bewundern kann, ohne Instanz zu wechseln, macht es wenig Sinn und ist alles andere als innovativ...
SWG habe ich nicht gespielt, da mich Sci-Fi im allgemeinen als MMO nie wirklich begesitern können. Ich habe Eve ne Weile gezockt, aber das wars auch schon. Das erste, was mich wirklich neugierig macht ist SWOTR, da ich auch KOTOR gespielt habe.
Noch nie SWG oder UO gespielt bzw. von gehört?
Talent borrows, Genius steals.
Von daher...
Ansichtssache. Ich weiß auch nicht mit welchen Detailseinstellungen Du spielst. Auf Ultra Hoch sieht das bei mir eigentlich ziemlich klasse aus. Ich stelle die Grafik auf eine Stufe mit Herr der Ringe Online und Age of Conan.
Geschmacksacke. Ich finde die Musik besser als in WoW, da sie mich mehr an das erste Gothic und stellenweise an Deus Ex (bei den Skeptikern) erinnert. Vor allem im Düsterwald ist die Musik klasse.
Das stimmt. Die Quests sind eher Zweckmässig. Die Story dahinter, wenn man sie liest, ist aber gut.
Ich bin ein MMO Urgestein und fühle mich auch pudelwohl. Auch wohl nur eine Einschätzung eines Einzelnen... ;)
Wie wärs wenn die Entwickler erstmal das Spiel in Ruhe releasen? Sie machen jetzt schon einiges besser, als 90% der Konkurrenz. Die Server sind, wie Du oben erwähnt hast, stabil. Der Kontakt zu den Spielern ist sehr gut. Und es gibt genügend Quests und Items wie Artifakte, oder auch Erfolge, um zumindest die erste Zeit gut zu motivieren. Wie das Endcontent insgesammt wird, kann man sowieso erst nach dem Release sagen.
Zusammen mit dem Beruf Architekt und den vielen versch. Einrichtungsgegenständen. Mit den Playercities war das eine tolle Sache.
Housing ist alles andere als "geil". Tatsächlich ist es noch nie wirklich zufriedenstellend umgesetzt worden (NIRGENDWO) und ich bezweifel, dass es in einem MMO überhaupt möglich ist. Vanguard war ganz gut, aber eine einzige Baustelle beim Release und wird sich wohl nie wieder davon erholen. Hobbys wie Fischen vermisse ich nicht. Das war weder in WoW noch in Herr der Ringe wirklich spannend. Glücksspiel? Muss nicht sein, wäre aber vielleicht ganz lustig für zwischendurch (wenn es gut umgesetzt ist). Fortbewegung über Wasser? Schon mal Rift selber gespielt? Es gibt keine so große Wasserflächen, dass man im Spieldesign Schiffe rechtfertigen würde. Und ein Jetski oder Motorboote in einem Fantasy MMO? Nein Danke...
Das stimmt. Es ist Altbewärtes gut verpackt. Die Rifs und das Seelensystem finde ich aber gar nicht mal so verkehrt und sehr motivierend. Vor allem soll es später auch Raid-Rifs geben, die man geziehlt für seine Gilde starten kann. Klingt für mich nach Spaß.
Über das was sie Planen können sie mir auch in Einen bis Zwei Monaten erzählen und selbst das glaube ich noch nicht mal. Denn wenn ich das bis jetzt alles richtig analysiert habe ist Trion eine Firma die nicht große Versprechungen macht bevor es nichts handfestes gibt.
Was nervig sein kann da die meisten Menschen ja von Natur aus meist neugierig sind aber zum ende hin für beide Seiten Positiv ist.
Ich meine was ist schlimmer? Ein Inhalt der groß angekündigt wird"hust"Pfad der Titanen"hust" und dann weg fällt oder ein Inhalt der nicht angekündigt wird aber der dann zum testen freigegeben wird und dann mit den Feedback der Community später wirklich raus kommt?
Und Housing ist im übrigen geplant ich zitiere mal
Scott Hartsman - Executive Producer von Rift
- Auch Housing steht bei den Entwicklern oben auf der liste das Problem ist bloß das man nicht möchte das die Spieler dann durch eine Instanz oder so nicht mehr erreichbar sind, also das housing soll Spieler nicht von einander abgrenzen.
