Meine lieben Kinderchen und daraus Entwachsenen! Legt jetzt bitte eure Tastaturen, Schweißgeräte, Federboas und alles, womit ihr sonst gerade arbeitet, beiseite und lauscht der Geschichte, die ich euch zu erzählen habe. Lasst euch von mir in die Welt der Weihnacht entführen, auf dass ihr begreift, warum dieses Fest der Freude seit Jahrtausenden den Menschen so viel Hoffnung und Halt zu geben vermag.
Es war einmal vor langer Zeit, als die virtuellen Lande von den Plagen Eintönigkeit und Wiederkehr heimgesucht wurden. Die jahrelange Herrschaft des Kriegshandwerks war an der Bevölkerung nicht spurlos vorübergegangen. Abstumpfung und Resignation hatten sich der Menschheit bemächtigt und das Darben übernahm die Befehlsgewalt. Die Huldigung des Gottes der Schneestürme war zur Staatsreligion erhoben worden und all denjenigen, die sich diesem Glauben entziehen wollten, drohte die gesellschaftliche Ächtung im Kerker der Ausgrenzung und Einsamkeit.
Aber nicht jeder fand sich mit der Verdammnis des Landes ab. Wo die Not das Tageswerk und der Mangel die Staatsräson war, da fiel die Saat des Widerstands auf fruchtbaren Boden. Der Unmut der Menschen begann sich zu regen und der Wunsch nach Erlösung wurde lauter. Doch was ist die Hoffnung ohne Grund? Wie soll Zuversicht aus dem Nichts erwachsen? Es wurde Zeit für einen neuen Handlungsträger. Den Türsteher zum Paradies auf Erden.
Caspar: Du, Melchior?
Melchior: Ja, Caspar.
Caspar: Sind wir hier wirklich richtig? In diesem heruntergekommenen Stall da vor uns soll das neue Heilsgame geboren werden?
Melchior: Denk an den Stern. Wieso sollte uns ein Stern in die Irre führen?
Caspar: Dieses Navigationsgerät in unserem Mercedes ist auch nicht unfehlbar.
Melchior: Hast du immer noch diese Bedienungsanleitungsallergie?
Caspar: Nachdem ich letztens mit Balthasar vom Glühweintesten nach Hause fahren wollte, hat der Stern seine Anweisungen so schnell gegeben, dass das keiner von uns beiden mehr verstehen konnte.
Melchior: Apropos Balthasar. Wollte er uns nicht vor dem Stall treffen?
Caspar: Lass uns doch schon mal reingehen. Muss sich das neue Heilsgame eben nur mit zwei Pressevertretern bescheiden.
Melchior: Nein. Geben wir ihm noch etwas Zeit. Wir sind ohnehin etwas früh dran.
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der Rest war auch nicht grad üppig...
So wenig mit soviel Text auszusagen schaffen normalerweise nur Politiker...
Immer, wenn man denkt, nun hat Olnigg wieder Schliff in seine Glossen gebracht, macht's "PENG" und es folgt eine längst vergessen geglaubte Humorleiche.
Aber irgendwie macht ihn das auch wieder menschlich. Nächstes Mal kommt vielleicht wieder ein massenkompatibleres Thema, gerade der Zirkus rund um Square Enix ist doch wirklich mehr als nur eine Meldung wert! Oder das bestimmt wahnsinnig aufwändige neue Gothic 4 Addon mit ganzen 10 Stunden Spielzeit oder Star Wars, wo die Tonaufnahmen mehr Platz weg nehmen als der ganze restliche Inhalt des Spiels!
Also bitte, da muss es doch irgendwas Interessantes (auch für Olnigg) geben.
Viele Grüsse! :)
Ahh du sollst keinen anderen Johova neben mir haben :)
Gut angefangen, aber vom Ende bin ich dann auch nicht allzu begeistert.
Und erstaunlich wenig Kommentare btw
unter anderem beeindruckend wie wenig der erste teil verändert werden musste 0.o