Star Wars The Old Republic wird erscheinen. Star Wars? Hier dürften selbst scheuklappenbehaftete Dauerzocker zumindest für einen Moment beim Konsum ihres jeweiligen Grafikfossils innehalten und mit dem Gedanken spielen, den Begriff Déjà-vu zu googeln. Es ist tatsächlich so. Nach dem desaströsen Erfolg von Star Wars Galaxies plant nun LucasArts in Zusammenarbeit mit BioWare die Version 2.0 ihres Leuchtstoffröhrengemetzels.
Gleichzeitig melden sich die ersten kritischen Stimmen, die fragen, ob es denn wirklich ein MMORPG sein müsse, wo doch die derzeitige Finanzmarktsituation für eine Geldverbrennung größeren Umfangs viel besser geeignet sei.
Ein erster Blick auf gleichfalls erstige Screenshots offenbart das ganze Ausmaß der Verwirrung. Hinter einer Mischung aus versuchter World of Starcraftoptik und einem erahnten Realismus auf Jar-Jar-Binks-Niveau vermag sich die angepeilte Zielgruppe zunächst gut zu verstecken. Aber irgendetwas werden sich die Verantwortlichen schon dabei gedacht haben, wenn sie Lichtschwerter vom Umfang eines Feuerwehrschlauches auf des Betrachters Netzhaut hetzen. Wahrscheinlich soll des Käufers Regalgriff mehr durch die inneren Werte in Gang gebracht werden, die da heißen Jedi, Sith und nochmal Jedi.
Doch wozu hat der Glossen schreibende MMO-Greis eigentlich mühsam seine Gehirnzellen mit Erinnerungen gefüllt, wenn er sie nicht rechtzeitig wieder abruft? Lassen Sie mich deshalb kurz in der Vergangenheit erschaudern:
Man schrieb die Mitte des Jahres 2003, als Sony ihre Interpretation des in weißer Tupperware gekleideten Imperiums auf den Markt losgelassen hatte. Diese war seinerzeit ein grafischer Leckerbissen, musste aber in Sachen versprochener und eingehaltener Spielumfang doppelt so viel Abstriche machen als ein auf Fußpilz spezialisierter Dermatologe im Laufe seiner ganzen Karriere. Einmal abgesehen davon, dass eine SF-Simulation ohne Raumschiffe vom User ein recht ausgeprägtes Toleranzvermögen abverlangte, hatte SOE nicht mit der langsam aber stetig zunehmenden Primitivität des Marktes gerechnet. Mit Lottohauptgewinnwahrscheinlichkeit zu erstellende Jedis und einem sehr anspruchsvollen Craftingsystem seien nur zwei Beispiele der damaligen Fehlplanung genannt.
Eine Fehlplanung, die eigentlich keine war, was zeitweise bis zu 300.000 zufriedene Abonnenten bewiesen. Doch die Sonyschen und Lucaschen Künste wollten mehr. Sie waren nicht an dem denkenden Kunden interessiert, sondern gierten nach den Millionenmassen der Kinogänger und plötzlich ward NGE geboren. Die Taktik verkam zum Shooter, der Jedi zur Volkswagenklasse und SWG zum selbsterfüllenden Todesstern.
Zurück in der Gegenwart bleibt die Frage nach BioWares Zielsetzung. Jedoch ist diese schnell beantwortet. Wer den Inhalt seiner Software in einer Zeit ansiedelt, in der Padawane so zahlreich wie Stechmücken im Sommer sind, setzt deutliche Signale in den Bereichen Käuferschicht und Umsatzerwartung.
Kingdoms of Amalur: ReckoningXBox 360, PS3, PC: 10.2.2012 Vorschau lesen
The Darkness 2XBox 360, PC, PS3: 10.2.2012 Vorschau lesen
Mass Effect 3XBox 360, PC, PS3: 9.3.2012 Vorschau lesen
ABer bei Mark Hamill gute Frage.
Finanziell ist eine starke Lizenz einerseits eine sichere Sache - Namen verkaufen sich selbst bei Leuten gut, die nur mal nebenbei was davon gehört haben besser als etwas, das niemand kennt. Außerdem würde ich als Kreditgeber lieber bei Star Wars Geld reinstecken als bei Geklaut-bei-Star-Wars.
Andererseits kostet eine Lizenz viel und ich kann mir vorstellen, dass viele Leute einen großen Namen als Selbstläufer sehen und mehr Arbeit in die Präsentation des Namen oder der entsprechenden Welt als die Inhalte stecken.