Das was du möchtest lieber Ljörn wirst du wohl leider nur im einen Sandkasten MMO finden :(
Im Prinzip macht Rift nichts wirklich falsch, ja sogar richtig gut. Grundlegend scheint die Serverstruktur ausgereift, bereits in der aktuellen Beta gibt es viele Server für alle Sprachen. Bugs gibt es wenige, der Entwickler scheint guten Kontakt mit den Spielern halten zu wollen. Das ist alles prinzipiell sehr löblich. Aber so ganz ist man mit Rift eben nicht auf der Sonnenseite, weil etwas fehlt. Eine frische Brise, etwas Neues, was es anderswo nicht schon gibt.
Die Grafik ist es nicht, die ist nicht sooo toll. Die Musik ist auch nur Durchschnitt, das Questgameplay ist gut 10 Jahre alt und die Hintergrundstory ruft beinahe eine "Maulsperre" hervor. Genau das ist aber auch wichtig für ein neues MMO. Denn warum soll man wechseln, wenn bei Rift nur die Ecken poliert wurden, ein wirkliches "Das-gibts-nur-in-Rift"-Merkmal aber fehlt? Absolute Neueinsteiger fühlen sich eventl. sogar pudelwohl in Rift, zu mal die Community noch nicht wie in Wow aus lauter Besserwissern und Pro's besteht.
Keine Frage, Rift ist ok. Aber reicht das, um sich dauerhaft zu halten? Seine Nische wird es wohl finden. Es ist besser als WAR, AION und ROM. Aber die Zukunft ist noch nicht geschrieben. Was plant der Entwickler in absehbarer Zeit? Kommen weitere Anreize hinzu? Das würde mich wirklich interessieren.
Ein MMO das lächerlichen Stil hat und dazu ein clon vom clon vom clon ist... einfach schlecht und für das würde ich kein Cent zahlen
die violetten tiger find ich übrigens schrecklich ^^
trion hat es schlau gemacht das spiel jetzt zu releasen. die meisten wowler haben cataclysm durch und fadisieren sich. swtor tera und guild wars 2 sind noch ein stück weg. und DC universe is wohl eher ein nischenprodukt auch wenn es recht lustig sein soll.
somit haben sie im moment kaum konkurrenz! also meiner meinung nach sehr schlau gemacht.
spiel auch jede beta bis jetzt und finds schön und lustig vorallem die sachen die man finden kann (ka wie das jetzt genau heißt) und auch die seelen sind sehr abwechslungsreich. viel zu meckern habe ich nicht an dem spiel. nur die story hat mich bislang noch gar nich tgefesselt...
aber wer redet noch von mmo's, wenn in der nächsten zeit so geile spiele wie mass effect 3, the witcher 2, dragon age 2, the elder scrolls 5 kommen :D
Ich finden Part über die drei Frisurentypen am besten... :-)
@Olnigg: EVE hat sich seit dem Release 2003 deutlich verbessert *gg*
Hier die damaligen Beiträge des Herrn Olnigg:
olnigg.de/.../olg91.htm
olnigg.de/.../olg92.htm
Made my day!
Ja ja, die Frauen. Immer auf der Suche nach den aktuellen Sets, möglichst Epic. Dafür durchstreifen sie mit beharrlicher Ausdauer jeden noch so kleinen Dungeon. Leider tun es viele Frauen und die Dungeons in den Innenstädten sind auch nicht instanziert. Wie viele Frauen haben sich schon bei den GMs in den Ämtern beschwert.
Aber der Entwickler ist leider recht klamm, die Server u.U. etwas instabil und Patches lassen oft lange auf sich warten, gerade beim Straßenbelag. Und ein Content-Update habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Der Publisher ist auch nicht besser. Dort streitet man sich lieber, ob den einer der leitenden Angestellten sich überhaupt "Dr." nennen darf.
