Schwere Zeiten für den internationalen Onlinespielhandel. Das Bundeskartellamt hat die Räume der beiden Branchenriesen Blizzard und Sony durchsuchen und zahlreiches Aktenmaterial beschlagnahmen lassen. Auch ein deutsches Unternehmen scheint in den Skandal verwickelt. So erhielt der Stammsitz der Deutschen Bahn ebenfalls Besuch von den Beamten. Die genannten Unternehmen werden illegaler Preisabsprachen verdächtigt.
Bonn (dpo) - Das Bundeskartellamt greift durch. Die Behörde hat die Geschäftsräume der Dienstleistungsunternehmen Activision-Blizzard, Sony Online Entertainment und Deutsche Bahn durchsuchen lassen. Es bestehe der Verdacht, dass sich die Konzerne in dem Bereich Vergütung von Transportmitteln über die Gestaltung der Endverbraucherpreise abgestimmt haben.
Man wünschte sich, Blizzards Preisfindung wäre ebenso transparent.Im Visier der Ermittler stehen ein Flugmount aus dem Onlinespiel World of Warcraft und ein Reitpferd aus dem Onlinespiel EverQuest II. Beide Lastenträger wurden innerhalb eines kurzen Zeitraumes für den Preis von 25 Dollar auf den Markt gebracht. In einer ersten Stellungnahme gegenüber dem Deutschen Presse Olnigg (dpo) äußerte sich der Chefermittler Josef Sägebrecht von der Bundeskartellniederlassung Nordamerika folgendermaßen: „Dieser bis auf die letzte Cent-Stelle übereinstimmende Preis kann kein Zufall sein.“ Weiter führte er aus, dass es bislang keiner Industrienation der Welt gelungen sei, ein bodengebundenes und ein flugtaugliches Fortbewegungsmittel zu völlig identischen Gestehungskosten herzustellen. Wörtlich meinte er: „Wer würde da nicht argwöhnisch werden, wenn in einem Schaufenster ein Fiat 500 und ein Airbus A380 dasselbe Preisschild hätten?“
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xD
Sondern, dass dies von jemanden publiziert wird, der selbst seine hochqualitativen Spieleberichte eingestampft hat und nun nur noch für Gamona Glossen schreibt, weil dies bezahlt wird und leider wieder einmal dieselbe Thematik aufgreift wie in so vielen Glossen zuvor.
Klar, für die Blizzcon müssen wir bezahlen, für die Glosse nicht, sagen nun einige. Falsch. Wir bezahlen für die Glosse nur nen anderen Preis, nämlich den der Qualität und der Abwechslung.
Schade.
"Blizz hatte / hat bislang immer den Mut gehabt zu sagen: "its done when its done" "
Echt? Wann?
Nach jedem, wirklich jedem größerem content patch (auf den zusammenbruch der Reamls sei hier mal nicht eingegangen) kommen Sackweiße Bugfixes...
"Bei den Jungs merkt man einfach dass für sie der Spielspass maßgebend ist und nicht der kommerz."
Dir ist schon klar das Blizz ein gewinnorientiertes Unternehmen ist?
Die haben Sackweise Kohle aus WoW rausgetragen um erstensmal ihren kränkelden Mutterkonzern zu sanieren. dann nochmehr Kohle von der ich nicht weiß wo sie hingeflossen ist, Sollten wir mal die Vorstandsmitglieder fragen auf dem weg von ihrer Villa zur Jacht... Anschließend wurde noch ein bissl in diverse Totprojecte gepumpt und die Portokasse dann in Farbenfrohe aber Fantasielose AddOns investiert.
Man hätte sich wünschen können das wenigstens die Hälfte der Einnahmen im WoW-Projekt bleibt, bei "Jungs denen Spielspass wichtiger ist als Komerz"
Ob WC, Diablo oder SC jedes dieser Spiele/Spielreihen hat es geschafft die Massen zu begeistern und bis zum heutigen Tage Spieler zu begeistern.
Blizz hatte / hat bislang immer den Mut gehabt zu sagen: "its done when its done" und im Vergleich zu anderen Firmen erst fertige Produkte verkauft die man trotz noch vorhandener Bugs mit Spaß spielen konnte. Bei den Jungs merkt man einfach dass für sie der Spielspass maßgebend ist und nicht der kommerz. Dies war auch bei WoW Classic so.
