Große Weltliteratur hat seit jeher die Menschheit in ihren Bann gezogen. Egal, ob es sich hierbei um die elegischen Schilderungen von Grenzen überwindender Liebe oder um geringfügig trivialer dargebotene Erzählungen aus neu gestrickten Fantasiewelten handelt. Die wahren Meister der schreibenden Zunft versetzen durch übermenschlich anmutende Fertigkeiten ihre Leser in die Lage, zeitweise alle Nöte und Sorgen des Alltagslebens vergessen zu können.
Nur leider gelingt es selbst den besten Profischreibkräften nicht, sich den Gesetzen der Natur zu entziehen. Auch sie müssen am Ende ihres Schaffens sowohl Stift als auch Löffel abgeben. Dies geschieht bisweilen so verfrüht, dass, wie zum Beispiel im Falle von Robert Jordan, ein Epos durch seine Unvollständigkeit den schalen Nachgeschmack der handwerklichen Selbstüberschätzung hinterlässt.
Wer aber hätte gedacht, dass selbst ein Herr Tolkien diesem Umstand Tribut zollen musste? So war die letztendlich als Trilogie erschienene Saga über den Herrn der Ringe ursprünglich als Tetralogie geplant. Wer sich darüber wundert, was in einem vierten Buch überhaupt zu erzählen geplant war, wo doch die Geschichte schon abgeschlossen schien, der möge jetzt lesen und staunen.
(Bisher unveröffentlichtes Original-Exposé)
Nachdem der „Eine Ring“ in den Feuergluten des Schicksalsberges vernichtet worden war, beginnt Sauron seine Stofflichkeit zu verlieren. Er mutiert zurück zum Geist und wird aus Mittelerde in das Weltall hinausgeschleudert. In die Unendlichkeit eines körperlosen Daseins verbannt, gleitet er immer tiefer in das ungreifbare Nichts der absoluten Leere ab. Sein Ende ist die Endlosigkeit. Die Verbannung in unbekannte Zeit und undefinierbaren Raum verheißt die perfekte Unumkehrbarkeit.
Bis eines Tages der Geist Saurons einen Impuls verspürt. Es ist das Böse, das zu ihm findet. Inmitten ihm gänzlich unbekannter Dimensionen vernimmt Sauron plötzlich und völlig unerwartet die Vertrautheit von Gewalt und Zerstörung. Böses hat sich gesucht und Böses hat sich gefunden.
Das andere zweite Böse nennt sich Turbine und geleitet Sauron aus dem Labyrinth des Exils zu seiner eigenen Heimatwelt. Diese Welt wird von ihren Ureinwohnern Erde genannt und Sauron erhält von Turbine eine körperliche Existenz in Form eines Menschen. Um sich in der unbekannten Welt in aller Ruhe zurechtzufinden, wird er zudem mit der Tarnidentität als Eventmanager eines Onlinespiels ausgestattet.
Schon bald nimmt Sauron seine destruktive Arbeit erneut auf. Doch er hat dazugelernt. Im Gegensatz zu früher verbreitet er Gewalt und Schrecken nun auf wesentlich subtilere Art. Nicht physische, sondern psychische Zerstörung ist das Maß der Dinge geworden. Menschen, die sich in Existenz und Hobby glücklich wähnten, geraten urplötzlich in einen Strudel des Grauens.
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Mass Effect 3XBox 360, PC, PS3: 9.3.2012 Vorschau lesen
2 Monat Urlaub... das ist ja wie Ruhestand und Wiedereinstieg :)
Grüße
Drok
Ich hoffe Olnigg wir böse richtig böse :)
Wer einen Ersatz für WoW-Gaming sucht ist bei Lotro herzlich willkommen. Allen anderen rate ich, sich nicht von der Itemisierung abschrecken zu lassen, ihr Ding zu machen und sich beim Leveln Zeit zu lassen.
Lotro hat von Anfang an einen Spagat versucht. Das Spiel stand immer in zwei Welten. Auf der einen Seite hing es sehr im WoW-lastigen Einheitsbrei und versuchte so Spieler zu angeln. Auf der anderen Seite sollte ein eigenes, besonderes Produkt geschaffen werden, welches auch dieser Welt gerecht sein sollte. Der Plan ging zumindest soweit auf, dass das Spiel in beiden Belangen durchaus seine Vorteile hatte. Aber eben: Es war nirgends wirklich hervorragend. Das Spiel besitzt zwar einen einzigartigen Charme, konnte aber keine derart einzigartige Atmosphäre schaffen, wie es allein vom Rahmen her möglich gewesen wäre. Nun kommt dazu, dass es spieltechnisch auch durchaus Spass machen kann und selbst das recht eigenwillig implementierte PVP-System Freunde fand. Aber auch da kommt es weder beim Crafting, noch beim PVE / PVP wirklich an andere Genrekönige ran.