Künstlerisch wird man natürlich stark eingeengt und man muß sich vor den Lizenzgebern häufig für jede noch so kleine Entscheidung rechtfertigen. Insgesamt halte ich das aber nicht für einen Nachteil - Warhammer Online und insbesondere LotRO sind für mich positive Beispiele.
Abgesehen davon muß ich auch Blacky zustimmen - Innovationen sind leider kein Garant für Erfolg. Eine wohldosierte Menge neuer Kleinigkeiten wünsche ich mir auch für das neue Star Wars MMO, und etwas weniger WOW täte dem auch ganz gut.
@DarthRighteous...da versucht aber jemand, seine Kindheitserinnerungen zu vergolden. Denk erstmal daran, daß Star Wars grundsätzlich Fantasy ist - ein Märchen mit Prinzessin, Bösewicht und Ritter in strahlender Rüstung, und die Geschichte schon unzählige male vorher erzählt wurde. Zugeben muß man aber, daß die Filme das Kino verändert haben - hauptsächlich in Sachen Marketing und Special Effects.
Schauspielerisch sind sogar alle 6 Filme eher Mittelklasse - warum wohl hat man Hauptdarsteller wie Mark Hamill, Carrie Fisher oder Hayden Christensen nie wieder in einem großen Film in einer wichtigen Rolle gesehen? Gut, das könnte auch an den teilweise einfach schlecht geschriebenen Dialogen liegen, die zumindest in der Prequel-Trilogie bis ins Peinliche abdriften.
Egal, ich mochte die neuen Filme und liebte sogar die alten - aber da war ich ja auch noch ganz klein. ;)
Aber was man sagen muss: Blizzard kann GUT klauen!
Woran genau die Zusammenarbeit mit GW gescheitert ist wissen wohl nur die, die damals direkt beteiligt gewesen sind, wenn überhaupt.
Das Blizzard mit dem Warcarft Universum jedoch Kult erschaffen hat, welcher es mit Warhammer aufnehmen kann, es sogar übertrifft, ist Tatsache.
Blizzard hat Geschichte geschrieben mit Warcraft 1,2,3 und indem sie sich die besten Features der anderen MMOs zusammengeklaubt haben ist ja ok. Wer erfindet denn heute noch wirklich neu?
Aber das die von Blizz aus vielen einzelteilen das beste MMO aller zeiten (im sinne von komerziellem erfolg) kann auch in abhängigkeit von persönlichen Meinungen nicht bestritten werden.
Es hat sich meines Wissens noch keiner beschwert, das die modernen RTS spiele alle auf DUNE, C&C und Warcraft basieren.
Im gegenteil, diese Titel werden als Ursprung gefeiert.
Aber in WoW ist alles nur geklaut?
zum thema:
Ich lege meine größten Hoffnungen auf das MMO Genre derzeit in Lizenztitel.
Namentlich Stargate Worlds und Star Trek Online.
The old Republic werd ich auch im Auge behalten.
Das lizenztitel so einen schlechten Ruf haben, liegt vor allem daran, das das "spiel zum film" oft sehr schlecht ist aber durch den Film Hype sehr viel Aufmerksamkeit bekommt.
Lizenztitel sind nicht grundsätzlich schlecht. Die beiden Kotor Teile sind ein gutes Beispiel.
Der Titel an sich lenkt nur wesentlich mehr aufmerksamkeit auf ein Spiel.
Klar kostet das Geld, aber ich denke mit der Lizenz im Rücken können sich die Entwickler den Investoren gegenüber wesentlich mehr rausnehmen, als mit ner unbekannten Marke, die sich erst etablieren muss.
Grüße
Hiramas
Olnigg beschwert sich über mangelnde Innovation und meint, dass diese mehr Aussichten auf Erfolg habe. Dem möcht ich widersprechen. Fakt ist, dass das Spiel selbst dafür sorgt, ob es erfolgreich ist oder nicht. Ein Spiel kann noch so schön sein von der Grundidee her, wenn die Ausführung nicht stimmt gehts in die Hose.