Lediglich bei den AddOns und der jetzigen Praxis der Contentpatchs ist man leider davon etwas abgekommen da man wohl gemerkt dass man auch mit einem immer langweiliger werdenden WoW noch Geld verdient.
Könnte aber auch daran liegen, dass die Hauptverantwortlichen inzwischen an anderen Projekten arbeiten und daher nicht mehr viel neues für WoW kommt.
Von daher kann ich es ihnen nachsehen wenn sie für IHRE eigene Veranstaltung einen höheren Preis verlangen. Es wird ja keiner gezwungen hinzugehen.
Das nächste Blizz Spiel wird bei mir jedenfalls wieder im Einkaufskorb liegen sofern es über einen vernünftigen Solopart oder zumindest einem kostenlosen Onlinemodus verfügt.
Aber die Prduktion an SC2 und D3 hat mit dem Erfolg von WoW begonnen. WoW war eben ein rießen Projekt und hat sicher einiges an Geld und Zeit gefressen bevor es sich rentiert hat.
Das SC2 bereits jetzt eine überragende Qualität erreicht hat, sieht man ja im Beta-Test. Ich glaube es gab noch nie einen so problemlosen Betatest wie in SC2. Andere Spieleschmieden hätten schon vor einem Jahr SC2 auf den Markt geworfen.
Man muss kein Fanboy sein um zu sehen, dass Blizzard so einiges richtig macht und genau DAS rechtfertigt ihren Erfolg und nicht die "Zombie-Community". Natürlich kann sich Blizzard einiges erlauben. Die könnten problemlos die Abbogebüren auf 20 Euro anheben oder das BNet kostenpflichtig machen. Würde sicher die wenigsten abschrecken, auch wenns nen rießen Flamewars in den Foren geben würde.
Aber der Punkt ist doch: SIE MACHENS NICHT. Und das ist doch der beste Treuebeweiß an die Fans... also luft anhalten und Qualität konsumieren, so schlimm ist Blizzard noch nicht geworden.
Seien wir ehrlich: Außer WoW erschien in den letzten Jahren nichts von Blizzard. Ob sie alte Qualitäten halten können, sehen wir dann mit SC 2 und D 3.
Muhar... seeeehr seeeehr lange :D
Ich würde mir mehr gedanken um Ubisoft machen :D
@ Topic
Danke für die Glosse deutscher Presse Olnigg ^^
Seit da Vivendi drin steckt gehts abwärts, und die "Fusion" mit Activision ist der letzte Nagel im Sarg.
Blizzard lebt noch von seiner großen Vergangenheit, mal sehen wie lange...
@Diskussion
man muss aber auch bedenken das Blizzard durch WoW ein Standbein hat das es erlaubt, andere Spiele wirklich ausgereift auf den Markt zu bringen.
Das heisst sie können es sich leisten fertiggestellte(!) Spiele rauszubringen.
Regt euch nicht auf, ihr müsst es ja nicht kaufen. Die meisten haben mitgemacht WoW grosszumachen, ich zumindest, und es hat Spass gemacht. Ich habe es aber auch nicht übertrieben.
Sie macht einfach qualitativ kaum Fehler.
Dadurch steigt die Nachfrage, wodurch der Preis steigt. Und die Nachfrage ist abartig hoch.
So einfach ist das.
Ich würde auch niemals 150€ für die BlizzCon zahlen, wenn ich für 30€ auf die gamescom kann, wo ich ALLE großen Entwickler hab.
Aber für Fans bleibt es halt interessant ...
Ich bezeichne meinen Onkel auch nicht als hirnverbrannten Vollidioten, weil er freiwillig mit seinem tollen Auto Super-Plus tankt. Es ist seine Freizeit und sein Geld, da kann er von mir aus Shell Ultra-Fit für 3 €uro den Liter tanken. Im RL würde wohl keiner gegenüber den Mitmenschen so agieren, aber im Internet kann man sich ja leicht hinter einem Profil verstecken. Wäre die Menschheit so wie die im Internet, dann hätten wir uns schon vor tausend Jahren ausgerottet. Toleranz endet anscheinend beim Einloggen ins Internet.
Und kommt mir jetzt nicht mit "wers sich leisten kann". Leisten könnte ich mir das mit links, aber ich bin damit nicht einvertanden, Jahr für Jahr ein noch höheren Preis für die selbe Leistung zu bezahlen. Oder ist die Tür in Blizzards Partykeller jetzt größer geworden, das es ein Aufschlag von 25€ berechtigt?