Ich persönlich kann es nur bedauern. Die Idee war gut und den Ansatz möchte ich auch nicht pauschal verteufeln. Aber eben: Eine Eier legende Wollmilchsau geht eines Tages zwangsläufig an seiner "Einzigartigkeit" zugrunde.
Abstand hat seine Vorteile - reinigt Augen und Seele :)
Herzlichen Dank und schöne Feiertage :)
Drok
Sorry, aber diese Frage zu beantworten ist - selbst als Durchschnittswert - unmöglich.
Da eine Glosse aus Ideenfindung, Recherche, und Schreiben besteht, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken (ich habe derzeit Konzepte zu knapp 40 Themen auf der Festplatte), kann ich dir mangels Stoppuhreinsatz keine konkreten Zahlen nennen.
Auch bestimmt der jeweilige Inhalt den Arbeitsaufwand. Extrem gesprochen kann ein - nicht ganz selbstloser Spieletest - Unmengen an Ingametagen entstehen lassen, wohingegen so manche impulsbasierte Schmähschrift binnen Mehrstundenfrist entsteht.
Um dir aber wenigstens einen Anhaltspunkt zu geben, sei dir verraten, das meine persönliche Arbeitszeitkalkulation alles in allem von einem gemütlichen Arbeitstag ausgeht ;)
wie lange wird an einer Ausgabe hier im Durchschnitt gearbeitet?
Gruß
Drok
vielen Dank für deine Worte des Vermissens.
Es ist immer gut zu wissen, dass „da draußen“ Menschen existieren, die selbst im Schlimmsten aller Fälle eher in mitleidsbekundende Kränze anstatt in eingerahmte Kopien der Sterbeurkunde investieren würden ;)
Allerdings sollte ich eines noch zu meiner Ehrenrettung richtigstellen.
Olnigg mag jetzt zwei Monate Urlaub haben, aber die Person dahinter muss in ihrem Hauptberuf dann doch noch ein wenig länger das Auskommen im Einkommen suchen. Lediglich im onlinigen Bereich sei mir dieser Urlaubsluxus gegönnt.
...zumal die Vergangenheit gezeigt hat, dass länger andauernde Hitzeperioden mit einer regelmäßigen Kreativtätigkeit schwer zu vereinbaren sind ;)
In diesem Sinne, bis August...
Gruß
Drok
heute wäre es wieder die neue Glosse erschienen. Aber... aber wir müssen jetzt alle; auch Du, ganz stark sein. *schniff* Denn Olnigg macht Ferien bis August...*seufz*
Nicht immer hat die Glosse meinen Geschmack getroffen, nicht immer war ich mit den Kommentaren hier einverstanden. Ja und manchmal hätte ich gerne den Autor umarmt, manchmal auch nicht...
Doch wie alles, was zur geliebten Gewohnheit wird; obwohl man es haßt, war der Klick auf Gamona das, was unter ärztlichen Kreisen auch als Schocktherapie verschrieben wird. Heute ist nun Dienstag, keine Glosse, keine neuen oberklugen oder oberpeinlichen Kommentare! *wimmer* Nur ein paar alte Fuss-Spuren, die an eine große Schlacht erinnern. *schnüff*
Olnigg, wenn Du da draußen irgendwo bist, halte durch! Wir müssen es ja nun auch...
Ohne Dich wird die Zeit noch langsamer fließen. Und ich habe wieder Zeit für meine Bu.. Wohnung. Meine Güte, hat sich alles verändert. Die Beatles gibt es nicht mehr. Und wieso fährt niemand mehr Trabant? Wie die Zeit doch vergeht...
Viel Spass im Urlaub, lieber Olnigg, mögest Du Dich von uns Lesern gut erholen. Ich werde bis zu Deiner Rückkehr Gebete an die Spielegötter senden.
Dein Dir unbekannter Leser,
Hans!
Ist nur halt nichts für jedermann, seine teuer erspielten Besitztümer platzen zu sehen. :)
...und das Sandboxprinzip schreckt WoWler in kürzester Zeit effektiv ab. ;)
Mir gefällts. Alleine erreicht man bei Eve nichts, und das ist auch gut so.
