Kommunikation als Basis des konstruktiven Miteinanders ist gerade in der Geschäftswelt eine unverzichtbare Säule des Erfolgs. Umso schöner, wenn anlässlich eines runden Jubiläums alle Beteiligten gemeinsam auf eine Zeit vorbildlicher Zusammenarbeit zurückblicken können und sich diese Perfektion selbst bis in die Planung privater Festivitäten hinein erstreckt.

Email an gamona.de vom 01.01.2009

Hallo liebe gamonas,
da ich ja bekanntlich dieses Jahr mit der 50. Ausgabe meiner Glosse ein kleines Jubiläum feier, wollte ich vorab abklären, wie ihr diesen Festtag zu begehen gedenkt?
Ich persönlich spiele mit dem Gedanken, eine kleine Festrede zu halten. In dieser könnte ich dann endlich auf diese Gaudidrosseln eindreschen, die immer so gemeine Kommentare unter meine Kolumne schreiben. Diese furchtsamen Nagetiere würde ich bei ihrer Anonymität packen und fragen, warum sie sich eigentlich nicht trauen, ihren echten Namen darüber zu setzen? Wo sie doch, selbst wenn sie es täten, keinerlei Angst haben müssten, dass ihnen dadurch ein Nachteil entstände.

Deren dünne Existenzen kennt doch in den Weiten des Netzes eh niemand und selbst wenn, dann doch höchstens deren spärliche Freunde. Oder bleiben die gerade deshalb namenlos, weil sie Angst haben sonst im Bekanntenkreis von Lachsalven begraben zu werden? Obwohl, vielleicht sollten die doch lieber weiterhin anonym bleiben. Nicht das noch irgendeine Übereinstimmung mit einem Fahndungsplakat zutage kommt.
Und für die Leute, die mich mögen, lassen wir die Berliner Innenstadt absperren und geben bei einem großen Fest Freibier und Getränke aus? Was haltet ihr von der Idee?
Grüße und solche Sachen
Olnigg

Olniggs Glosse - Ausgabe 50: Fünfzig

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Der klassische Schlägertyp
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Email an gamona.de vom 22.04.2009

Hallo gamona!
Was soll diese eure Aussage bedeuten? Für die Menge Leute, die mich mögen, müsstet ihr nicht extra die Berliner Innenstadt absperren, sondern da würde es genügen, die Mülltonnen im Hinterhof etwas beiseite zu schieben?
Bezüglich der von euch geforderten etwas weniger aggressiven Rede, hätte ich eine andere Idee. Ich könnte mich über diese ewigen Schubladennörgler lustig machen, die mir seit dem Beginn meiner „Karriere“ mit widerlicher Beharrlichkeit beweisbefreit vorwerfen, ich würde von Mal zu Mal schlechter werden. Nach dem Motto: Schwach angefangen und früh nachgelassen. Wenn es nach diesen Stopphirnen mit Topfpflanzenagilität ginge, dann müsste ja mein Niveau inzwischen bis zum Erdkern abgesunken sein.
Alternativ zum Fest könnten wir für die Olnigg-Fans doch ein paar Preise verlosen. Wie wäre es mit 50 Edel-Laptops im Golddesign mit diamantbesetztem Olnigg-Schriftzug?
Grüße
Olnigg

Der Kompromiss

Email an gamona.de vom 16.05.2009

Hi gamona!
Ich will erst gar nicht nachfragen, wie hoch der mir zugebilligte Jubiläums-Etat eigentlich ist, wenn ihr meine Laptop-Idee mit dem Vorschlag eines Eintrages in das Guinness Buch der Rekorde beantwortet. Außerdem kann ich mir im Gegensatz zu euch nicht vorstellen, dass ich in der Kategorie „Selbstüberschätzung“ tatsächlich den „Turmbau zu Babel“ vom ersten Platz stoßen würde.
Eure Anregung, meine Rede tendenziell mit eher positiven Gedankengängen zu füllen, will ich gerne aufgreifen. Wollte ich doch schon längst der/dem genialen aber mir leider unbekannten Grafiker/in danken, die/der immer diese kleinen Thumbnails zu meiner Glosse gestaltet. Als spaßigen Gag könnte ich in meine Ausführungen einfließen lassen, dass mir diese Bilder so gut gefallen, dass ich sie längst geklaut und auf meiner Homepage mit eingebunden habe.
Wie groß ist denn nun der Etat für meine Festivitäten? Oder gibt es wenigstens irgendwelche Gutscheine zum unters Volk werfen? Zehn Olnigg-Burger? Fünf Plastiktüten? Ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Wen interessiert’s?“
Gruß
Olnigg

Olniggs Glosse - Ausgabe 50: Fünfzig

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Bei solchen Fingerspitzen wird der Toilettengang zum Gemetzel
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Email an gamona.de vom 20.06.2009

Sehr geehrte Damen und Herren von gamona,
mit gestriger Post habe ich von Ihnen eine Rechnung bekommen, bei der es sich offensichtlich nur um einen Irrtum handeln kann. In diesem Schreiben stellen Sie mir die Lizenzgebühren für 49 Grafiken im Format 172 x 132 Pixel in Rechnung. Ich habe keine Ahnung, was ich da bestellt haben soll. Aber wahrscheinlich will da nur so ein missgünstiger Eifersuchtsautor seine Scherze mit mir treiben. Am besten wir lassen das alles auf sich beruhen.
Vielen Dank übrigens für das gelungene Jubiläumsgeschenk. Sofern sie jemals wieder fährt und ohne Hautverluste zu benutzen ist, werde ich den Einzelfahrschein der Berliner S-Bahn gerne einlösen.
Mit freundlichen Grüßen
Olnigg

Email an gamona.de vom 02.11.2009

Hey ihr gamonaner!
Nachdem soeben der Gerichtsvollzieher mit meinem Autoschlüssel in der Hand gegangen ist, wollte ich euch nur noch sagen, dass ihr euch die Fünfzig dorthin stecken könnt, worüber der Proktologe seine Doktorarbeit geschrieben hat!!
Ab sofort strafe ich euch mit absoluter Missachtung!!!
Und das bis zur Einundfünfzig!!!!
Olnigg