Age of Conan ist zum Beispiel zwar auch ein Lizenztitel, aber viele Leute kennen wohl nur die Filme (so wie meiner einer), deshalb hat das Lizenz-Kriterium hier kein so großes Gewicht wie bei anderen Lizenztiteln. Die Grundidee und die Versprechungen verhießen Gutes, die Optik war an sich auch erfrischend, weil realistischer. Doch die Spieler sind schnell und in großen Massen wieder abgesprungen. Warum? Der Entwickler hatte sich verzettelt und das Spiel lief einfach nicht rund. Obendrein war der Content alles andere als ausgereift und fertig, somit war die Motivation schnell dahin. Trotz innovativen Kampfsystems und einem an sich guten Ansatz in Sachen Gildenorganisation und Belagerungsschlachten.
Weiteres Beispiel: Tabula Rasa (wie gesagt, wundert mich, dass es keiner hier erwähnt). Richard Garriott setzt hier seinen - eigentlich guten - Namen über ein inhaltlich neues Spiel mit neuem konzeptionellem Ansatz. Ein Shooter-Ähnliches MMO mit Rollenspielelementen und einer ähnlichen Spielmechanik wie aus WoW bekannt, aber trotzdem mit dem Feeling eines Echtzeitshooters. Kann mich nicht erinnern sowas zuvor schon mal gespielt zu haben. Dazu kommt noch eine neu erdachte Welt von Erdflüchtlingen, die daran arbeiten mit anderen Völkern der Galaxis den großen Weltenzerstörer in Form der bösen Bane zu besiegen und sich so auch an der Invasion und - möglicherweise - Auslöschung der Erde zu rächen. Woran scheiterts? Etwas magerer Content und neben einem ausgeklügeltem Kampfsystem eher nebensächlich behandelte Elemente (Craftingsystem), etwas zu wenig Abwechslung in der Spielwelt und ein sperriges Chatsystem (zumindest MICH hat jenes geärgert). Wobei ich TR trotzdem für ein gutes Spiel halte, mich aber lieber an WoW halte und mangels Zeit TR bei Seite lass.
Zu Star Wars: The Old Republic: Das verdient trotz Star-Wars-Lizenz auf Grund der vielen (gescheiterten) MMOs auf dem Markt durchaus Skepsis - und ich bin ein Riesen-Fan und auch Verschlinger der Expanded-Universe-Romane. Ich bin ebenso skeptisch. Wie aber in dieser Glosse - und auch in einigen Kommentaren weiter unten - das Spiel bereits jetzt als Verlierer und Griff ins Klo abgeurteilt wird, das versteh ich nicht. Wartet doch einfach ab, aus Erfahrung heraus möcht ich auch sagen wartet auch die ersten Monate nach Release ab, wenn ihr derart skeptisch seid. Die Optik ist zugegebenermaßen einfach Geschmacksache (wobei ich mich damit anfreunden kann, was ich bisher gesehen hab sah nicht schlecht aus imho). Aber wer Star-Wars-Fan ist sollte dem Spiel nicht gleich vorab ne Absage erteilen, zumal ich zuversichtlich bin, dass Bioware ein atmosphärisch dichtes Spielerlebnis erschaffen können und auch werden. Meine einzige - und auch allgemein berechtigte - Skepsis gründet darauf, wie Bioware den von ihnen so stark erhobenen Anspruch auf dichte Story wie bei einem Solo-Titel auf ein MMO übertragen wollen und die MM-Komponente trotzdem bedienen will. Wenn ich mir als Vergleich dazu Herr der Ringe Online ansehe: Da wurde ähnliches versucht, und es ist eigentlich auch gelungen, erfordert meines erachtens aber eine straffe Organisation der Gilden (bzw. Sippen), noch straffer als in WoW etwa. Und zwar nur für vergleichsweise harmlose Gruppenunternehmungen, da es imho in HdRO schwerer fällt sich mit unbekannten Spielern einzulassen. Zumindest wars zu der Zeit so, als ich HdRO für ein paar Monate gespielt hatte^^.