Das Neue immer eine Enttäuschung... das Alte kommt nicht in Frage... Interessantes in zu weiter Ferne?
Bin auch an AOC, Warhammer vorbeigekommen... zur Zeit bin ich jetzt mal in Eve Online... nach 5 Jahren das erste mal reingeschnuppert und hey: mir gefällts :D
- Für Spieler der ersten Stunde ist die momentane Entwicklung aber mehr als ärgerlich - Das kann ich so nicht bestätigen, ich spiele seit dem ersten Tag und ich finde die Entwicklung sehr gut und vorbildhaft. Welcher andere Hersteller bietet alle paar Monate ein Content-Update, für das wo anders Geld genommen wird? Welche Spiel wächst alle paar Wochen um einen hohen Prozentsatz durch neue Gebiete, Instanzen, Spielmechaniken, usw? Ich kenne keins. Und wenn es eins gibt, dann kommt es nicht annähernd an die Patch-Quantität und -Qualität eines Lotro heran.
Rp nur in Sippen? Völliger Humbug. Zwar stimmt es, dass RP aussschliesslich auf Bele abläuft, aber man muss bedenken, die anderen Server wollen gar keins. Dass es nur in Sippen stattfindet, stimmt überhaupt nicht. Es gibt mehrere Tage in der Woche, an denen RP Events abgehalten werden, nicht zuletzt die große Lotterie, die auf allen Servern alle paar Tage stattfindet oder der wöchentliche Zwergenmarsch durch Bree der Zwergensippe in Einheitsuniform.
Die Events der GMs sind sicherlich nicht jeden Tag, aber von besserer Qualität, als Du sie darstellst. Am 16. Juni wird es GM unterstützte Events in Lothlorien geben und das letzte Event war sicher nicht nur Wasser und Brot verteilen, sondern das Erscheinen hochrangiger Bosse im PVP Gebiet, mitten in einer normalen Schlacht. Die Spieler haben nicht schlecht gestaunt.
Viele Ideen wirken "unrund?" Die Prioritätenliste ist lang? Stimmt, weil es Mechaniken in Lotro gibt, die man in anderen Spielen vergeblich sucht. Das Zierwerksystem, Housing, levelbare Waffen. Das findet man in keinem anderen, großen MMO. Ich rede jetzt nicht von EQ, UO und den ganzen alten Veteranen, die nicht im großen MMO-Spiel von heute mitkämpfen. Sicher ist da noch nicht alles rund, aber ein MMO entwickelt sich schließlich im Laufe der Zeit. Und Lotro ist gerademal 2 Jahre alt und in diesen 2 Jahren hat es sich enorm zum Vorteil entwickelt.
Warum wird der Jägerschaden angepasst, Kleinigkeiten verändert? Balancing. Und das ist notwendig und Turbine sicher nicht vorzuwerfen, schliesslich veranstalten sie keinen Supergau a la Warhammer atm (Klassenänderungen alle komplett verschoben und rückgängig gemacht), AOC am Anfang oder die momentane Klassenimbalance von World of Lutschking.
Das neue Waffensysytem ist sicher der Grind-Faktor No.1 atm, aber daran wird zur Zeit einiges an Entwicklung investiert und geändert. Die Berufe werden auch integriert. Man ist sich über Ungereimtheiten bewusst und geht die Probleme an. Ein paar Monate und Deine Vorwürfe sind dermaßen veraltet, wie die Probleme damals von Schatten von Angmar. Man muss auch bedenken: Moria IST NICHT vergleichbar mit Classic Lotro SvA. Es sind noch sehr wenig Updates seit dem Addon erschienen und von daher natürlich noch nicht "rund" und noch nicht auf dem selben Entwicklungsstand. Ich beschwere mich doch auch nicht über ein Auto, welches noch in der Produktion ist, oder?
Die täglichen Wartungsarbeiten sind notwendig, da ein großer neuer Spielerstamm hinzugekommen ist und Server Reboots nunmal notwendig sind. Ausserdem spielt kein Mensch um 7.00h morgens Lotro. DAS machen nur die WoWler und wie viel Zeit die haben, wissen wir ja.
Lotro ist kein WoW aber manche Parallelel existieren, ohne Frage. Aber diese Parallelen sind nunmal Bestandteil eines MMOS und in jedem anderen Genre Kollegen ebenfalls zu finden. Selbst wenn Turbine den ganzen Tag WoW kopieren würde, es wäre nicht annähernd so negativ behaftet wie die Welt vom Lutschking, denn die Community und das ganze drum herum kann man nicht kopieren.