Was bleibt einen da noch übrig? Wechel des MMOs? Wohin denn? Weder die anderen Entwickler noch deren Publisher sind derzeitig wesentlich besser dran. So mancher Publisher ist nicht weit vom Bankrott entfernt. Free to Play vielleicht, das bekommt man höchstens auf einer Insel tief im Pazifik, aber trotz des netten Settings und der oft atemberaubenden Grafik, lassen doch die Komfortfunktionen beim Spielen zu wünschen übrig...
Der beste Satz :)
Schöne Glosse, ich bin gespannt auf die Glosse nach Release, gibts dann 70000 Minuten?
Ich bins immer noch nicht leid und habe vorbestellt, ich bin mal gespannt, wie es sich entwickelt, ob die Rifts so vielfältig bleiben und ob die Anzahl angepasst wird - in der Beta gab es ja die Aussage es soll so viel wie möglich geschossen werden um die Performance zu testen.
Ob Du dann mit SWToR glücklich wirst, ist abzuwarten. Soooo grandios neu ist das auch nicht.
Rift mag nichts neues sein, aber es funktioniert und es macht Spaß. :)
allerdings würde mich mal interessieren wie olnigg darauf kommt das skeptiker in der unterzahl sein könnten ich hatte eher das gegenteil im gefühl (und mein skeptiker char sah auch recht normal aus)
Sehr schön!
...Obwohl, kann man das nach 700 Std Spielzeit noch Vorurteile nennen?
Allgemein sollte man sich nicht unbedingt immer über mangelnde Innovationen beschweren, gerade nicht im MMO-Sektor, wo viele Spiele nicht zwangsläufig durch schlechte Inhalte aufgefallen sind, sondern durch einen fehlerhaften Start mit schwerwiegenden Bugs und instabilen Servern.
Außerdem dürfen sich auch bekannte Features einfach nur weiterentwickeln.
Korrekt, allerdings spricht Olnigg hier treffende Gründe an, das Spiel zu kaufen oder eben zu meiden. Wer wirklich schon lange World of Warcraft / MMO's spielt, der wird von Rift (ähnlich wie Runes of Magic) sehr schnell gelangweilt bzw. Innovation missen.
Aber Vieles ist mir einfach schon zu ausgelutscht. Ich habe über 5 Jahre WoW hinter mir, dazwischen WAR, HDRO, Conan... dieses ganze Fantasy-Einerlei mit diesen ständigen: Töte 10 hiervon und sammle 12 Ohren ein... da kann ich einfach nicht mehr ran.
Wenn jemand wirklich noch nie WoW etc. gespielt hat, dann ist RIFT keine schlechte Wahl, manchmal sogar besser als das Original. Aber für mich als MMO-Veteran bietet es nichts mehr Neues, nur Komfortverbesserungen und hier und da eine nette Kulisse. Auch die ständigen Risse an jeder Ecke gingen mir mit der Zeit einfach auf den Zeiger. Überall strömen irgendwelche Monstergruppen raus, so daß es fast so nervig ist wie in Oblivion damals mit den Portalen.
Rift ist bestimmt eines der besseren MMOs der letzten Zeit, aber gerade die Quests sind so furchtbar eintönig und stumpfsinnig. Ich habe in der Beta fast nur explorert, also die Gegend erkundet und das hatte auch Spass gemacht. Aber die Quests sind leider nur für Dumpfbacken geschrieben worden, sorry. Ein Held wird man doch nicht, in dem man von Anfang bis Ende immer nur massenweise hundsblöde Gegner schnetzelt a la Diablo in 3D.
Die Glosse selbst ist ganz ok, aber wenn ich noch nie etwas von Rift gehört hätte, wäre der Beitrag sicher keine Hilfe, weil viele Schwachpunkte gar nicht erwähnt werden. Und Besonderheiten hat Rift auch nicht, ob es nun die Berufe sind oder die Reittiere, alles nichts Neues. Wirklich positiv ist nur, es gibt schon zur Beta reichlich Server, die stabil laufen, Bugs waren kaum noch im Spiel, sollte also einen runden Start garantieren. Aber naja... ist nur meine Meinung, ich brauch' einfach mal was wirklich Anderes.