Weiteres Beispiel ist Guild Wars, das sich hauptsächlich durch viele Spin-Offs und Addons finanziert. Ich frage mich zwar, ob die Fan-Gemeinde mit Monatsgebühren auch so groß wäre, aber das Spiel hat zweifelsohne seine Qualitäten. Aber das liegt nicht daran, dass es eine eigene Welt ohne Lizenz präsentiert, überaus hübsch sei (wobei es durchaus hübsch ist^^), sondern weil das Gameplay durchdacht, eingängig und auch ausgereift ist. Und es konzentriert sich auf einen Aspekt, nämlich PvP. PvE gibts auch, aber das ist nur solides Beiwerk. Viele neue MMOs versuchen aber irgendwie alles richtig zu machen, was viel Entwicklungszeit fordert. DARAN scheiterts imho, NICHT daran, dass zu viel Geld in Lizenzen gesteckt werde. Das ist sowieso totaler Schwachsinn, denn ein Lizenzen-Entwickler hat von Haus aus mehr Resourcen zur Verfügung, als ein No-Name-Entwickler mit ebenso No-Name-Produkt. Der Unterschied liegt darin, in wieweit der Investor mitzureden hat und welche Ziele sich ein Studio überhaupt setzt. Und viele schießen da momentan einfach zu weit hinaus.
Deshalb find ichs gut, dass Mythic sich dafür Entschieden hatte den angekündigten Content für WAR deutlich zu kürzen. Das spricht dafür, dass die Jungs erkannt hatten, dass es zu viel der Mühe wurde und dass man aus der Konkurrenz gelernt hat. Lieber den Spielumfang in Form der Weltgröße und einiger Features kürzen und stattdessen ein gut entwickeltes Kernprogramm auf den Markt bringen. Denn allerorten vernimmt man, dass WAR qualitativ bereits gut gelungen ist. Und trotzdem ist es ein Lizenzspiel. Ich spiels nur wegen dem Fokus auf PvP nicht, ich bin nämlich kein großer PvP-Fan, aber WAR ist sicher ein hervorragendes Spiel.
Nichtsdestotrotz hat Olnigg ja nur seine Meinung geäußert, so wie ich und einige andere hier auch. Aber wenn mehr Leute das so sehen, dann haben MMOs in ein paar Jahren ein völlig anderes Gesicht oder werden vielleicht sogar wieder im Niedergang sein. MMOs zu entwickeln und zu betreiben ist teuer und aufwändig, wenn ständig Entwickler daran kaputt gehen, weil ihre Spiele scheitern, dann werden die Spieler immer skeptischer und kritischer. Bis sich das ganze dann soweit hochschaukelt, dass es keine Auswahl an MMOs mehr gibt.
Also, wenn schon von Innovativität reden, dann bitte nicht WoW (was das meiste von Everquest beinhaltet) oder Starcraft (Warhammer) reden. Diablo kann man allerdings sehr wohl als Eigeninnovation betrachten und das wäre wohl auch ein viel besserer Beispiel ;)
Ansonsten ist die Kolumne gewonnt gut. Macht Spaß zu lesen^^.
Leider kann ich dir nicht zustimmen, denn was damals wirklich geschehen, liegt wie üblich unter den fantasiereichen Selbstbeweihräucherungen der beteiligten Personen begraben. Ich selbst bin in den Tiefen des Internets schon auf höchst unterschiedliche Interpretationen gestoßen.
Unbestreitbare Tatsache ist, dass Blizzard seinerzeit ihre ersten Entwürfe in Erwartung auf eine nähere Zusammenarbeit genau auf das Warhammer-Universum abgestimmt hatte. Daher auch die unübersehbare Parallelität der beiden Fantasiewelten.
Was aber dann anschließend genau geschehen ist, bleibt unklar. Die einen sagen, Games Workshop wollte Blizzard nicht aufkaufen und andere vertreten die Theorie, dass Blizzard keinen gemeinsamen Nenner für die Zusammenarbeit fand. Der wahre Grund könnte natürlich auch GW CEO Osolemirnix gewesen sein, der ein Mädchen aus einer anderen Sippe geheiratet hat, in welches jedoch der angeheiratete Vetter des Großvaters von Blizzard Chef Azurix verliebt gewesen sein soll. Wobei ich persönlich eher daran glaube, dass der wahre Grund ein hinkender Esel gewesen ist, für den niemand zahlen wollte...
Du siehst, ich habe mir ob diesem Urban Gossip ein wenig Interpretationsfreiheit in der Sache genommen und hoffe, du zürnst mir diesbezüglich nicht ;)
Es gab dem in den 70er Jahren in einer schweren Krise steckenden Science Fiction-Genre entscheidende Impulse nach vorn mit seiner völlig neuen Art, seine atmosphärische Geschichte in einer in sich konsistenten Welt zu erzählen. Nie zuvor waren exzeptionelle Schauspielerische Leistung, zukunftsweisende Spezialeffekte und ein derart starkes Drehbuch gemeinsam aufgetreten. Auch heute noch haben die genialen Storytwists (***SPOILER*** "Ich bin dein Vater." ***SPOILER***) weitreichenden Einfluss auf die Folgeprodukte der SF-Kultur.