Ausserdem: Warum sollte man nicht ein besseres MMO entwickeln, nur weil es ein schlechtes Original gibt?
Just my 2 cents.
Dem bleibt aber nunmal gar nichts mehr hinzuzufügen.
Sicher: Die Zahl der Ub0r-Progamer ist in Bezug auf WoW vergleichsweise gering und wer aus jener Ecke kommt und Ruhe sucht wird sich in Lotro pudelwohl fühlen. Für Spieler der ersten Stunde ist die momentane Entwicklung aber mehr als ärgerlich. Dazu kommt ein fehlerhaftes Instanzdesign mit zahlreichen Exploitmöglichkeiten, die von einem ordentlichen Teil der Community freudig entgegengenommen und umgesetzt wird. Die Bann-Androhung der GMs blieb bis auf einen Gefängnisaufenthalt in der Stadt (aus RP-Sicht sicherlich lustig) ein Lippenbekenntnis.
RP spielt sich momentan fast ausschließlich auf dem einzige deutschsprachigen RP-Server ab und auch da vorzugsweise in Sippen und nur schwerlich mit anderen. Die Events, die ab und an stattfinden, sind in aller Regel gescriptet. Das letzte von GMs veranstaltete Event beinhaltete das Erscheinen, das Verteilen von Getränken und das Verschwinden. Das einstige Versprechen, sich an RP-Events zu beteiligen weicht der nüchternen Realität: Publisher sind auf der ganzen Welt gleich und nutzen ihre Leute für mehrere Spiele parallel aus, sodass kaum Ressourcen für ein Spiel allein verbleiben.
Generall wirken viele Ideen "unrund", was auch der Tatsache geschuldet ist, dass hinter Turbine nicht das Backoffice von Blizzard steckt. Mit anderen Worten: Es gibt viele Ideen, die Prioritätenliste ist ewig lang - aber häufig bleibt es beim Wollen und Nicht-Können. So wurde das Hobbysystem groß angekündigt - auf absehbare Zeit hin bleibt Angeln aber das einzige Hobby. Das Housing wurde groß gefeiert, dient aber mehr als Ablageplatz für Trophäen, wobei es verhältnismäßig wenig Trophäenplätze gibt und die gebudenen Trophäen nicht in die Haustruhe dürfen. Auch das Housing wurde erst einmal auf Halde verschoben.
Oftmals entsteht auch der Eindruck, dass die Devs, die sich mit den Items beschäftigen, nicht mit den Classdesigner-Devs reden (wobei zugegeben wurde, dass es keinen speziellen Dev für _eine_ Klasse gäbe, sondern viele an einer herumfuhrwerken): So waren die Jägerbögen anfangs ein wahrer DPS-Segen, nach mehreren Monaten wurden sie um fast 20% herabgesenkt.
Auch spielt das neue Legendär-Waffensystem eine Sonderrolle. Was einst nach levelbarer Waffe klang - und was es letztlich auch ist - entpuppt sich als purer Waffengrind, was wiederum abzusehen war. Bislang muss eine solche Waffe, deren Droprate die Bezeichnung legendär wahrlich nicht verdient, identifiziert und gleichzeitig vom potentiellen Träger gehofft werden, dass die aufgedeckten Eigenschaften passen - sonst muss eben die nächste Waffe untersucht werden, usw. usf... Daran möchte Turbine arbeiten, sodass der Grind entfällt und man sich passende Werte aussuchen kann.
Damit erhält die Eigenschaft "obsolet" beim Handwerk ein neues Superlativ.
Das Crafting war nie sonderlich berauschend und wird jetzt langsam angepasst. Es hatte vor Moria einen recht großen Stellenwert, reduziert sich aber dank der neuen Drop- (und bald Token-)items auf wenige Gegenstände, der Rest bleibt Twink- und Zierwerk
Zu den Dropitems sei gesagt, dass sie die Zugangsvoraussetzung für die Raidini darstellen (kumulativer Wert auf jedem Setteil) und gleichzeitig einen prozentualen Bonus (wieder kumulativ) auf erhaltene Heilung und ausgeteilten Schaden anbieten. Das durch Ausrüstung wett zu machen ist nur durch geschicktes Kombinieren möglich - wenn überhaupt.
Die wöchentlichen Wartungsarbeiten sind ein Thema für sich und wohl nötig, damit hat sich jeder in fast jedem MMOG abgefunden. Verhältnismäßig "neu" sind die täglichen Wartungen zwischen 7 und 7.30 Uhr. Was einst als Übergangslösung gedacht war, hat sich wohl ganz verfestigt.
Am Ende bleibt zu sagen, dass Lotro keineswegs ein WoW ist, dafür bietet es zu wenig Raids, zu wenig Instanzen und viel mehr Solospiel sowie ein anderes Skillsystem. Es bietet für Leue, die von WoW umsteigen viele Neuigkeiten, viel Liebe zum Detail und ordentlich Storybezug sowie zahlreiche Entwicklungen im Lowlevel-Bereich (Revamp der Neulingsgebiete, etc. pp. - ist vorbildhaft und selten in der MMOG-Welt).
Aber es bietet auch genug Parallelen zu WoW und für manchen eben viel zu viele. Gerade für jene, die mit pre-Moria-Lotro glücklich waren. Ob eine Angleichung unabdingbar war sei einmal dahingestellt - im US-Forum hieß es so treffend: "Warum ein WoW entwickeln, wenn es bereits ein Original gibt?".
Dem bleibt so nichts mehr hinzuzufügen.
Nunja, Vanguard hat leider viel zu viele Baustellen, die es nicht gerade aktraktiv machen, es zu spielen. Die Grafk-Engine ist veraltet und ruckelt selbst mit neuer Hardware. Es gibt viel zu wenig Spieler in der Level-Phase, so daß man quasi alles allein machen muß.
Das Spiel ist komplett in Englisch, viele Gegenstände tragen kryptische Begriffe, Diplomatie-Quests werden bei mittelmässigem Englisch zur Nervenprobe. Das Handwerk ist übermässig kompliziert und nur schwer zu durchschauen. Da kaum noch Spieler da sind, kauft keiner den Kram und es kann auch kaum jemand noch Fragen von Neulingen beantworten.
Der Chat ist meist bis zum frühen Abend tot. Das Spiel selbst hat üble Design-Schnitzer. Beim Tod bleibt gesammelte Beute auf dem Boden liegen, bis man es selbst wieder aufhebt. Dumm nur für den, der mitten in der Monsterhorde stirbt. Ich könnte noch endlos weiter aufzählen, aber Vanguard spielt sich sehr zäh und wirkt unausgegoren.
Ich gab damals Vanguard wirklich eine Chance, aber was mir am meisten fehlte, waren schlicht andere Mitspieler. Denn leider sind viele Quests darauf ausgelegt...
Von den ganzen Bugs, die hier geschildert werden, hab ich nicht viele gesehen. Auch den Support fand ich extrem kompetent und vorallendingen schnell. Eine Lösung für mein Problem wurde innerhalb von 2 Stunden gefunden, das ist bislang der absolute Rekord für jedes von mir geteste MMO.
Bin dann zu Warhammer Online gewechselt und habe da gelernt was Leiden heißt. Die Netzwerk-Code ist eine Katastrophe, sobald mehr als 5 Spieler an einem Kampf teilnehmen gibt es Lags von 2-5 Sekunden. Die Grafikengine wurde anscheinend für Rechner entwickelt die erst in 10-15 Jahren gebaut werden (Auf einem Intel QuadCore, 8 GB Ram, Nvidia Asus ENGTX 295 läuft das Spiel mit maximalen Details eben so gerade flüssig bei Massenschlachten.)
Der Endgame-Content funktioniert bis heute nicht richtig (September 2008 war Release) .Server-/Zone-Crashes, Lags bis zu 10 Sekunden, Versagen der Spielmechanik sind beim Hauptstadtraid normal.
Die Tiere der Beastmaster sind unkontrollierbar und damit in Instanzen unbrauchbar.
Die Balance der Klassen ist ein Witz und mit dem nächsten Patch wirds noch schlimmer. Da werden dann Tanks von Heilern regelmäßig zerlegt werden, wenn das so umgesetzt wird wie geplant.
Das sind nur die größten und ärgerlichsten Probleme.
Ihr seht es geht noch wesentlich schlimmer.
PS: Nein, ich spiele kein WAR mehr, meine Krankenkasse zahlt mir die Blutdrucksenkenden Medikamente nicht mehr...
Von den ganzen Bugs, die hier geschildert werden, hab ich nicht viele gesehen. Auch den Support fand ich extrem kompetent und vorallendingen schnell. Eine Lösung für mein Problem wurde innerhalb von 2 Stunden gefunden, das ist bislang der absolute Rekord für jedes von mir geteste MMO.