Wo Star Trek eher bieder daherkam wagte Star Wars die Abkehr von einer erdbasierten SF und verlagerte das Geschehen kongenial in die Weiten des Weltraums.
Lange Zeit konnte nichts aber auch gar nichts der großartigen Trilogie das Wasser reichen.
Doch dann kam das Jahr 1999 und "A Phantom Menace" aka "Die dunkle Bedrohung" wurde von Millionen von Star wars Fans gefeiert. George Lucas übertraf sich nochmals selbst und führte mit subtilem Humor neue Charaktere wie den urkomischen Jar Jar Binks ein. Nie zuvor war eine Prequel-Trilogie gedreht worden und die folgenden Filme bestätigten nur mehr den Eindruck, der besten Filmreihe aller Zeiten. Der psychologisch ausgefeilte Wandel Anakin Skywalkers zur dunklen Seite der Macht und seine metaphorische Wandlung zur unmenschlichen Maschine stehen in nichts den Werken klassischer Autoren wie Goethe, Shakespeare oder Oscar Wilde nach.
Somit schließe ich darauf, das Bioware in enger Zusammenarbeit mit George Lucas das beste MMO aller Zeiten erschaffen könnte. Die Star Wars Welt ist derart facettenreich und noch lange sind nicht alle Geschichten in ihr erzählt. In diesem Sinne: Möge die Macht mit allen sein, die erkennen können, was wirklich in Star Wars steckt. Ein Universum der Möglichkeiten. Eine Welt wie geschaffen für höchsten Anspruch und beste Unterhaltung zugleich.
Sonst schätze ich ja seine Meinung, aber diesmal nicht. Zumal: Mit dem MassEffekt Universum hat Bioware ja mal wieder gezeigt das sie keine Probleme haben mal eben eine komplette Welt aus dem Ärmel zu schütteln...
Ich denke mal das sie den KOTOR Background genommen haben, weil dieser bessere Verkaufszahlen verspricht (leider arbeiten die Entwickler von Spielen immer noch nicht ehrenamtlich!).
Normalerweise wäre ich da ähnlich skeptisch, aber da an dem Projekt die beste bekannte Rollenspielschmiede die es gibt arbeitet, bin ich da doch eingermaßen euphorisch-zuversichtlich....
Rüschtisch - es ist ein Planet, ja es gibt keine Bücher / kein Film nüxx, achne war ja damals willkommen auf Kalimdor und Co :) und solches in der Art kann man wirklich missen zur Zeit da es einfach nicht erscheinen will. Darkfall ist mal wieder was, wo es von "null" begonnen wurde und hoffentlich hält was es verspricht.
Fast schon niedlich, dass du studenten auf die gleiche stufe wie arbeitslose und andere sozial benachteiligte Gruppen stellst.
Ich selbst spiele quasi keine MMOs bis auf FantasyTennis und fühle mich nicht als Sozialversager aber da bei dir zu argumentieren dürfte mehr Zeitverschwendung sein, als jedes MMO.
Direkt zu diesem Thema: Es scheint, dass du wow gespielt hast und von den "pros" unglaublich abgezogen und niedergemacht wurdest.
Natürlich kann man in wow nur mit entsprechendem Zeitaufwand zu den besten gehören aber man kann auch einfach hin und wieder spielen. Man muss ja nicht der beste sein. Schon garnicht bei sowas.
Du solltest dir vielleicht mal die mühe machen über dinge nachzudenken, bevor du darüber her ziehst und argumentbefreiten schwachsinn verbreitest.
PS: Ich gehe nicht davon aus, dass du diesen Text liest, weil so viel Text zu lesen für dich sicher ebenso zeitverschwenung ist wie lernen und ähnliches.
Andererseits gerade bei zwei von mir genannten Titel erwarte ich mir eine ganze Menge. Zwar wär mir ein waschechtes Mass Effect Online auch tausendmal lieber, andererseits lösen Stargate Und Star Trek schonmal den üblichen Schwert und Magie-Murks die 518681. ein bisschen mit frischen Ideen ab. Ausser EvE online gibts kein echtes anständiges Weltraum-MMO (das sich bereits seit Jahren hält) und Stargate verpricht wenigstens ein abwechslungsreicheres Spielprinzip als Point&Klick. Das war vor etlichen Jahren, in Zeiten schwacher Internetverbindungen sicherlich sinnvoll, in Zeiten von DSL 16k zu vernünftigen Preisen kann man ruhig einen Schritt weitergehen.