Bin dann zu Warhammer Online gewechselt und habe da gelernt was Leiden heißt. Die Netzwerk-Code ist eine Katastrophe, sobald mehr als 5 Spieler an einem Kampf teilnehmen gibt es Lags von 2-5 Sekunden. Die Grafikengine wurde anscheinend für Rechner entwickelt die erst in 10-15 Jahren gebaut werden (Auf einem Intel QuadCore, 8 GB Ram, Nvidia Asus ENGTX 295 läuft das Spiel mit maximalen Details eben so gerade flüssig bei Massenschlachten.)
Der Endgame-Content funktioniert bis heute nicht richtig (September 2008 war Release) .Server-/Zone-Crashes, Lags bis zu 10 Sekunden, Versagen der Spielmechanik sind beim Hauptstadtraid normal.
Die Tiere der Beastmaster sind unkontrollierbar und damit in Instanzen unbrauchbar.
Die Balance der Klassen ist ein Witz und mit dem nächsten Patch wirds noch schlimmer. Da werden dann Tanks von Heilern regelmäßig zerlegt werden, wenn das so umgesetzt wird wie geplant.
Das sind nur die größten und ärgerlichsten Probleme.
Ihr seht es geht noch wesentlich schlimmer.
PS: Nein, ich spiele kein WAR mehr, meine Krankenkasse zahlt mir die Blutdrucksenkenden Medikamente nicht mehr...
Wenn ich Deine Gedanken hier so lese, werde ich echt wehmütig. Ich hatte im April 2007 mit Lotro angefangen, vorher war ich sehr intensiv WoW spielen. Doch schlechte Erfahrungen mit Mitspielern gingen mir so nahe, dass ich von WoW nur noch fort wollte.
Vor zwei Jahren war Lotro ein richtiger Geheimtip. Es waren nicht gerade sehr viele Spieler da und die, die es gab, waren auch nicht so "laut" und rüpelhaft wie in WoW. Ich fühlte mich in Lotro pudelwohl.
Ich hatte zwar in WoW gut ausgerüstete Chars zurückgelassen, aber dem Auenland konnte ich nicht widerstehen. Leider hat sich das Blatt nach 2 Jahren gewendet. Mittlerweile sind viele WoW-Ausreisser in Lotro, was man auch merkt, im Forum sowie Spiel. Schade eigentlich.
Und ich merke, wie Turbine krampfhaft versucht, sich den neuen Spielern anzupassen, ohne an die alten zu denken. Mit diesen ganzen Rüstungs-Sets und Vorraussetzungen, um überhaupt in die Instanz zu dürfen, den Daily-Quests und dem Ruf-Gefarme ist Lotro nun genauso wie WoW geworden.
Da wird mir das Herz richtig schwer. :(
Ein trauriges Zuf-Tuf
Ich kann nur meine Sicht aus jetzt über 2 Jahren täglicher Praxis mit Lotro wiedergeben. Und damit Maße ich mir an beurteilen zu können, in welche Richtung sich eine Sache entwickelt. Hatte man z.B. früher einen Spieler mit dem Namen LolMaster auf seinem Server (es gibt übrigens Eindeutige Namensregeln, die nicht nur für die Rollenspielserver gelten!) so reichte in der Regel ein Ticket und der Name war passe. Der Spieler wurde/hat sich umbenannt und alle waren Happy. Diese Verfahrenweise hat sich geändert. Es geht auch im groben gar nicht um Namen, die kann ich ja jederzeit ausblenden. Es geht mir schlicht um das Niveau in das Lotro langsam absinkt. Es macht sich an allen Ecken und kannten akuter Personalmangel bemerkbar. Bei dem GM's wie bei den Entwicklern selbst.
Seit Monaten bekannte Fehler werden nicht beseitigt, scheinbar ist dafür kein Geld vorhanden. Ich war am Wochenende mal wieder in der Instanz „Die Spalte“ und der eine blöde Feuerwurm klemmt tatsächlich immer noch unter dem Steinhaufen vor "Fruz" fest. Das hat er auch schon vor einem Jahr gemacht. Und so etwas finde ich ärgerlich. Von Grafikbugs mal ganz zu schweigen. Seit dem 1. Patch für Moria (oder war es der 2.?) flackert die Beleuchtung im Steinfundament, muss man mit durchgängig schwarzen Bodentexturen im Steinfundament leben. Oder man schraubt die Grafikqualität einfach runter, dann hat man diesen Fehler nicht und das Spiel sieht dann zwar aus wie WoW, aber so schlimm ist das ja nicht ;-)
Von Localisationsfehlern mal ganz zu schweigen, man kann sich ja schon freuen wenn die NPCs einen nicht auf französisch ansprechen. Trotz etlicher nachgereichter Korrekturen...
Aber statt solche Kleinigkeiten endlich mal zu beseitigen wird lieber nach dem Motto „je mehr desto besser“ weiterer Schrott eingebaut, noch mehr Soloinhalte, noch mehr täglich wiederholbare Einzelaufgaben.
Und die Leute die hier geschrieben haben das sie all nicht stört und sie es nicht mal bemerken sind der Ursprüngliche Grund, warum ich mich im April 2007 für Lotro entschieden habe. Ich wollte ein Spiel mit einer epischen Geschichte und einer entsprechenden, würdigen, Umsetzung. Ich wollte gemeinsam mit Leuten spielen, die das ebenso sehen.
Ich wollte mit Leuten wie euch, die solche Sachen gar nicht stören, nichts zu tun haben, sorry, aber das ist meine Meinung. Ich wollte mich auch nicht mit LolMaster und Roxxerjunge19985 um die Mobs der täglich wiederholbaren Quest streiten müssen, mir anhören dürfen wie toll sie doch sind weil sie soooo gut ausgerüstet sind und XX DPS machen.
@ Olnigg: nette Idee in der Glosse - Glückwunsch. Screenies zum VorLachenAufDemBodenRollen gibts also erst nach der Sonnenbetankungspause? Schade...
Forumsupport war meist verspätet bis gar nicht mehr vorhanden, ein GM, der sich mit den Fragen der Com. auseinander setzte, wurde eiskalt mundtot gemacht (Schreibrechte entzogen)...
Für Codemasters sind die deutschen Fans von HDRO nur noch Zahlvieh. Events werden halbherzig in Angriff genommen und scheitern schon an den alten Servern, die grössere Spieleransammlungen nicht verkraften.
Ein neuer Community-Betreuer wird übrigens gesucht, ironischerweise in dem Forum, was monatelang quasi unbetreut war. Es gab Spieler, die sogar die Patches übersetzten, was CM zuletzt nicht mehr schaffte.
HDRO ist noch lange nicht tot, aber der Support seitens Codemasters stimmt einfach nur noch traurig. Sicher, es gibt MMOs mit noch weniger Support, denkt mal an DAoC, wo die Leute seit einem Jahr auf Patch 1.95 warten. Aber man muss sich ja nicht immer mit den schlechten Firmen (Goa) vergleichen...
T.M.
Wirkt so nach dem Motto: "egal wie dürftig und unpassend die Idee ist, hauptsache ich habe eine und setze sie um"
Aber es passt ja zu dem Eindruck, den ich sowieso von dem Spiel habe.
Aber: in den 3 Wochen seit Re-Aktivierung ist mir im Bereich 20-30 kein Roxxor begegnet. Der Umgangston ist nach wie vor sehr höflich und reif. 1-2 RP-Gelegenheiten ergaben sich spontan. Lediglich die Gruppensuche für Mehrspieler-Aufgaben ist schwer.
Vielleicht wird das ja alles noch ganz doll arg furchtbar schlimm, aber von WoW kommend kann ich zum status quo nur sagen: da liegen Welten zwischen beiden Spielen. Sowohl die Comm die einem begegnet, wie auch die Spielmechanik. Wer das als WoW-Klon bezeichnet, der schaue doch erstmal das Wort Klon nach, und spiele dann beide Spiele mal. Denn offensichtlich kann nur jemand diese Aussage treffen, der sich nicht lange hüben oder drüben aufgehalten hat.
Hab auch DAoC seit 2001 bis mitte 2008 gespielt, in wesentlichen stimmt es schon das die MMO´s ihr möglichstes Unternehmen um die *Masse* anzusprechen (geht ja schliesslich um Geld nicht um uns eine stimmige Welt zu bieten) und dadurch sich kaputtpatchen.
Eine ausnahme gibt es, EVE Online, gestartet 2003 mit 5k Accounts hat es heute über 300k Accounts und ist ein 100% anti-WoW MMO.
Durch Spieldesign und das Spielprinzip werden auch solo *Roxxor* genadenlos in den ersten 1-2 Monaten aussortiert, die Foren sind voll vonn heulenden Neuspielern die natürlich allen Erzählen müssen das sie nun gehen weil das Spiel so scheisse ist, was immer für umfangreiche Belustigung sorgt.
Als grund wird komischerweise immer das fehlen von Sachen aufgeführt wie Instanzen, zwang zu Gruppenbildung wenn man was erreichen will, indirekte Steuerung etc. aufgeführt...Sachen die in WoW+Clonen Standart sind.