Star Wars TOR, tja, was soll man davon halten. Star Wars will halt um jeden Preis der Welt in aller Munde blieben. Schade, langsam wirds einfach zu viel. Wenn das Spiel gut wird, okay, aber letzten Endes weiß man doch eh wieder was einen erwartet, das wird genau das bieten wonach abermillionen von Fans hungern, sich einmal als die Truppe wie Luke, Solo, Chewi und wie sie alle heißen durch Star-Wars-ähnliche Gefilde kämpfen.
Abwarten und Tee trinken. Bioware wird seine Sache sicher gut machen, aber sie hätten weit mehr drauf gehabt. Die haben ein ums andere Mal ihre eigenen Geschichten geschrieben und das mit bravour. Warum sich nun einfach eine Lizenz einkaufen?
Mit Sozialversager und Student fühl ich mich persönlich angesprochen. 50-60 Stunden die Woche mit der Uni beschäftigt und ich muss mich einen Sozialversager schimpfen lassen...
Im Übrigen beweisen mMn Spiele wie Warhammer online das MMOs durchaus Lizenzstark auch gut sein können und vor allem sich nicht durch Farmmarathons wie WoW profilieren müssen.
Mir kommt es eher so vor, das hier jemand mit dem wöchentlichen Geschreibsel überfordert ist. Also bitte etwas mehr sorgfalt bei der Themenauswahl. Und wenn es schon Alles-ausser-WoW-ist-schlecht Tiraden sein müssen, dann bitte etwas mehr objektivität.
Ich spiele WoW. Willst du mich nun einen Sozialversager nennen?
Ich möchte dich darauf hinweisen, das so etwas Verleumdung genannt wird
und ich auch rechtlich dagegen vorgehen kann... auch die vermeitliche Anonymitat
des Internets würde dich da nicht schützen.
Aber gut, ich nehm das mal so hin... Fakt ist, nur weil mein Hobby anders
aussieht, als Fußball oder Formel 1, weil ich kein Interesse habe, mir in
der nächsten Großraumdiskothek durch Techno oder schlechte Schlager das
Hirn braten zu lassen oder ich die Freizeit nicht nutze, um an meinem Golf
zu schrauben, dass ich in irgend einer Form kein erfülltes Leben habe...
So, da ist die Vorlage, Bahn frei für die Trolle...
@Star Wars... ja, interessiert war ich auch, aber das Interesse ist schneller
verschwunden als entstanden. Nichts gegen ein SciFi-MMORPG, aber warum
Star Wars? Wenn man sich schon eine Lizenz holen will, kann ich nur
Shadowrun empfehlen... wenn das Spiel mal authentisch umgesetzt wird,
bietet es so viel Potential für ein MMORPG, dass es WoW mit Sicherheit schlägt.
Ich jämmerlicher Sozialversager, ich jämmerlicher...
Das funktioniert allerdings nur wenn man mit seinem Leben und den erreichten im Einklang ist und das Spiel spielt um Spaß zu haben und nicht um sein Ego als ROxxOR zu pushen weil man sonst nix auf den Pin kricht...
Sowas heitert den verregneten Tag enorm auf, ebenso wie diese gelungene Glosse.
Ich für meinen Teil lasse mich nicht von bekannten namen locken - weiss man doch schon seit geraumen Zeiten dass solche "Spiele" den Namen nicht verdienen ...das waren doch zumeist Machwerke geldgeiler Studios die dann sang und klanglos abgeraucht sind.
Auch dieses Star Wars wird nicht gekauft! Von mir zumindest - und das obwohl ich ein großer Fan der Filme bin... aber auch ein gebranntes Kind was MMO's angeht :)
Neiiiiiiin, bring sie nicht auf solche Ideen!
Ansonsten unterschreib ich das auch. Was soll ich mit einer tollen Lizenz, wenn das Spiel nicht toll wird?
Am schlimmsten war die Aussage das, man Blizzard vom Thron werfen will. Sehr schade.
Jup Drac, wär ne geniale Überraschung geworden, hätten sie doch an ein Mass Effect MMO Hand angelegt.
Ich kann Star Wars nicht mehr sehen. ;-)