Von daher ist da immer noch ein, inzwischen gar nicht mehr so kleines Dorf, das wiederstand leistet mit durchgehend 40-50k Spieler 23/7 auf einem Server, Weltweit.
Solange also EVE bleibt wie es ist ist es nicht ganz aussichtslos...schlecht nur für Spieler die mit Weltraum und SciFi nicht so viel anfangen können...die haben leider die A-Karte..nur WoW+Clone
auch, wenn mein Gedanke zu diesem Thema nur indirekt zu HDRO passt, so will ich ihn doch mit Euch teilen. Ich spiele leidenschaftlich gern Onlinespiele. Von daher beschäftige ich mich auch mit alten; auch eingestellten, MMOs und deren Geschichte.
Was mir besonders auffiel, viele der alten Onlinespiele hatten früher richtig viele Spieler. So z. B. Star Wars Galaxies oder Dark Age of Camelot. Doch dann, im Laufe der Jahre dachten die Entwickler, sie müssten auf die Foren-Community hören und veränderten ihr Spiel. Nur leider ohne zu bedenken, dass längst nicht alle Spieler; die online sind, sich auch gern auf Foren tummeln.
So geschah es, daß ehemals gute Onlinespiele durch Patches nach und nach Kunden verloren, anstatt welche zu gewinnen. In DAoC gab das Addon Trials of Atlantis den Ausschlag, in SWG waren es die Jedis für jedermann...
In WoW ist es der Todesritter, die schlechteste Designentscheidung der jüngeren MMO-Geschichte... Motorräder, Dailys, entwertete Instanzen durch zu geringen Schwierigkeitsgrad.
Und in HDRO ist das erste Kaufaddon Moria, was den alten Fans wie mir; spiele seit 2 Jahren, die Tränen in die Augen treibt. Instanzen nur noch für Leute mit Strahlen-Set, Handwerk zu Tode gepatcht, da Strahlen-Rüstung nicht herstellbar, das neueste Buch 8 führt auch nur wieder zurück nach Moria, kein neues Land, im Winter soll es bereits eine erneute Stufenanhebung von derzeit 60 auf 70 geben. Warum sollte man da jetzt noch in Instanzen Rüstungen sammeln? Wo ist der Sinn?
In all den Jahren ist den meisten MMOs immer das gleiche passiert. Anfangs waren sie gut besucht, bis schliesslich soviel am Ursprungskonzept herumgeschraubt wurde, bis es die Spieler leid waren.
Turbine will HDRO für neue Spieler öffnen, doch verkauft dabei die Seele des Spiels und vertreibt die eigentlichen Fans, denen sie eigentlich viel zu verdanken hätten, nämlich Treue.
Die neuen Leute jedoch sind keine echten Fans, sie sind eher MMO-Touristen, die wie Heuschrecken von einem MMO zum nächsten springen. Ist es für die wirklich wert, so viel am Spiel zu verändern?
Gedanken von jemanden, den Ihr eh nicht kennt...
V.
Satt sein ist was für Erwachsene!
Außerdem hat Turbine mit den Minen von Moria begonnen aus einem MMORPG ein Solospiel mit integriertem IRC zu machen, außer zum chaten braucht man sonst niemand mehr im Spiel. Oder nur selten. Und genau dann kommt es zum Chaos. Denn Roxxerjunge1985 kann leider nur Schaden machen. Er pullt also eifrig alle Mobs, er gibt wie gewohnt alles. Leider geht der Gruppe schnell die Moral aus, denn der Heiler - Roxxerjunge1985 - ist ja damit beschäftigt Dämäge zu machen. Die Heilklasse in Lotro - der Barde, macht im
Moment mit am meisten Schaden. Das ist im Solospiel Ideal für Roxxerjunge1985, dumm für alle anderen die bisher immer dachten, Heiler wären zum heilen da. Ich denke, der Weg den Lotro nimmt ist der falsche, auf jeden Fall nicht meiner.
Ich hab von Mai 2007 an durchgängig Lotro gezockt und seit Moria ist es eigentlich nur noch schlimm. Codemasters seltsame Politik im Umgang mit der Communtiy trägt auch nicht unbedingt dazu bei, das sich ein altes Eisen wie ich (Gruppe Ü40) noch länger wohl in Mittelerde fühlt.
So endet diesen Monat mein Abo, natürlich fragt mich Roxxerjunge1985 bestimmt gleich, ob er meine Sachen haben kann..
nun spar ich mir den Kauf von Moira addon